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1. FC Köln: Anthony Modeste – der Top-Torjäger mit dem Brillen-Jubel

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Von: Max Dworak, Andreas Ohlberger

Anthony Modeste formt eine Brille mit seinen Händen zum Jubel.
Anthony Modeste bejubelt gewöhnlich mit einer geformten Brille. © Treese/Imago

Anthony Modeste ist wieder der Fixpunkt in der Offensive des 1. FC Köln. Alles Wissenswerte über den 20-Tore-Stürmer der Bundesliga-Saison 2021/22 und seinen Werdegang.

Köln – „Modeste, Modeste, Anthony Modeste!“ Als der französische Mittelstürmer im Sommer 2015 von der TSG 1899 Hoffenheim zum 1. FC Köln wechselte, hätte wohl kaum jemand geglaubt, dass sich binnen kurzer Zeit ein in der Domstadt bis heute anhaltender, regelrechter Hype um seine Person entwickeln würde. Der liebste Knipser der Fans durchlebte in seiner langen Karriere bereits viele Höhen und Tiefen. Den Grundstein legt er dabei unweit seiner Geburtsstadt Cannes.

Das ist Anthony Modeste

► Geburtsdatum: 14. April 1988

► Beim 1. FC Köln seit: 17. November 2018

► Marktwert: 3 Millionen Euro (Stand: 01.06.22)

► Profi-Debüt: 4. August 2007 für OGC Nizza gegen SM Caen (Ligue 1)

► Erfolge: Meister 2. Bundesliga 2018/19

► Leistungsdaten Saison 2021/22: 35 Einsätze, 23 Tore, vier Vorlagen, vier Gelbe Karten

1. FC Köln: Der heutige Torjäger Anthony Modeste beginnt bei Fréjus als Innenverteidiger

Modeste beginnt verhältnismäßig spät mit dem Fußball, wie er 2015 in einem Interview – kurz nach seinem ersten Wechsel zum 1. FC Köln – verrät: „Angefangen habe ich mit sechs Jahren – damals noch in Fréjus. Als Kind war ich Innenverteidiger. Im Alter von zwölf Jahren fragte mein Trainer, ob ich es nicht mal als Stürmer probieren wolle.“ Von Fréjus, der Nachbarstadt seines Geburtsortes Cannes, geht es im Alter von 15 Jahren in die Jugend des französischen Erstligisten OGC Nizza.

Die Anfangsphase in der ungewohnten Umgebung ist schwer für Modeste: „Ich hatte es damals in Nizza nicht leicht, war einer von 30 Jungs, die Profi werden wollten. Ich musste beißen, war meistens Reservist und durfte höchstens in den undankbaren Spielen ran. Keine schöne Zeit, aber im Nachhinein habe ich es als einziger dieser 30 Spieler geschafft.“

Anthony Modeste vom 1. FC Köln: Durchbruch bei den Profis von Nizza 2007

Nach überzeugenden Auftritten bei den Amateuren kommt Modeste am 4. August 2007 gleich bei der Saisoneröffnung im Liga-Spiel gegen SM Caen in der 56. Minute zu seinem Profi-Debüt. Bis zu seinem ersten Profi-Tor sollen jedoch einige Monate vergehen: Am 22. Spieltag der gleichen Spielzeit ist es dann endlich soweit und Modeste trifft in der 51. Spielminute zum postwendenden Ausgleich für Nizza, nachdem Gegner Rennes eine Minute zuvor den Führungstreffer erzielt hatte.

Anthony Modeste dreht zum Jubel ab.
Anthony Modeste (Mitte) trifft mit 19 Jahren erstmals für die Profis des OGC Nizza im Spiel gegen Stade Rennes. © PanoramiC/Imago

Anthony Modeste: Wie der Stürmer in der zweiten Liga Frankreichs groß auftrumpfte

In der Folge gibt es dennoch einen kleinen Dämpfer für das Ausnahmetalent: Im Sommer 2009 muss der damals 20-Jährige, nachdem der große Durchbruch bei Nizza ausbleibt, in die zweite Liga gehen. Anthony Modeste schließt sich leihweise SCO Angers an. Dort startet der Mittelstürmer sofort durch und netzt insgesamt 20 Mal in 37 Liga-Spielen ein. Am Ende der Spielzeit reicht es für Angers dennoch nicht zum Aufstieg in die Ligue 1.

Trotz seiner starken Zweitliga-Saison hat sein Ausbildungsverein Nizza keine Verwendung für den mittlerweile 22-Jährigen. Im Sommer 2010 wechselt Anthony Modeste für kolporierte 3,5 Millionen Euro von der Mittelmeer- an die Atlantik-Küste zum Ligarivalen Girondins Bordeaux. Dort gelingt ihm in der Folge auch im französischen Oberhaus eine zweistellige Torausbeute. Gleich in seiner ersten Spielzeit für Bordeaux trifft Anthony Modeste zehn Mal und legt Mitspielern vier weitere Buden auf. In seiner zweiten Saison verliert er dann jedoch unter Neu-Trainer Francis Gillot seinen Stammplatz. Im Winter verlässt Modeste Girondins .

Dieses Mal geht es für den Franzosen auf Leihbasis in die Premier League zu den Blackburn Rovers. So verlässt Anthony Modeste im Januar 2012 erstmals seine Heimat Frankreich. „Ich gab ihm zu Beginn der Saison mein Vertrauen, aber er war leider nicht in der Lage, seine Gelegenheit zu nutzen. Es könnte eine große Möglichkeit für ihn sein. Ich hoffe, er kommt als besserer Spieler zurück“, so die abschließenden Worte von Ex-Coach Gillot.

Anthony Modeste (1. FC Köln) – von Blackburn über Bastia in die Bundesliga

Während seines kurzen Engagements in England ist Anthony Modeste kein Torerfolg vergönnt. Infolgedessen kehrt er nach Ende der Saison nach Frankreich zurück und schnürt fortan die Stiefel für den SC Bastia. Beim Ligue 2 Champion der Vorsaison will es Anthony Modeste allen beweisen. Beim Erstliga-Aufsteiger aus Korsika knackt der 24-Jährige seinen bisherigen Torrekord in der höchsten französischen Spielklasse. Er darf 15 Mal über einen Treffer jubeln. Insgesamt stehen für Modeste in der Saison 2012/13 17 Tore in 35 Pflichtspielen zu Buche.

Dass da auf Korsika ein vielversprechendes Sturm-Talent kickt, spricht sich schnell herum. Anfang Juli kommen erste Gerüchte auf, Modeste werde von ausländischen Klubs beobachtet. Hierzu gehört auch der deutsche Bundesligist TSG 1899 Hoffenheim. Am 9. Juli 2013 ist der Deal dann unter Dach und Fach. „Aufgrund der intensiven Gespräche mit Markus Gisdol und Alexander Rosen bin ich mir sicher, dass Hoffenheim der richtige Verein für mich ist. Ich bin glücklich, hier zu sein, und werde alles dafür tun, um mit der Mannschaft Erfolg zu haben“, so Modeste, der für drei Millionen Euro nach Sinsheim wechselte.

Stürmer Anthony Modeste: Bundesliga-Debüt in Hoffenheim

Unter Trainer Markus Gisdol geht Modeste als absoluter Hoffnungsträger in der Offensive in seine erste Spielzeit in Deutschland. Und siehe da, es scheint alles nach Plan zu laufen. Beim Pflichtspiel-Debüt für die TSG gegen Nürnberg gelingt ihm gleich sein erstes Bundesliga-Tor. Im zweiten Spiel, ein 5:1-Kantersieg beim Hamburger SV, glückt ihm sogar ein Doppelpack – ein Kunststück, welches er später beim 1. FC Köln perfektionieren soll. Nach sieben Spielen stehen sechs Tore zu Buche – eine Quote, die ihresgleichen sucht. Schließlich beendet Modeste seine erste vollständige Saison im Ausland mit zwölf Bundesliga-Treffern, vier Vorlagen, sowie zwei Toren und einem Assist im DFB-Pokal.

Anthony Modeste dreht ab zum Jubel.
Erster Auftritt, erster Treffer: Anthony Modeste (mitte) trifft in seinem ersten Bundesliga-Spiel prompt für Hoffenheim. © Zink/Imago

Im zweiten Hoffenheim-Jahr 2014/15 setzt allerdings ein wenig Ernüchterung ein. Markus Gisdol bringt Modeste zunehmend als Einwechselspieler von der Bank. Nur in 16 Partien steht Anthony Modeste in der Stratelf. Auf seinen ersten Einsatz über die vollle Distanz muss er bis zum 33. Spieltag warten. „Es ist nicht schön, aber du musst es akzeptieren“, kommentiert der Angreifer seine verzwickte Lage. Nach sieben Toren in 26 Spielen in Jahr zwei schlägt „Tony“ das Kapitel Hoffenheim wieder zu.

1. FC Köln schlägt auf dem Transfermarkt zu – Anthony Modeste wechselt in die Domstadt

Sehr zur Freude des 1. FC Köln, der im Vorfeld der Saison 2015/16 ein großes Loch im Sturm stopfen muss. Leistungsträger Anthony Ujah, im Jahr 2014/15 mit zehn Treffern bester Torschütze im Team von Peter Stöger, schließt sich im Sommer dem SV Werder Bremen an. Somit ist klar, dass schnell für Ersatz gesorgt werden muss. Sportchef Jörg Schmadtke meldet umgehend Vollzug in Person von Anthony Modeste und holt den Stürmer für geschätzte 4,5 Millionen Euro an den Rhein.

Vom Dorf bei Sinsheim in die Metropole Köln – vom Prestige her ein klarer Aufstieg für den Franzosen. Sieht der genauso: „Der 1. FC Köln ist einer der größten und namhaftesten Klubs in Deutschland. Vor allem hat mich das sportliche Konzept überzeugt. Die Bundesliga ist für mich eine der besten Ligen der Welt, und ich will dabei helfen, den 1. FC Köln dort zu etablieren“, sagt Modeste nach dem geglückten Deal.

1. FC Köln: Torjäger Anthony Modeste legt los wie die Feuerwehr – Hattrick im Pokal

Mit dem Auswärtsspiel beim VfB Stuttgart beginnt am 16. August 2015 für Anthony Modeste das Abenteuer 1. FC Köln in der Bundesliga. Und prompt wird der Stürmer mit seinem ersten Tor und seiner ersten Vorlage zum absoluten Matchwinner. „Das war eine emotionale Geschichte für mich: Mein erstes Liga-Spiel für den FC. Ich wollte unbedingt, dass wir gewinnen und war unglaublich glücklich, dass ich dann auch noch treffe“, erinnert sich der Torjäger einige Tage später. Bereits wenige Wochen zuvor feiert Modeste mit einem Hattrick im DFB-Pokal gegen den SV Meppen einen gelungenen Einstand beim FC.

Im Folgenden geht es Schlag auf Schlag. In den ersten acht Spielen markiert der neue Neuner des FC sechs Treffer und bereitet zwei weitere vor. Obwohl er im Anschluss acht Spieltage torlos bleibt, verliert Trainer Stöger nicht den Glauben an seinen Neuzugang. Zum Ende der Spielzeit steht Modeste bei 15 Toren und drei Assists. Und von Anthony Ujah spricht in Müngersdorf niemand mehr.

Anthony Modeste schießt 1. FC Köln unter Peter Stöger in die Europa League – und bekommt eigenes Lied

Im zweiten Jahr schaltet der Stürmer nochmal einen Gang hoch. 2016/17 spielt Anthony Modeste die womöglich beste Saison seiner Karriere. Dabei wäre es beinahe gar nicht dazu gekommen. Der chinesische Erstligist Guoan Peking soll vor der Saison sieben Millionen Euro Ablöse geboten haben, auch West Ham United zeigt scheinbar Interesse an einer Verpflichtung. Modeste will dem Vernehmen nach auf den letzten Drücker aus dem Vertrag aussteigen, aber „die Klausel ist nicht rechtswirksam gezogen worden“, erklärt FC-Geschäftsführer Alexander Wehrle wenig später.

Anthony Modeste wird auf Händen getragen.
Gefeiert wie ein Superstar: Anthony Modeste (weißes Trikot) wird nach dem Europa League-Einzug auf Händen durch das RheinEnergie-Stadion getragen. © Herbert Bucco/Imago

Gut für den FC: Mit 25 Toren in 34 Bundesliga-Spielen schießt Anthony Modeste den 1. FC Köln schließlich in die UEFA Europa League, die UEFA Europa Conference League, in der die Kölner 2022/23 antreten, gibt es damals übrigens noch nicht. Entsprechend wird der Franzose von den FC-Fans gefeiert. Die tragen ihn beim Saisonfinale auf Händen durch das RheinEnergie Stadion und widmen ihm sogar ein eigenes Lied, den „Anthony Modeste-Song“. So treffsicher wie Modeste war zuletzt Klaus Allofs in der Saison 1984/85 (26 Treffer). Doch unter die Freudentränen mischten sich auch solche des Abschieds. Wieder einmal hält es Anthony Modeste nicht länger als zwei Jahre an einem Ort.

Statt Europa-Reise mit dem 1. FC Köln: Modeste verlässt den FC für viel Geld Richtung China

In den Folgemonaten geraten Anthony Modeste und Sport-Geschäftsführer Jörg Schmadtke heftig aneinander. Der Disput gerät schnell an die Öffentlichkeit. In der Folge wechselt der Stürmer nach China zum Erstligisten Tianjin Quanjian, der mit hoher Ablösesumme und üppigem Gehalt um Modeste buhlt. Am 12. Juli 2017 lässt der Verein seinen Spieler dann schließlich ziehen. „Der 1. FC Köln dankt Anthony Modeste für seinen Einsatz im FC-Trikot und wünscht ihm für die Zukunft alles Gute“, lautet die knappe, offizielle Vereins-Mitteilung zum Abschied. Das Tischtuch schien fürs erste zerschnitten.

Nach schwerer Zeit in China: Anthony Modeste im Februar 2019 mit Rückkehr zum 1. FC Köln

In China wird Anthony Modeste jedoch nicht glücklich. Obwohl viele Fans ihm seinen unrühmlichen Abgang noch übel nehmen, verkündet der Bundesligist auf einer Gala zum 70. Vereinsjubiläum die Rückkehr des verlorenen Sohnes. „Wir waren in den vergangenen Wochen regelmäßig mit Tony in Kontakt. Als wir gemerkt haben, dass es eine Chance gibt, seine Vertragssituation zu lösen und ihn zu für den FC vertretbaren Konditionen zu verpflichten, haben wir alles darangesetzt, dies zu schaffen“, kommentiert der damalige Geschäftsführer Armin Veh die Rückhol-Aktion und stattet Modeste mit einem Vertrag bis 2023 aus.

Am 15. Februar 2019 darf der Rückkehrer nach fast zwei Jahren wieder für seine alte Liebe auf Torejagd gehen, wenn auch nur in der 2. Bundesliga. In zehn Einsätzen gelingen Modeste immerhin fünf Treffer. Damit spielt Modeste im FC-Sturm nur die dritte Geige hinter den umjubelten Aufstiegs-Torjägern Simon Terodde (29 Tore) und Jhon Cordoba (20 Tore).

1. FC Köln: Enttäuschende Saison 2020/21, Diskussionen um Gehalt und Leihe nach Frankreich

Das nächste Jahr, in dem es endlich wieder eine Modeste-Show in der 1. Bundesliga geben soll, ist schnell erzählt: Dem mittlerweile 30-Jährigen gelingen in 27 Spielen lediglich vier Tore. Zudem scheint Neu-Trainer Markus Gisdol, der ihn bereits aus Hoffenheim-Zeiten kennt, nicht auf ihn zu bauen. Auch ein Jahr später, in der Saison 2020/21 stottert die einstige Tormaschine. Anthony Modeste plagen zunehmend körperliche Beschwerden. Unter anderem fällt er mit Knie- und Rückenbeschwerden mehrere Spiele aus. So sprechen Fans statt seiner Tore nur über das satte Gehalt, das Anthony Modeste den FC kostet, ohne sportlich einen Teil zu einer erfolgreicheren Saison beizutragen.

Im Januar 2021 verleiht der FC den Franzosen in seine Heimat zur AS St. Etienne, dem Club, für den schon sein Vater Guy Modeste in den 1970er-Jahren die Fußballschuhe schnürte. Allerdings erweist sich die Leihe als wenig zielführend. Modeste kommt gerade einmal auf sieben Einsätze in der Ligue 1. Über 90 Minuten spielt er nie, Tore erzielt er auch keine. So kehrt Anthony Modeste nach dieser nichtg gerade erfolgreichen Leihe im Sommer 2021 zurück ans Geißbockheim.

Steffen Baumgart kommt zum 1. FC Köln – und bringt Anthony Modeste zurück in die Spur

Es ist derselbe Sommer, in dem Steffen Baumgart das Traineramt des 1. FC Köln übernimmt. Und das soll sich nicht nur für Anthony Modeste, sondern für den gesamten Verein, der die Erstliga-Zugehörigkeit in der Saison 2020/21 erst in der Relegation sicherstellen konnte, als Glücksgriff erweisen. Der neue FC-Coach macht in Windeseile aus dem verunsicherten Stürmer den Goalgetter, der er einst gewesen war: „Ich fühle, dass der Trainer auf mich setzt“, so Modeste gleich zu Beginn der Baumgart-Ära.

Vorausgegangen war jedoch ein heftiger Wachrüttler: „Wir haben Tony an die Hand genommen – und uns mit ihm beschäftigt. Ich bin hin zu ihm und habe gesagt: Tu‘ mir bitte den Gefallen, komm von dieser Massage-Bank runter und hör‘ auf zu heulen, weil etwas weh tut. Das ist normal in dem Alter, ich habe selbst bis 36 gespielt. Jetzt schauen wir zusammen, was geht“, erläutert Baumgart zu Beginn der Saison 2021/22.

Anthony Modeste und Steffen Baumgart umarmen sich.
Ein Mann und sein Macher: Anthony Modeste (links) und Steffen Baumgart bestritten eine äußerst glorreiche, gemeinsame erste Saison. © Herbert Bucco/Imago

Anthony Modeste mit Ehefrau, Kindern und Kaffee beim 1. FC Köln wieder glücklich

Über das, was sich daraufhin zutragen sollte, ist zur Genüge berichtet worden: In 32 Spielen knipst der wiedererstarkte Publikumsliebling 20 Mal und verzaubert Woche für Woche die Fans im RheinEnergie-Stadion. Selbstverständlich weiß Anthony Modeste, dass er sich für seine Leistungsexplosion bei seinem Wiederentdecker Baumgart bedanken muss: „Ich lieb‘ den. Wir haben einen geilen Trainer!“ Auch abseits des Platzes läuft es für Anthony Modeste aktuell super, er lebt mit seiner Ehefrau und seinen Kindern in Köln. Und hat jüngst sogar einen eigenen Kaffee herausgebracht – mit dem er im Heimspiel gegen Bielefeld deutschlandweit für Aufsehen sorgte.

Am Ende dieser Spielzeit steht jedoch im Sommer 2022 wie in der Saison 2016/17 die Teilnahme an einem europäischen Wettbewerb zu Buche. Ebenso wie damals kann man mit Fug und Recht sagen, dass dies ohne Modeste nicht möglich gewesen wäre. Im Unterschied zu 2017 wird Anthony Modeste diesmal die Früchte seiner Arbeit ernten und für den 1. FC Köln in der UEFA Europa Conference League, im Europapokal auf Torejagd gehen. Wenn ihm keine unmoralischen Angebote den Kopf verdrehen. (md) Fair und unabhängig informiert, was in NRW passiert – hier unseren kostenlosen 24RHEIN-Newsletter abonnieren.

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