Beim FC gescheitert

1. FC Köln: Ex-Trainer Beierlorzer kritisiert überstürzte Entlassung – „13 Spiele waren gefühlt zu kurz“

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Achim Beierlorzer hätte sich beim 1. FC Köln mehr Zeit gewünscht.

Achim Beierlorzer musste den 1. FC Köln nach nur 13 Spielen als Cheftrainer verlassen. Der Übungsleiter sprach nun über die, seiner Meinung nach, überstürzte Entlassung.

Köln – Auch etwas mehr als ein Jahr nach seiner Freistellung beim Fußball-Bundesligisten 1. FC Köln hält Trainer Achim Beierlorzer diese für überstürzt. „Es wäre schön gewesen, wenn man mir in Köln mehr Zeit gegeben hätte, um die Mannschaft zu entwickeln. 13 Spiele waren für mich gefühlt zu kurz“, sagte er Transfermarkt.de am Mittwoch.

Achim Beierlorzer lobt aktuelle Lage beim 1. FC Köln – keine Reue wegen schnellem Wechsel zu Mainz 05

Durch das Aus von Sportchef Armin Veh zehn Tage vor seiner Beurlaubung sei ihm „in gewisser Hinsicht der Rückhalt genommen“ worden, erklärte der 53-Jährige und lobt die aktuelle Konstellation: „So, wie es momentan mit Horst Heldt und Markus Gisdol praktiziert wird, finde ich es wirklich gut. Genauso muss es sein, dass man auch mal gemeinsam durch schlechtere Zeiten geht und zu seinem Trainer steht. Trainerwechsel helfen bekanntlich nicht immer.“ Dem aktuellen Coach Markus Gisdol wurde trotz diverser Tiefs immer wieder das Vertrauen ausgesprochen.

Dass er direkt nach seiner Freistellung beim Liga-Rivalen Mainz 05 anheuerte, sieht Beierlorzer im Rückblick nicht als Fehler an. „Das würde ich genauso wieder machen. Ich habe zuvor in Köln einen Zweijahresvertrag unterschrieben und wollte eigentlich das Ruder herumreißen. Ich war voller Energie, insofern war ich sowohl energetisch als auch emotional bereit“, versicherte er: „Die Saison war zwar schwer, aber wir haben am Ende unser Ziel erreicht.“ Nach nur zwei Spieltagen der neuen Bundesliga-Saison musste er aber auch dort wieder gehen.

Achim Beierlorzer spricht über seine Zukunft – beim FC krachend gescheitert

Für die Zukunft reize ihn das Ausland „sogar sehr“, sagte Beierlorzer und schloss auch ein Engagement in der 2. Bundesliga nicht aus: „Die 2. Bundesliga ist eine tolle, attraktive Liga, mit vielen intensiven Spielen. Insofern kann ich mir das absolut vorstellen. Aber, auch hier gilt: Es muss genau passen.“

Beierlorzer heuerte zur Saison 2019/20 beim 1. FC Köln als Cheftrainer an, musste aber nach nur 13 Bundesliga-Spielen im November 2019 wieder gehen. Der heute 53-Jährige schaffte es damals lediglich sieben Punkte einzufahren, wodurch sein Punkteschnitt von 0,77 einer der schlechtesten aller FC-Trainer jemals ist. (os mit dpa)

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