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Sturmwarnung Düsseldorf: „Zeynep“ hält Feuerwehr auch am Samstag (19. Februar) auf Trab

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Von: Oliver Schmitz

Feuerwehrauto der Feuerwehr Düsseldorf steht vor umgestürztem Baum, daneben Feuerwehrmann
Die Feuerwehr Düsseldorf hatte in der Nacht zum Samstag (19. Februar) aufgrund des Sturms alle Hände voll zu tun. © David Young/Feuerwehr Düsseldorf

Auch am Samstag wütete Sturm „Zeynep“ noch über Düsseldorf. Das sorgte bei der Feuerwehr für über 300 Einsätze. Alle Entwicklungen und Gefahren zum Unwetter.

Update vom 19. Februar, 17:10 Uhr: Die Auswirkungen des Orkantiefs „Zeynep“ hielten die Feuerwehr Düsseldorf noch den ganzen Samstag in Atem. Von den Einsatzkräften der Berufsfeuerwehr und den ehrenamtlichen Kräften der Freiwilligen Feuerwehr wurden bis 16:30 Uhr 70 wetterbedingte Einsätze im gesamten Stadtgebiet abgearbeitet. Für den Großteil der Einsätze sorgten umgestürzte Bäume, abgebrochene Äste, instabile Baugerüste sowie -zäune, lose Dachelemente und beschädigte Gebäudefassaden. Nach bisherigen Erkenntnissen kamen dabei keine Menschen zu Schaden.

In diesem Zusammenhang teilt das Gartenamt mit, dass der Wildpark aufgrund der Sturmschäden bis einschließlich Montag, 21.02.2022 gesperrt bleibt. Weiterhin sind die Kollegen des Gartenamtes im Stadtwald unterwegs, um Schäden zu beseitigen, es sind viele Astbrüche und auch einige umgefallene Bäume zu verzeichnen. Die Aufräumarbeiten sollen zu Beginn der neuen Woche fortgesetzt werden..

Feuerwehr Düsseldorf veröffentlicht Unwetter-Bericht – insgesamt rund 320 wetterbedingte Einsätze

Update vom 19. Februar, 10:16 Uhr: Die Feuerwehr Düsseldorf hat ihren Abschlussbericht zum Unwetter veröffentlicht. Seit Freitagnachmittag zog ein erneutes Sturmtief über die Landeshauptstadt hinweg. Dabei sorgte es bis Samstagmorgen für 320 wetterbedingte Einsätze bei der Feuerwehr Düsseldorf. Umgestürzte Bäume und abgebrochene Äste aber auch abgedeckte Dächer, instabile Baugerüste und beschädigte Gebäudefassaden sorgten für den Großteil der Einsätze. Schwere Sturmböen mit Windgeschwindigkeiten zwischen 90 und 110 Stundenkilometern, in Schauernähe und exponierten Lagen sogar Böen bis 120 km/h hatte das Sturmtief im Gepäck. Dies führte am Freitagabend zu einem sprunghaften Anstieg von Notrufen in der Leistelle der Feuerwehr Düsseldorf.

Mit der Abarbeitung der Sturmschäden setzte die Feuerwehr Düsseldorf rund 220 Einsatzkräfte ein, welche sich aus Einheiten hauptamtlicher und ehrenamtlicher Helfer zusammensetzten. Von Freitagnachmittag bis Samstagmorgen verzeichnete die Leitstelle der Feuerwehr im Zusammenhang mit dem Sturmtief insgesamt 320 wetterbedingte Einsätze im Düsseldorfer Stadtgebiet. Nach bisherigen Erkenntnissen kamen dabei keine Menschen zu Schaden. Das Durchführen weiterer, sturmbedingter Einsätze könne auch für den Samstag (19. Februar) nicht ausgeschlossen werden.

Feuerwehr Düsseldorf: Sprunghafter Anstieg von Einsätzen wegen Orkantief „Zeynep“

Update vom 18. Februar, 21:56 Uhr: Die Feuerwehr Düsseldorf hat für Freitagabend (18. Februar) einen sprunghaften Anstieg der Einsatzzahlen vermeldet. Während gegen 17 Uhr noch 75 zu Buche standen, waren es bis 21 Uhr rund 290 sturmbedingte Einsätze. Rund 2020 Einsatzkräfte waren oder sind unterwegs. Neben den zahlreichen losen Dachziegeln, abgebrochenen Äste und umgestürzten Bäume kristallisierten sich drei Einsatzschwerpunkte für die Feuerwehr heraus. So bekam die Feuerwehr Düsseldorf gegen 18:13 Uhr ein instabiles Baugerüst, das durch den starken Wind umzustürzen drphte. Hier konnten die Einsatzkräfte das Baugerüst mittels Spanngurten schnell sichern.

Eine weitere größere Einsatzstelle wurde der Feuerwehr um 18:42 Uhr gemeldet. Im Stadtteil Benrath löste sich auf circa 70 Meter das Dach. Rund 20 Quadratmeter stürzten auf die Straße, weitere 20 drohten, ebenfalls abzustürzen. Dort ist die Feuerwehr zur Zeit noch mit mehreren Einsatzkräften vor Ort. Gegen 20:30 meldeten sich Passanten bei der Feuerwehr und berichteten, dass von einem Gebäude an der Brinckmannstraße Fassadeteile auf einer Fläche von 25 mal sechs Meter auf die Straße stürzen. Hier sind derzeit ebenfalls Einsatzkräfte vor Ort. Aktuell gebe es jedoch auch hier keine Erkenntnisse verletzter Personen.

Sturm in Düsseldorf: Feuerwehr veröffentlicht erste Bilanz

Update vom 18. Februar, 18:24 Uhr: Die Feuerwehr Düsseldorf hat eine Bilanz für den Freitag (18. Januar) veröffentlicht. Demnach habe sie im Verlauf des Tages bislang 75 wetterbedingte Feuerwehreinsätze im gesamten Stadtgebiet abgearbeitet. Verletzt wurde nach aktuellem Stand niemand, es kam zu abgeknickten Ästen, entwurzelten Bäumen sowie einer Vielzahl an kleineren Gebäude- und Sachschäden: vorrangig an Dächern, Fassaden und geparkten Fahrzeugen. Die Leitstelle der Feuerwehr Düsseldorf wurde dabei auch von ehrenamtlichen Kräften der Freiwiligen Feuerwehr unterstützt.

Weiterhin gilt für die Landeshauptstadt Düsseldorf eine amtliche Warnung vor orkanartigen Böen bis 110 Kilometer pro Stunde und im weiteren Verlauf der Nacht von schweren Sturmböen. Die Feuerwehr empfiehlt: „Schließen Sie alle Fenster und Türen! Sichern Sie Gegenstände im Freien! Halten Sie insbesondere Abstand von Gebäuden, Bäumen, Gerüsten und Hochspannungsleitungen. Vermeiden Sie möglichst den Aufenthalt im Freien!“ Die vom DWD ausgegebene Warnung gilt derzeit bis Samstagmorgen um 1 Uhr. Jedoch warnt der Deutsche Wetterdienst darüber hinaus weiter vor Sturm und starken Regenfällen.

Update vom 18. Februar, 15:57 Uhr: Trotz erster kleinerer Sturmschäden in Düsseldorf, fahren Buss und Bahnen aktuell noch ohne Einschränkungen, wie die Rheinbahn auf Twitter mitteilte.

Unwetter in Düsseldorf: Schließungen wegen Sturmtief – Orte im Überblick

Update vom 18. Februar, 14:20 Uhr: Auch das Schifffahrt-Museum in Düsseldorf hat sich entschieden, am Freitag früher zu schließen. Seit 13 Uhr ist es für Besucher geschlossen. Jedoch möchte das Museum ab Samstag, 11 Uhr wieder öffenen.

Update vom 18. Februar, 14:15 Uhr: Angesichts des drohenden Unwetters in Düsseldorf hat die Stadt erneute Sturm-Vorkehrungen getroffen. Ab Freitagmittag bleiben etliche Orte geschlossen, andere sollen gemieden werden. Die Maßnahmen im Überblick:

Die Düsseldorfer Feuerwehr rät, sich ab dem frühen Nachmittag „nach Möglichkeit nicht mehr im Freien aufzuhalten“. Grund: Es könnte zu herabstürzenden Ästen oder Dachziegeln kommen. Zudem sollen Fenster geschlossen und Gegenstände auf Balkonen sowie Terrassen befestigt werden. Laut Angaben der Stadt wird das Krisenmanagement „ab sofort“ das gesamte Wochenende in Bereitschaft sein.

Sturmwarnung Düsseldorf: Nächstes Orkantief möglich – Stadt warnt

Update vom 17. Februar, 15:27 Uhr: Die Stadt Düsseldorf hat eine erste Sturm-Bilanz gezogen. Durch die beiden Orkantiefs „Xandra“ und „Ylenia“ ist die Feuerwehr bis Donnerstagnachmittag (14 Uhr) ganze 39 Mal ausgerückt. Größere Schäden blieben dabei aus. Es gab neben einem Auto-Unfall (Blechschaden) vor allem umgeknickte Bäume. Es wurde wohl niemand durch den Sturm verletzt.

Da der Sturm aber anhält, empfiehlt die Stadt weiterhin Haus oder Wohnung nicht „unnötigerweise“ zu verlassen. Zudem man sich möglichst nicht in Wäldern, Parks oder in der Nähe von Bäumen aufhalten.

Update vom 17. Februar, 14:20 Uhr: Vor dem Sturm ist nach dem Sturm: Nachdem die Menschen in Nordrhein-Westfalen und Düsseldorf das Orkantief „Xandra“ bald überstanden haben, braut sich im Westen bereits das nächste zusammen. Zwar läuft die aktuelle Unwetterwarnung am Donnerstagabend (17. Februar) um 18 Uhr aus, doch für Freitag (18. Februar) gibt es bereits eine Vorabinformation des Deutschen Wetterdienst (DWD). Dieser Sturm könnte Düsseldorf treffen:

Da noch unklar ist, ob und wie stark das Sturmtief „Zeynep“ Düsseldorf tatsächlich trifft, hat die Stadt noch keine größeren Vorkerungen oder Maßnahmen angekündigt. Bisher ist nur klar, dass der Wildpark sicher geschlossen bleiben wird.

Sturm in Düsseldorf: Zehn Feuerwehr-Einsätze Donnerstagnacht

Update vom 17. Februar, 08:11 Uhr: Die Feuerwehr Düsseldorf hat seit Donnerstagnacht bisher zehn wetterbedingte Einsätze im Stadtgebiet abarbeiten müssen. Vor allem abgeknickte Äste und umgekippte Bäume sorgten für Einsatzmeldungen in der Leitstelle der Feuerwehr. Nach bisherigen Erkenntnissen kamen keine Menschen in Zusammenhang mit dem Sturmtief Xandra sowie dem Sturmtief Ylenia zu Schaden. Auch für Düsseldorf gilt inzwischen Wetter-Warnstufe rot.

Sturm in Düsseldorf: Schulen, Sport und Kultur bleiben zu – Maßnahmen im Überblick

Update vom 16. Februar, 18:36 Uhr: Angesichts des drohenden Unwetters hat die Stadt Düsseldorf nun einige Vorkehrungen angekündigt. Gemeinsam mit Feuerwehr, Polizei, Stadtwerken oder der Rheinbahn wurden folgende Maßnahmen beschlossen:

Grundsätzlich empfiehlt die Feuerwehr Düsseldorf, sich „ab sofort“ möglichst nicht mehr im Freien aufzuhalten. Der Grund: Äste oder Dachziegel könnten herabstürzen. Zudem sollen Mülltonnen nicht unnötigerweise herausgestellt werden.

Sturm in Düsseldorf: Orkanböen im Anmarsch – Schulen bleiben zu

Erstmeldung vom 16. Februar, 15:07 Uhr: Düsseldorf – Nach draußen gehen auf eigene Gefahr: Von Mittwoch bis Samstag wird es in Düsseldorf ganz schön ungemütlich und teils sogar gefährlich. Der Deutsche Wetterdienst (DWD) hat im Zuge des Sturmtiefs „Xandra“ über NRW gleich mehrere Unwetterwarnungen für die Landeshauptstadt ausgesprochen. Die Folgen und Gefahren für alle Menschen in Düsseldorf im Überblick.

Unwetterwarnung NRW und Düsseldorf: Sturm „Xandra“ nachts im Höhepunkt – Gefahren

Das Orkantief „Xandra“ hat es echt in sich: Für ganz Deutschland wurden mittlerweile Unwetter-Warnmeldungen herausgegeben. In Düsseldorf soll von Mittwoch auf Donnerstag zu schweren Sturmböen oder gar orkanartigen Böen kommen. Diese erreichen bis zu 110 km/h.

Sturm über Düsseldorf: Orkanböen ab Freitag möglich – das wären die Unwetter-Folgen

Für Freitag ist dann von Westen wohl bereits das nächste Orkantief im Anmarsch. Und dieser Sturm soll nochmal heftiger werden. Der DWD hat für abends eine „Vorabinformation Unwetter vor Orkanböen“ herausgegeben. Sollte sich dieser bewahrheiten, könnte folgendes auf Düsseldorf zukommen:

Sturmwarnung Düsseldorf: Schulen bleiben am Donnerstag in ganz NRW geschlossen

Aufgrund des Sturms werden am Donnerstag (17. Februar) die Schulen in ganz Nordrhein-Westfalen geschlossen bleiben. NRW-Familienminister Joachim Stamp appelliert an die Eltern, ihre Kinder zu Hause zu betreuen und den Gang in Kitas oder zur Tagespflege zu vermeiden. Rechtliche Grundlage der Anordnung zur Schließung der Schulen am Donnerstag (17. Februar) ist ein Erlass, der auch bei Extremwetterereignissen greife.

Unwetterwarnung Düsseldorf: Bahn und Flughafen – Störungen und Ausfälle wegen Sturm möglich

Das Sturmtief wird wohl auch Auswirkungen auf den Verkehr in Düsseldorf haben. Laut Wetter.com soll man sich auf „Behinderungen im Straßen- und Schienenverkehr einstellen“. Aktuell liegen bei der Rheinbahn oder auch am Flughafen Düsseldorf aber noch keine konkreten Störungen oder Ausfälle vor (Stand 16. Februar, 15:00 Uhr). Das Gleiche gilt für RE- und RB-Linien der Deutschen Bahn, die durch Düsseldorf fahren. Alle Sturm-Auswirkungen auf den Flugverkehr in NRW im Überblick.

Im News-Ticker von 24RHEIN gibt es alle wichtigen Informationen und Ereignisse zum Sturm in NRW. (os) Mehr News auf der 24RHEIN-Homepage. Tipp: Täglich informiert, was in Köln und NRW passiert – einfach unseren kostenlosen 24RHEIN-Newsletter abonnieren.

Dieser Text wird laufend aktualisiert.

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