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Krankes Katzenbaby in Handgepäck entdeckt – jetzt muss es drei Monate in Quarantäne

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Das Katzenbaby beim Zoll in Düsseldorf.
Das wahrscheinlich erst vier Wochen alte Katzenbaby war dehydriert und hatte einen gebrochenen Schwanz. © Hauptzollamt Düsseldorf

Am Flughafen in Düsseldorf fanden Zollbeamte ein vier Wochen altes Katzenbaby im Handgepäck eines Reisenden. Jetzt muss es für mehrere Wochen im Tierheim in Quarantäne.

Update vom 30. April, 16:28 Uhr: Dem vier Wochen alten Katzenbaby, das am vergangenen Montag (26. April) vom Zoll am Düsseldorfer Flughafen entdeckt wurde, geht es den Umständen entsprechend gut. Wie das Tierheim Düsseldorf auf 24RHEIN-Anfrage mitteilte, sei das Katzenbaby „aus dem Gröbsten raus“. Beim Fund durch den Zoll war das Kätzchen dehydriert, es habe aber noch am Montag „ordentlich getrunken und gegessen“ und sich so schnell wieder erholt. Auch beim gebrochenen Schwanz handele es sich glücklicherweise um keine schwerwiegende Verletzung.

Allerdings muss das Katzenbaby im Tierheim nun rund drei Monate in Quarantäne verbringen. Der 29-jährige Mann, der das Kätzchen in seinem Handgepäck transportiert hatte, konnte beim Zoll keine der vorgeschriebenen Impfungen für das Tier nachweisen. Mit gerade mal vier Wochen sei es auch noch „zu klein für eine Blutuntersuchung“, so das Tierheim. Daher werde das Katzenbaby nun tierärztlich überwacht, man achte besonders auf Tollwut-Symptome. Sollte alles gut gehen, dann wird das Kätzchen in rund elf Wochen die nötigen Impfungen erhalten. Danach kann es vom Besitzer abgeholt werden. (bs)

Flughafen Düsseldorf: Zoll entdeckt krankes und verletztes Katzenbaby in Handgepäck

Erstmeldung vom 30. April, 15:06 Uhr:

Düsseldorf – Ein wahrscheinlich erst vier Wochen altes Katzenbaby mit gebrochenem Schwanz hat der Zoll am Düsseldorfer Flughafen im Handgepäck eines Passagiers aus Tunesien gefunden. Wie der Zoll in Düsseldorf am Freitag mitteilte, gab der 29-Jährige an, das Kätzchen auf der Straße gefunden und als Geschenk für seine Tochter mit nach Deutschland gebracht zu haben.

Zoll Düsseldorf: Katzenbaby ist so jung, dass es noch nicht vom Muttertier hätte getrennt werden dürfen

Ein Tierarzt schätzte die Katze laut Zoll „auf nicht älter als vier Wochen“. Sie „hätte also noch nicht vom Muttertier getrennt werden dürfen. Zudem konnte der Reisende keine der vorgeschriebenen Impfungen für das Tier nachweisen.“ Die kleine Katze habe nicht nur an dem gebrochenen Schwanz, sondern auch unter Dehydrierung gelitten.

„Boby“, wie der Mann das weiße Tier getauft hatte, wurde nach dem Fund vom Montag (26. April) sichergestellt und kam ins Tierheim.

Schon Anfang April machte die Polizei in Dortmund eine grausame Entdeckung. Die Beamten fanden mehrere Dackelwelpen in einem ungarischen Transporter. Die Tiere waren auch dort in einem schlechten Zustand. (bs/dpa)

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