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Polizei nimmt Männer bei Einreise am Flughafen Düsseldorf fest

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Von: Johanna Werning

Eine Polizistin geht am Düsseldorfer Flughafen durch die Sicherheitskontrolle.
Die Bundespolizei nimmt am Osterwochenende zwei Personen am Flughafen Düsseldorf fest (Symbolbild) © Marcel Kusch/dpa

Am Flughafen Düsseldorf wurden am Osterwochenende bei Einreisekontrollen zwei Personen festgenommen, die zur Fahndung ausgeschrieben waren.

Düsseldorf – Die Bundespolizei hat am vergangenen Wochenende am Flughafen Düsseldorf zwei Personen festgenommen. Bei beiden Einreisenden lag ein Haftbefehl vor. Aufgefallen waren die zur Fahndung ausgeschriebenen Personen bei routinemäßigen grenzpolizeilichen Einreisekontrollen.

Flughafen Düsseldorf: Bundespolizei entdeckt bei Kontrolle einen zur Fahndung ausgeschriebenen Mann

Ein 41-jähriger Mann wurde bei einer Kontrolle eines Fluges aus Moskau festgenommen. Als der Mann aus Unna seinen Personalausweis vorlegte, kam eine Ausschreibung zur Strafvollstreckung der Staatsanwaltschaft Arnsberg zum Vorschein. Auslöser war eine im April 2019 rechtskräftige Verurteilung. Der 41-Jährige wurde „wegen vorsätzlicher Trunkenheit im Verkehr zu einer Geldstrafe in Höhe von 30 Tagessätzen à 40 Euro verurteilt“, so die Polizei weiter.

Dabei hat das Amtsgericht ebenfalls eine Entziehung der Fahrerlaubnis für neun Monate angeordnet. Der Mann aus Unna habe die Strafe bisher nur zum Teil beglichen, wodurch die Staatsanwaltschaft eine Festnahme ausschrieb. Die Geldstrafe sowie die Kosten des Verfahrens wurden nicht vollständig beglichen, wodurch der 41-Jährige in eine Justizvollzugsanstalt gebracht wurde.

Stichpunktartigen Kontrolle am Flughafen Düsseldorf führt zur Festnahme eines 36-Jährigen

Wie bereits vor einigen Wochen wurden die Polizeibeamten am Flughafen Düsseldorf auch bei einer stichpunktartigen Kontrolle eines Fluges nach Palma de Mallorca fündig. Bei der Ausschreibung zur Strafvollstreckung handelte es sich in diesem Fall um eine Fahndung der Staatsanwaltschaft Osnabrück. Ein 36-Jähriger wurde im November 2018 rechtskräftig wegen gefährlicher Körperverletzung zu einer Freiheitsstrafe von zwei Jahren und acht Monaten verurteilt.

„Da die Strafaussetzung zur Bewährung im Februar 2021 widerrufen wurde, muss der Mann nun noch eine Rest-Freiheitsstrafe von 284 Tagen absitzen“, heißt es in der Pressemitteilung weiter. Zusätzlich wurde er von der Staatsanwaltschaft Osnabrück zur Aufenthaltsermittlung ausgeschrieben. Auslöser hierfür ist eine Vernehmung in einer anderen Strafsache. Er soll wegen Bedrohung als Beschuldigter vernommen werden. Genau wie der Verurteilte aus Unna wurde auch 36-Jährige in eine Justizvollzugsanstalt gebracht. Ein weiteres Reisen dürfte somit trotz Aufhebung der Reisewarnung bei den beiden Verurteilen zunächst nicht möglich sein. (jw)

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