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Japan-Tag in Düsseldorf: Termine, Highlights, Tickets

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Am Ende des Japan-Tags 2019 wird ein großes Feuerwerk von den Rheinwiesen in Düsseldorf aus abgefeuert.
Das Feuerwerk am Tagesende ist jedes Jahr das Highlight des Japan-Tags in Düsseldorf. © David Young/dpa

Jedes Jahr zieht der Japan-Tag in Düsseldorf Hunderttausende von Besuchern an. Alles, was man zum kulturellen Begegnungsfest wissen muss, gibt es hier auf einen Blick.

Düsseldorf – Ein Viertel der in Deutschland lebenden Japaner hat seinen Wohnsitz in Düsseldorf. Grund genug, dies einmal im Jahr mit einem großen Event zu feiern. Der Japan-Tag in Düsseldorf ist weit über die Stadtgrenzen hinaus bekannt und zieht zahllose Besucher an.

Japan-Tag in Düsseldorf: Geschichte und Hintergründe

Die Geschichte des Düsseldorfer Japan-Tags geht zurück auf die Zeit kurz nach dem Zweiten Weltkrieg. In Japan herrschte eine hohe Nachfrage nach Industriemaschinen. Für die Beschaffung erwies sich Düsseldorf als idealer Standort. Am Rhein fanden die Unternehmen gefragtes Know-how, zudem konnte die Stadt mit ihrem zentralen Standort mitten in Europa punkten. Im Zuge dieser ersten Partnerschaften eröffneten immer mehr japanische Firmen Niederlassungen in Düsseldorf. Mitsubishi war 1954 die erste. Die Mitarbeiter holten ihre Familien nach und so entstand im Laufe der Jahre „Japans Hauptstadt am Rhein“. Rund 8.400 Japaner leben heute auf Düsseldorfer Stadtgebiet.

Seit den 1960er-Jahren etablieren sich japanische Institutionen in der Landeshauptstadt: Unter anderem Klubs, japanische Schulen, das EKŌ-Haus der Japanischen Kultur, buddhistische Tempel und ein japanischer Garten unterstreichen das lebendige Miteinander der Kulturen.

Dem ersten Düsseldorfer Japan-Tag im Jahr 2002 gingen bereits 1983 eine Japanwoche sowie das Japan-Jahr 1999/2000 voraus. Das Programm gestalteten die japanische Gemeinde, das Generalkonsulat und auf deutscher Seite das Land Nordrhein-Westfalen sowie die Stadt Düsseldorf.

Düsseldorf: Programm-Highlights des Japan-Tags – Großes Feuerwerk zum Abschluss

Das deutsch-japanische Begegnungsfest bringt den Besuchern auf dem Japan-Tag in Düsseldorf die fernöstliche Kultur nahe. Samurai- und Musikgruppen treten auf, es werden Kimono-Anproben, Kalligrafiekurse und Ausstellungen geboten, japanische Filme gezeigt und typische Speisen angeboten.

Ein großer Tag ist das Fest auch für Cosplayer: Fans, die sich als Anime- oder Manga-Figur verkleiden. Ihre kreativen, aufwendigen Kostüme, die sie etwa an der Rheinuferpromenade zur Schau stellen, zählen zu den Höhepunkten.

Ein weiteres Highlight des Events ist das japanische Feuerwerk, Hanabi genannt, mit dem der Japan-Tag traditionell endet. Es ist landesweit bekannt für seine spektakulären Effekte und strahlende Farben. Das Hanabi wird anders als hierzulande üblich nicht durch Raketen erzeugt, sondern durch sogenannte Figurenbomben. Sie haben ihren Ursprung in Schwarzpulver-Brandsätzen, mit denen man in Japan seit dem 17. Jahrhundert Feuerwerk-Experimente durchführte und sukzessive weiterentwickelte.

Veranstaltungsorte des Japan-Tages in der Übersicht – Rheinuferpromenade als zentraler Anlaufpunkt

Des Weiteren präsentiert ein Samurai-Heerlager auf den Rheinwiesen seine Künste. An der Rheinuferpromenade geben sich nicht nur die Cosplayer die Ehre, auch zahlreiche Food- und Verkaufsstände bieten Speisen und Getränke, Bücher, Manga- und Animé-Artikel, Bekleidung und vieles mehr an.

Vorbereitung auf den Japan-Tag: Tickets, Anreise und Parkmöglichkeiten

Tickets für die Events im EKŌ-Haus der Japanischen Kultur und weiteren Veranstaltungsorten erhält man direkt am Austragungsort. Auf der Website des Japan-Tags in Düsseldorf findet man für die Reservierung weitere Informationen. Auch die Internetpräsenz des jeweiligen Ortes bietet nähere Details.

Das Feuerwerk wird an den Rheinwiesen gezündet und ist von zahlreichen Orten zu sehen. Die Anreise mit öffentlichen Verkehrsmitteln erfolgt über folgende Linien und Haltestellen der Rheinbahn:

Parken ist in verschiedenen Garagen in der Altstadt und der City möglich. Insgesamt stehen dort rund 13.500 Plätze zur Verfügung. Die Parkhäuser rund um die Schadowstraße, Altstadt und Königsallee sind besonders nahe an der Rheinuferpromenade.

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