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Der 1. FC Köln wird 74 Jahre alt – ein Blick in die Vergangenheit

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Von: Robin Josten

Choreo im RheinEnergie-Stadion
Den 68. Geburtstag feierten die FC-Fans mit einer Mega-Choreographie im RheinEnergie-Stadion. © sportfotodienst / Imago

Happy Birthday 1. FC Köln! Der Geißbock, die Hymne und Co: Das sind die wichtigsten Geburtstage in der Historie des größten Vereins aus der Domstadt.

Köln – Am 13. Februar vor genau 74 Jahren wurde der 1. FC Köln (vollständiger Name: 1. Fußball-Club Köln 01/07 e. V.) durch den Zusammenschluss vom Kölner BC 01 und der SpVgg Sülz 07 gegründet. Inzwischen ist der Verein zu einem der größten Clubs in Deutschland aufgestiegen. Mit knapp 125.000 Mitgliedern ist er der größte Sportverein in Köln, der sechstgrößte in Deutschland und dreizehntgrößte weltweit. Als Gründungsmitglied der Bundesliga hielt sich der 1. FC Köln 35 Jahre lang in der höchsten deutschen Spielklasse. Inzwischen ist der FC bereits sechs Mal ab und wieder aufgestiegen. In der ewigen Bundesligatabelle stehen die Geißböcke auf dem neunten Rang.

1. FC Köln bekommt 1950 den ersten Geißbock geschenkt

Name1. FC Köln
Gründung13.02.1948
ErfolgeMeister (1962, 1964, 1978), Pokalsieger (1968, 1977, 1978, 1983)
Mitglieder124.658 (Stand: 6. November 2021)

Zwei Jahre nach der Gründung des 1. FC Köln schenkte Zirkusdirektorin Carola Williams auf einer Karnevalssitzung dem Verein einen jungen Geißbock als Glücksbringer. Damals fehlte den Kölnern noch ein Maskottchen. Eigentlich war diese Geste nur als Scherz gemeint. Im Laufe der Jahre hat sich der Geißbock aber nicht nur als Maskottchen etabliert, sondern ist auch zum Spitznamen der Kölner Fußballmannschaft geworden. Schließlich ist das Tier sogar Teil des Vereinslogos geworden. Der Name „Hennes“ stammt vom damaligen Trainer des 1. FC Köln Hennes Weisweiler.

1. FC Köln: Hymne „Mer stonn zo dir“ 1998 das erste Mal vor einem Heimspiel gespielt

Anlässlich des 50. Geburtstag des 1. FC Köln im Jahre 1998 wurde zum ersten Mal die noch heute offizielle Hymne „Mer stonn zo dir“ im Stadion gespielt. Heute ist die Hymne des Vereins gesangstechnisch längst Allgemeingut. Es soll Väter geben, die singen ihre Kinder jeden Abend mit diesen Zeilen in den Schlaf. „Durch dick und durch dünn – janz ejal wohin.“ Bis zum Jahr 1998 wurde im Müngersdorfer Stadion aber eine härtere Gangart angeschlagen: Anne Haigis, Vorkämpferin des Deutschrocks, sang bis dahin „FC und Geißbock“.

Text, Melodie, Harmonie – „Mir stonn zo Dir, FC Kölle“ von den Höhnern scheint dem Effzeh auf den Leib geschneidert. Doch was die wenigsten wissen, der Song basiert nicht nur auf einem schottischen Volkslied, die FC-Version gleicht musikalisch nahezu eins zu eins der Version der schottischen Band „Runrig“. (rj) Mehr News auf der 24RHEIN-Homepage. Tipp: Fair und unabhängig informiert, was in Köln, Rheinland, NRW passiert – hier den kostenlosen 24RHEIN-Newsletter abonnieren.

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