Viel Arbeit wartet

Kaderplanung beim 1. FC Köln: Zwei Stammspieler im Sommer wohl weg – droht der Ausverkauf?

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Der 1. FC Köln kann seine beiden Leih-Spieler Elvis Rexhbecaj und Marius Wolf wohl nicht halten.
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Da die Bundesliga-Saison auf ihre Zielgeraden zugeht, kommen auch beim 1. FC Köln immer mehr Transfer-Gerüchte auf. Nun sollen wohl die ersten Sommer-Abgänge feststehen.

Köln – Die aktuelle Saison des 1. FC Köln läuft gleich auf mehrere Arten alles andere als geplant. Einerseits ist die sportliche Lage kurz vor Saisonende erneut kritisch. Mit dem Absturz auf den Relegationsplatz, ist der Klassenerhalt alles andere als sicher. Andererseits sind vor allem durch die Corona-Pandemie noch finanzielle Sorgen hinzugekommen. Beides zusammen bildet eine äußerst schlechte Ausgangslage für die Kaderplanung, weshalb auch der Abgang von zwei Stammspielern nun wohl fast unausweichlich ist.

1. FC Köln mit schlechten Karten bei Elvis Rexhbecaj und Marius Wolf

So berichtet die Bild, dass die beiden Leih- und Stammspieler Elvis Rexhbecaj und Marius Wolf für den 1. FC Köln im Sommer kaum zu halten seien. Rexhbecaj wird nach 1,5 Jahren beim FC aller Voraussicht nach zu seinem eigentlich Arbeitgeber VfL Wolfsburg zurückkehren. Zwar würden die Kölner den Derby-Helden sehr gerne halten und auch der 23-Jährige kann sich scheinbar eine Zukunft bei den Geißböcken vorstellen, doch die Kaufoption ist mit 7 Millionen Euro wohl zu hoch.

Deshalb wäre für den FC zurzeit wohl nur eine weitere Leihe möglich. Doch das wollen offenbar sowohl Rexhbecaj als auch Wolfsburg nicht, sondern eben eine geklärte Zukunft. Zusätzlich könnte den defensiven Mittelfeldspieler natürlich auch die deutlich bessere sportliche Situation bei den Wölfen reizen. So hat der VfL sehr gute Chancen in der kommenden Saison Champions League zu spielen. Jedoch müsste sich Rexhbecaj dort erst einmal gegen große Konkurrenz durchsetzen.

Auch Marius Wolf möchte der 1. FC Köln eigentlich sehr gerne halten. Nicht nur ist der 25-Jährige flexibel einsetzbar, sondern überzeugt auch stets mit seinem Einsatz auf dem Platz. Doch die Lage bei Wolf ist weitaus schwieriger, da der FC keine Kaufoption besitzt. Dementsprechend schwierig wären auch die Verhandlungen mit seinem eigentlichen Verein Borussia Dortmund. Aber auch hier kommt eine weitere Leihe wohl nicht in Frage. Vor allem auch da Wolf offenbar unter dem neuen Trainer Marco Rose nochmal versucht sich in Dortmund durchzusetzen.

1. FC Köln: Zukunft weiterer FC-Profis unklar – auf Horst Heldt wartet komplizierter Transfer-Sommer

„Im Hintergrund laufen Gespräche mit den Planungen für die neue Saison. Es wird wieder intensiv werden für alle – das ist jetzt schon absehbar“, sagte Horst Heldt die Tage und beschreibt damit die Lage beim FC sehr gut. Denn wie es aktuell scheint hat der Sportchef alle Hände voll zu tun. Denn neben Rexhbecaj und Wolf drohen den Geißböcken aktuell noch die Abgänge weiterer wichtiger FC-Profis.

Allen voran ist die FC-Zukunft von Salih Özcan mehr als unsicher. Nicht nur läuft der aktuelle Vertrag des 23-Jährigen im Sommer aus, sondern er wird auch bereits von Champions League-Aspiranten umworben. Auch bei Max Meyer ist die Situation sehr ähnlich. Der Mittelfeldspieler hat aktuell ebenfalls nur einen Vertrag bis zum Saisonende und gerade aufgrund seiner bisher verhältnismäßig wenigen Einsätzen, ist absolut nicht absehbar wo es für den 25-Jährigen hingehen wird.

Gerade aufgrund der finanziellen Probleme könnte der FC ansonsten noch genötigt sein, Spieler wie beispielsweise Ismail Jakobs abzugeben. Andernfalls dürften die Geißböcke auf dem Transfermarkt im Sommer nicht besonders handlungsfähig sein. Die Kaderplanung ist also alles andere als einfach, auch aufgrund der unsicheren Ligazugehörigkeit. Immerhin denkt man bereits etwas langfristiger und verlängert zurzeit mit einem Nachwuchsspieler nach dem anderen. Zuletzt unter anderem mit Yusuf Örnek oder Meiko Sponsel. Neusten Gerüchten zufolge soll auch die Verlängerung mit dem größten Talent Marvin Obuz zeitnah erfolgen. So oder so helfen diese Aktionen aber nur bedingt bereits für die kommende Saison weiter. Deshalb muss sich Horst Heldt nun überlegen, wie er einerseits die aktuellen Stammspieler halten und anderseits gute Verstärkung holen kann. (os)

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