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Karneval in Düsseldorf: „Brauchtumszone ist keine Einladung zum Feiern“

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Menschen feiern beim Karnevalsauftakt am 11.11. in Düsseldorf.
Düsseldorf bereitet sich auf den Straßenkarneval unter Corona-Bedingungen vor (Archivbild vom 11.11.2021). © Ying Tang / NurPhoto / Imago

Karneval: Vor dem Start in den Straßenkarneval hat die Polizei in Düsseldorf davor gewarnt, die sogenannten Brauchtumszonen als Partyzonen zu behandeln.

Düsseldorf – Die an den Karnevalstagen in Düsseldorf in Kraft tretende Brauchtumszone ist nach Ansicht der Polizei keine Partyzone. „Es gibt da offenbar missverständliche Deutungen. Die Brauchtumszone ist keine Einladung zum Feiern“, sagte Polizeidirektor Dietmar Henning am Dienstag in Düsseldorf. In der Zone würden besondere Auflagen gelten und kontrolliert. Verstöße gegen die für Karneval in Düsseldorf geltenden Regeln würden mit Bußgeldern geahndet.

Karneval in Düsseldorf: Außengastronomie muss zu bleiben

Die Gastronomen in der Düsseldorfer Altstadt dürften ihre Außenterrassen an den Karnevalstagen nicht betreiben, teilte die Stadt mit. Drinnen dürfe allerdings gefeiert werden. Ob dies aus Gründen des Infektionsschutzes sinnvoll ist, wollten Stadt und Polizei nicht beantworten. Der rechtliche Rahmen sei durch die Corona-Schutzverordnung vorgegeben.

Karneval: Hochburgen werden zu Brauchtumszonen

Die Landesregierung hatte den Städten mit der neuen Corona-Schutzverordnung die Möglichkeit gegeben, Zonen mit verschärften Regeln für Karneval auszuweisen. In diesen Bereichen gilt die 2G-plus-Regel. Grundimmunisierte brauchen einen aktuellen negativen Test oder eine Booster-Impfung. Für Feiern, die in diesen sogenannten „Brauchtumszonen“ drinnen stattfinden, brauchen auch Geboosterte einen aktuellen Schnelltest.

Karneval: Polizei will in Düsseldorf Präsenz zeigen

In der Düsseldorfer Altstadt gebe es kein Alkoholverbot, aber wie schon vor der Pandemie ein Glasverbot, sagte Ordnungsdezernent Christian Zaum. „Die Düsseldorfer Polizei hat sich auf die Karnevalstage intensiv vorbereitet. Ein mögliches hohes Aufkommen von Besucherinnen und Besuchern, trotz bestehender Einschränkungen, machen eine starke Präsenz im öffentlichen Raum erforderlich. Unterstützt wird die Polizei der Landeshauptstadt durch Beamtinnen und Beamte der Bereitschaftspolizei“, sagte Polizeipräsident Norbert Wesseler (bs/dpa/lnw) Mehr News auf der 24RHEIN-Homepage. Tipp: Täglich informiert, was in NRW passiert – einfach unseren kostenlosen 24RHEIN-Newsletter abonnieren.

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