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Mann schlägt Autoscheibe ein – und rettet Hunde in letzter Sekunde

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Hund guckt aus dem offenen Kofferraum eines Autos
In Mettmann hat ein 56-jähriger Mann zwei Hunde in buchstäblich letzter Sekunde aus einem Auto gerettet (Symbolbild). © Christin Klose/dpa

Ein 56-jähriger Mann hat in Mettmann am Mittwochmittag geistesgegenwärtig reagiert und zwei Hunden in einem überhitzten Auto das Leben gerettet.

Köln – Am Mittwochmittag (25. August 2021) hat ein aufmerksamer Zeuge zwei Hunde aus einem überhitzten Auto befreit und den beiden Tieren so laut Auskunft einer Tierärztin buchstäblich in letzter Sekunde das Leben gerettet. Die Polizei nimmt diesen Vorfall noch einmal zum Anlass, um eindringlich davor zu warnen, kleine Kinder oder Tiere bei Hitze unbeaufsichtigt im Auto zurück zu lassen.

Mettmann: Mann schlägt Autoscheibe mit Hammer ein und rettet Hunde

Gegen 12:30 Uhr war ein 56-jähriger Velberter zu Fuß über den Gehweg an der Voßkuhlstraße in Langenberg gegangen. Dabei kam er an einem in der Sonne geparkten Auto vorbei, in welchem er zwei größere Hunde bemerkte, welche augenscheinlich stark überhitzt apathisch auf der Seite lagen und nach Luft röchelten.

Daraufhin reagierte der Mann genau richtig: Er schaute zunächst vor Ort nach, um den Fahrzeughalter bzw. die Fahrzeughalterin ausfindig zu machen. Nach erfolgloser Absuche alarmierte er die Polizei. Noch bevor die Polizeibeamten jedoch am Einsatzort eintrafen, entschied sich der Mann angesichts der akuten Gefahr für Leib und Leben der beiden Hunde, eine der Autoscheiben mit einem Nothammer einzuschlagen, um die Hunde aus ihrer lebensbedrohlichen Situation zu befreien.

Tierärztin: 56-jähriger Mann rettete Hunden in buchstäblich letzter Sekunde das Leben

Die nun zeitgleich mit der Hundehalterin eingetroffenen Polizeibeamtinnen und Polizeibeamten versorgten die beiden Vierbeiner und brachten sie zu einer nahegelegenen Tierärztin, welche feststellte, dass die Körpertemperatur der beiden Hunde schon bei jeweils über 40 Grad Celsius lag. Nach Auskunft der Veterinärärztin bedeutete das couragierte Handeln des Langenberger Passanten für die Hunde eine Rettung in buchstäblich letzter Sekunde. Die beiden Tiere wurden bei der Tierärztin gekühlt und erstversorgt, anschließend mussten sie in die Tierklinik nach Haan, wo ihnen Infusionen gelegt werden mussten.

Die Polizei nimmt diesen – glücklicherweise glimpflich ausgegangenen Vorfall - noch einmal zum Anlass, um eindringlich davor zu warnen, kleine Kinder oder Tiere unbeaufsichtigt in einem Auto zurückzulassen. Gerade bei hohen Außentemperaturen kann sich das Innere eines Fahrzeugs in wenigen Minuten stark überhitzen und zu einem regelrechten „Backofen“ werden - mit lebensgefährlichen Folgen für darin eingeschlossene Kinder oder Tiere. Bereits im Juni hatte es in Düsseldorf einen ähnlichen Fall gegeben, hier wurde neben einem Hund auch noch ein Kind im Auto zurückgelassen. (dpa) Mehr News auf der 24RHEIN-Homepage. Tipp: Täglich informiert, was in NRW passiert – einfach unseren kostenlosen 24RHEIN-Newsletter abonnieren.

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