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Darum muss der 1. FC Köln gegen den FC Augsburg gewinnen

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Von: Max Dworak

Trainer Steffen Baumgart steht jubelnd an der Seitenlinie des Rasens im RheinEnergie-Stadion.
Steffen Baumgart hofft gegen den FC Augsburg auf den nächsten Dreier. © Sven Simon/Imago

Am Freitag muss der 1. FC Köln im Heimspiel gegen den FC Augsburg ran. Warum ein Dreier für den Verein wichtig und realistisch ist, hat gleich mehrere Gründe.

Köln – Mit nunmehr 19 Punkten liegt der 1. FC Köln auf dem neunten Platz in der 1. Bundesliga. So weit, so gut. Da die Saison jedoch noch nicht einmal zu 50 Prozent gespielt ist, kann – und wird – sich an der Situation in der Tabelle noch einiges ändern. Trainer Steffen Baumgart ist dies ebenfalls bewusst: „Jedes Spiel müssen wir hart arbeiten“, sagte der Kölner Trainer nach dem Unentschieden gegen Arminia Bielefeld.

1. FC Köln gegen FC Augsburg: Enge Konstellation in der Tabelle

Ein kurzer Blick auf die untere Hälfte der Liga verdeutlicht schnell, wieso ein Dreier gegen die Augsburger immens wichtig ist. Den 1. FC Köln trennen gerade einmal sechs Punkte vom Relegationsplatz – und dass, obwohl die Domstädter in dieser Saison deutlich besser dastehen als in den zwei Spielzeiten zuvor. Zum Vergleich: Letztes Jahr hatte der FC nach 14 Spieltagen lediglich elf Zähler auf dem Konto, ein weiterer Durchgang zurück waren es sogar nur acht.

Köln gegen Augsburg: Die Heimstärke ist der große Trumph

Dass es in anderen Stadien bislang noch nicht so rund läuft, lässt sich am besten an ungeschönten Fakten ablesen: Aus sieben Partien sammelte der Bundesligist vier Zähler – dabei ging allerdings keine Begegnung siegreich aus. Die Heimtabelle macht hingegen deutlich mehr Mut: 15 Punkte aus sieben Spielen können sich durchaus sehen lassen. Reduziert auf die Duelle in der eigenen Arena belegt der FC demnach Rang sieben in dieser Auswertung: „Das Kölner Publikum ist so heiß und emotional, da genügen schon 15.000 Fans im RheinEnergie-Stadion für eine gute Atmosphäre“, meinte auch Steffen Baumgart in diesem Zusammenhang.

1. FC Köln: Geringe Ruhezeit vor dem Spiel gegen den VfL Wolfsburg

Da der 1. FC Köln angesichts der englischen Woche nur drei Tage Verschnaufpause erhält, ist ein Sieg gegen den abstiegsbedrohten FC Augsburg schon fast ein Muss. Auch, weil am 14. Dezember mit dem VfL Wolfsburg ein Gegner wartet, der grundsätzlich den Anspruch hat, international spielen zu wollen. Zwar ist auch in der Volkswagen Arena ein Erfolgserlebnis nicht ausgeschlossen, es darf jedoch die These aufgestellt werden, dass es nicht einfacher wird als gegen das Team von Markus Weinzierl.

1. FC Köln: Rückkehr von Jonas Hector sorgt für Erleichterung

Zwei Spiele fehlte FC-Kapitän Hector dem 1. FC Köln in dieser Bundesliga-Saison. In beiden Begegnungen waren die Domstädter nicht in der Lage, das Spiel für sich zu entscheiden und gänzlich zu überzeugen. Die Rückkehr des Spielführers Hector kommt der Mannschaft also mehr als gelegen. Mit Jonas Hector und Rechtsverteidiger Benno Schmitz stellen die Geißböcke zudem eine kongeniale Abwehr-Flügelzange aus insgesamt acht Torvorlagen.

Wenn der 1. FC Köln auch weiterhin nichts mit dem Tabellenkeller zutun haben möchte, müssen die Schützlinge von Steffen Baumgart gegen den FC Augsburg als Sieger vom Platz gehen. Der 49-Jährige betont in diesem Zusammenhang, dass das Vertrauen in die eigenen Stärken dabei der Schlüssel zum Erfolg sein wird: „Entscheidend ist, dass wir gegen eine gute Augsburger Mannschaft unsere Leistung bringen.“ (md) Mehr News auf der 24RHEIN-Homepage. Tipp: Fair und unabhängig informiert, was in Köln, Rheinland, NRW passiert – hier den kostenlosen 24RHEIN-Newsletter abonnieren.

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