1. 24RHEIN
  2. Düsseldorf

Trauerbeflaggung in NRW: Flaggen am Sonntag auf halbmast

Erstellt:

Von: Johanna Werning

Die Flaggen der EU, der Bundesrepublik Deutschland und von Nordrhein-Westfalen hängen auf Halbmast.
Am Sonntag werden die Flaggen in NRW für die Corona-Toten auf halbmast gesetzt (Symbolbild) © David Young/dpa

Knapp 80.000 Menschen sind bislang an oder mit Covid-19 gestorben. Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier eine zentrale Gedenkfeier aus. In NRW gilt eine Trauerbeflaggung.

Düsseldorf – Über ein Jahr ist vergangen, seitdem das Coronavirus offiziell als zur weltweiten Pandemie erklärt worden ist. Allein in Deutschland sind laut Robert Koch-Instituts 79.088 Menschen (Stand: 14. April) an oder mit Covid-19 gestorben. Am kommenden Sonntag, 18. April, richtet Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier eine zentrale Gedenkfeier aus. Das Land NRW hat entschieden, im Rahmen dessen eine Trauerbeflaggung anzusetzen.

Trauerbeflaggung – was ist das?

Gedenkfeier für Pandemie-Opfer: Herbert Reul (CDU) ordnet Trauerbeflaggung in NRW an

Nach Angaben des Robert Koch-Instituts (RKI) vom Mittwoch, 14. April, sind allein in NRW fast 15.000 Menschen an oder mit Covid-19 gestorben. Aus diesem Anlass hat Innenminister Herbert Reul (CDU) nun entschieden, dass am Sonntag eine landesweite Trauerbeflaggung gilt. „Das Innenministerium in Düsseldorf habe dies landesweit für alle Dienstgebäude angeordnet“, zitiert die dpa einen Ministeriumssprecher.

Bei einer Trauerbeflaggung setzen alle Dienstgebäude des Landes, der Gemeinden und Gemeindeverbände sowie der übrigen Körperschaften, Anstalten und Stiftungen des öffentlichen Rechts ihre Flaggen auf halbmast. Dabei hat der Ablauf der Trauerbeflaggung einen genauen Ablauf. Die Flagge wird zunächst bis zur Spitze des Mastes gehisst und erst dann auf Halbmastposition heruntergelassen. Auch bei der Abnahme der Flagge gilt ein Protokoll. Die Flagge muss zunächst ganz nach oben gezogen werden, bevor sie schließlich abgenommen werden kann.

Trauerbeflaggung in NRW: Auch Herbert Reul (CDU) erkrankte an Covid-19

Im Februar 2021 infizierte sich der Herbert Reul selbst mit dem Coronavirus. Der CDU-Politiker galt als erster Minister der Landesregierung, der positiv auf Covid-19 getestet wurde. Wie ein Ministeriumssprecher sagte, kämpfte Reul jedoch lediglich mit „leichten Erkältungssymptomen“ und führte seine Amtsgeschäfte von zu Hause aus. (dpa/jw)

Auch interessant