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„Wenn das Wasser im Rhein ...“: Düsseldorfer Brauerei nimmt Hochwasser mit Humor – und hat einen Vorschlag

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Von: Stefanie Knupp

Hinter Bäumen fährt ein Frachtschiff auf dem Hochwasser des Rheins.
Der Rhein ist in Düsseldorf über die Ufer getreten. Fußgänger sollten Abstand halten. © Federico Gambarini/dpa

Das Hochwasser des Rheins hält die Düsseldorfer nach wie vor in Atem. Eine Brauerei hat eine Idee, wie sich der Anblick besser genießen lässt.

Düsseldorf – „Wenn das Wasser im Rhein goldner Wein wär“, schwärmte schon in den 50er Jahren der Sänger Willy Schneider, dessen Lied heute ein Karnevalsklassiker ist. Aber was wäre, wenn das Wasser im Rhein Altbier wäre? Davon träumt vielleicht so mancher Düsseldorfer beim Anblick der Wassermassen, die der Fluss zurzeit führt.

Das Hochwasser des Rheins bei Düsseldorf ist momentan konstant, der Fluss ist aber bereits über die Ufer getreten und hat Teile des Rheinufers überschwemmt. Das anhaltende Hochwasser hat eine Düsseldorfer Traditionsbrauerei auf eine Idee gebracht: „Wer beim „Hochwasserschauen“ Lust auf ein leckeres Schlüssel hat, kommt vorbei“, schreibt die Hausbrauerei „Zum Schlüssel“ auf ihrer Facebook-Seite.

Düsseldorf: Brauerei nimmt Hochwasser mit einem Augenzwinkern

Dazu gibt es ein Foto einer Flasche Schlüssel, die gegenüber dem Rheinturm auf einer Mauer am Ufer des Rheins in der Sonne steht. Da dürfte dem ein oder anderen Altbier-Fan das Wasser im Munde zusammen laufen. Aufgrund des aktuellen Corona-Lockdowns gibt es das Bier natürlich nicht in den Räumen an der Bolker Straße, sondern eben auf die Hand. „Schlüssel „To-Go“ im Brauhaus auf der Bolker – heute bis 20 Uhr“, heißt es in dem Post vom Donnerstag.

Zwischen 23 und 6 Uhr gilt auch in Düsseldorf während der Corona-Krise ein Alkoholverkaufsverbot und in der Bolker Straße herrscht Maskenpflicht. Das Bier to go muss also bis zum erlaubten Aussichtspunkt geschlossen bleiben. Immerhin, die Brauerei nimmt das Hochwasser mit Humor: „Wenn das Wasser im Rhein Schlüssel Alt wär.“

Düsseldorf: Achtung bei Spaziergängen – dem Hochwasser nicht zu nah kommen

Selbst wenn der Rhein aus schmackhaftem Bier bestünde, sollte man unter keinen Umständen hineinspringen. Das Spazier-Bier an der Promenade ist die sicherere Variante. Aber auch hier ist aktuell Vorsicht geboten. Der Blick auf den übervollen Rhein sollte aus sicherem Abstand genossen werden. Wer dem Hochwasser zu nah kommt, bringt sich in große Gefahr. Das Schlüssel oder ein anderes Getränk schmecken auch aus weiterer Entfernung und sogar auf dem heimischen Sofa noch gut.

Dass man nicht nur während des Hochwassers sondern auch in der Corona-Krise Humor beweisen kann, zeigte eine Kölner Brauerei kürzlich auf Facebook. Mit einem lustigen Post machte das Unternehmen auf ein ernstes Thema aufmerksam. (sk)

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