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Ukraine-Krieg: Demo zog am Samstag durch Düsseldorf – 600 Teilnehmer

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Zahlreiche Menschen nehmen an einer Demonstration im Düsseldorfer Hofgarten gegen die Invasion von Russland in die Ukraine teil.
Der Krieg in der Ukraine wird auch am Samstag Menschen auf die Straße bringen, wie am 5. März im Düsseldorfer Hofgarten. © Malte Krudewig/dpa

Zwei Demonstrationen haben am Samstag den Verkehr in Düsseldorf beeinträchtigt. Bei den Protestzügen ging es um den Ukraine-Krieg und die Corona-Maßnahmen.

Düsseldorf – Am Samstag (19. März) sind wieder Protestzüge durch Düsseldorf gezogen. Es war nicht der erste Samstag, an dem Demonstrationen die Landeshauptstadt von NRW voll im Griff hatten. Zwei der Demos zogen über innerstädtische Straßen, erklärt die Düsseldorfer Polizei in einer Mitteilung am Donnerstag (17. März).

Düsseldorf: Demo gegen Ukraine-Krieg am Samstag angemeldet

Rund 600 Menschen hätten in Düsseldorf an einem Aufzug vom Landtag zum Hofgarten teilgenommen, sagte ein Sprecher der Polizei. „Stand with Ukraine“ oder „Putin kills children“ hieß es auf den Bannern. Zudem hatten die Teilnehmer eine ukrainische Landesfahne vom Rhein an der Staatskanzlei vorbei gespannt. Die Demonstration sei friedlich und störungsfrei verlaufen, so der Sprecher. Zuvor hatte die Polizei mit erheblichen Verkehrsbeeinträchtigungen gerechnet und bis zu 1000 Demonstranten erwartet.

Die Polizei gab allerdings an, dass bei der Friedensdemo durchaus mehr Teilnehmer dabei sein könnten. Dass der Krieg in der Ukraine viele Menschen bewegt, haben immerhin verschiedene Versammlungen in NRW gezeigt. An der Demonstration am Rosenmontag in Köln haben 250.000 Menschen teilgenommen. Dazu war das Wetter am Samstag gut – dennoch waren es weniger Teilnehmerinnen und Teilnehmer als erwartet.

Wegen Demonstrationen: Hier wird der Verkehr am Samstag in Düsseldorf eingeschränkt

Spezialisten des Verkehrsdienstes der Düsseldorfer Polizei werden im Einsatz sein, um die Beeinträchtigungen so gering wie möglich zu halten. (ots mit mm) Mehr News auf der 24RHEIN-Homepage. Tipp: Täglich informiert, was in NRW passiert – einfach unseren kostenlosen 24RHEIN-Newsletter abonnieren.

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