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1. FC Köln bestätigt „unmoralisches“ Angebot für Modeste aus Saudi-Arabien

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Anthony Modeste (1. FC Köln) beim Torjubel am 9. Spieltag der Fußball Bundesliga nach dem 1:2 Anschlusstreffer gegen Bayer 04 Leverkusen im RheinEnergie-Stadion.
Saudi-Arabien wollte offenbar den Torjäger Anthony Modeste zu sich holen. (Archivbild) © IMAGO / Revierfoto

Wie der Fußball-Bundesligist 1. FC Köln bestätigt, gab es ein „umoralisches“ Angebot für den Transfer von Tojäger Anthony Modeste nach Saudi-Arabien.

Köln – Nach Medienspekulationen über ein Angebot für Torjäger Anthony Modeste aus Saudi-Arabien hat der 1. FC Köln nun Stellung bezogen und die Gerüchte bestätigt. „Wir hatten ein sehr, sehr lukratives Angebot für den Transfer von Toni nach Saudi-Arabien und für Toni war es auch sehr unmoralisch. Aber da ist es normal, dass ein Spieler sich dann auch mal ein, zwei Tage Zeit nimmt und sich Gedanken macht“, sagte Thomas Kessler, Sportliche Leiter der FC-Lizenzspieler, am Montag bei Sky Sport.

1. FC Köln bestätigt: Es gab ein lukratives Angebot für Modeste aus Saudi-Arabien

Kessler verwies auf klärende Gespräche mit dem 33 Jahre alten Franzosen: „Wir haben sehr ergebnisoffen über die Thematik gesprochen und konnten Toni dann überzeugen, auch zu sagen: Bleib bei uns! Dieser Weg, den du jetzt hier im Sommer mit dem neuen Trainer eingeschlagen hast, nach einer nicht ganz so einfachen Zeit, mit uns weiterzugehen. Und wir sind mit Toni total klar und er ist extrem heiß auf die Rückrunde.“

Nach Transfer-Angebot aus Saudi-Arabien: Modeste bleibt beim 1. FC Köln

Modeste war nach einer schwierigen Zeit bei Tianjin Quanjian zum 1. FC nach Köln zurückgekehrt, den er im Sommer 2017 Richtung China verlassen hatte. Nach einer Zwischenstation als Leihspieler beim französischen Club AS Saint-Etienne hat der Angreifer unter der Regie von FC-Coach Steffen Baumgart wieder zu alter Form gefunden. Mit 13 Treffern liegt er in der Bundesliga-Torjägerliste derzeit auf Rang vier.(dpa) Mehr News auf der 24RHEIN-Homepage. Tipp: Täglich informiert, was in Köln passiert – einfach unseren kostenlosen 24RHEIN-Newsletter abonnieren.

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