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1. FC Köln: Jetzt offiziell – Alexander Wehrle geht zurück nach Stuttgart

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Von: Max Dworak

Alexander Wehrle steht neben Werner Wolf an seinem Sitzplatz.
Alexander Wehrle verlässt den 1. FC Köln und kehrt zum VfB Stuttgart zurück. © Herbert Bucco/Imago

Nach langen Spekulationen um einen Abschied ist das Kapitel Alexander Wehrle beim 1. FC Köln endgültig zu. Das bestätigte der Verein inzwischen offiziell.

Köln – Nach über acht Jahren bricht Alexander Wehrle seine Zelte beim 1. FC Köln ab und wird die Position des Vorstandsvorsitzenden beim Liga-Konkurrenten VfB Stuttgart einnehmen. Bereits von 2003 bis zu seinem Wechsel nach Köln im Jahr 2013 war der 46-Jährige als Assistent der Geschäftsführung bei den Schwaben tätig. Beim 16. der Bundesliga folgt Alexander Wehrle auf Thomas Hitzlsperger.

1. FC Köln: Alexander Wehrle macht von Sonderkündigungsrecht Gebrauch

Das Arbeitspapier von Alexander Wehrle läuft offiziell noch bis zum 30. Juni 2023. Der scheidende Finanz-Boss des 1. FC Köln hat sich jedoch eine Sonderregelung in seinem Vertrag verankern lassen. Diese ermöglicht dem DFL-Präsidiumsmitglied, seinen Kontrakt frühzeitig aufzulösen. Da die Geißböcke mit Christian Keller und Philipp Türoff zwei neue Führungskräfte für den Bereich Sport, respektive Finanzen gefunden haben, waren entsprechende Bedingungen erfüllt, wodurch Alexander Wehrle die Klausel ziehen konnte. Philipp Türoff wird seine Arbeit schon zum 1. Januar 2022 aufnehmen, Christian Keller beginnt am 1. April 2022.

Ab welchem genauen Tag Alexander Wehrle den VfB Stuttgart mit seiner Expertise bereichert, ist noch nicht hundertprozentig geklärt. Sicher ist jedoch, dass der gebürtige Bietigheimer im Laufe des Aprils zurück an seine alte Wirkungsstätte kehren wird.

Steffen Baumgart über Wehrle-Abschied: „Ich persönlich finde es schade“

Auch wenn auf der Pressekonferenz vor dem 17. Spieltag gegen den neuen – und gleichzeitig alten Arbeitgeber – VfB Stuttgart noch nichts druckreif war, so äußerte sich Trainer Steffen Baumgart bereits zu den Gerüchten um den Noch-Geschäftsführer: „Im Fußball ist es oft ein Kommen und Gehen. Ich persönlich finde es schade, aber wir müssen nach vorne gucken. Ich freue mich auf die letzten Monate mit Alex [Alexander Wehrle; Anm. d. Red.], alles andere lassen wir auf uns zukommen.“

In den neuneinhalb Jahren sind Köln und der FC zu meinem Zuhause geworden. Europa League, Abstieg, direkter Wiederaufstieg, das herausfordernde Management während der Corona-Krise – ich bin unheimlich dankbar für jeden einzelnen Tag am Geißbockheim.

Alexander Wehrle zu seinem bevorstehenden Abschied aus Köln

Der Funktionär selbst sagt: „In den neuneinhalb Jahren sind Köln und der FC zu meinem Zuhause geworden. Europa League, Abstieg, direkter Wiederaufstieg, das herausfordernde Management während der Corona-Krise – ich bin unheimlich dankbar für jeden einzelnen Tag am Geißbockheim. Danken möchte ich auch allen Kolleginnen und Kollegen sowie allen Gremien, mit denen ich beim FC zusammengearbeitet und jede Aufgabe gemeinsam gemeistert habe und allen Kölnerinnen und Kölnern, die mich hier mit offenen Armen empfangen haben.“

1. FC Köln: Präsident Wolf lobt Offenheit von Wehrles Abschied

„Alexander Wehrle hat uns frühzeitig darüber informiert und in seine Gedanken miteinbezogen, dass es den Ruf aus seiner Heimat gibt und dass er diesem trotz der engen Verbundenheit zum FC folgen möchte, weil ihn die Aufgabe als Vorstandsvorsitzender sehr reizt. Für diese Offenheit und Transparenz sind wir sehr dankbar“, so FC-Präsident Werner Wolf über den Abschied.

Mit Alexander Wehrle verliert der Bundesligist einen fähigen Mann. Im neuen Jahr dürfen dann seine direkten Nachfolger, Christian Keller und Philipp Türoff, zeigen, dass sie den Anforderungen des 1. FC Köln gerecht werden. (md) Mehr News auf der 24RHEIN-Homepage. Tipp: Täglich informiert, was in Rheinland & NRW passiert – einfach unseren kostenlosen 24RHEIN-Newsletter abonnieren.

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