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Pure Emotionen beim 1. FC Köln: Modeste weint nach Tor – „Gruß nach oben“

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Von: Robin Josten

Die FC-Spieler Mark Uth und Anthony Modeste liegen sich im Arm.
Die FC-Spieler Mark Uth und Anthony Modeste liegen sich nach dem 1:0-Führungstreffer im Arm. © Moritz Mueller/Imago

Im Spiel gegen RB Leipzig war Anthony Modeste der Torschütze beim 1. FC Köln. Nach seinem Treffer brach er in Tränen aus. Die Gründe für den emotionalen Moment.

Köln – Anthony Modeste sorgte im Spiel gegen RB Leipzig in der 53. Minute mit seinem Treffer zum 1:0 nicht nur für großen Jubel im RheinEnergie-Stadion, sondern auch für pure Emotionen. In der Jubeltraube überkamen den Spieler des 1. FC Köln seine Emotionen. Im Interview bei „Sky“ erklärte er dann seinen Gruß nach oben: „Mein Papa hat heute Geburtstag. Das sind sehr viele Emotionen für mich. Ich habe meinen Papa vor drei Jahren verloren.“

Pure Emotionen beim 1. FC Köln: Modeste weint nach Tor – „Gruß nach oben“

Während des Spiels gab es einen rührenden Moment, als Uth den heulenden Modeste an seine Schulter drückte und ihm warme Worte spendete. Nach dem Spiel sagte der FC-Rückkehrer: „Der Jubel war sehr emotional, weil Tonys verstorbener Vater Geburtstag gehabt hätte. So konnte er mit seinem Tor einen Gruß nach oben schicken“.

1. FC Köln: Alter Modeste zurück – Fans zeigen Zuspruch

Der Zuspruch für Modeste in den Sozialen Medien war nach dem Spiel riesig. Bis auf einige Ausnahmen freut sich die FC-Anhängerschaft endlich wieder ihren alten Tony zurückzuhaben. Auf einen Social-Media-Post des 1. FC Köln reagierten die User mit vielen warmen Worten: „Absolut gegönnt …“, „Weiter so Junge“, „Freue mich sehr für ihn. Er ist wieder in Köln und bei den Fans angekommen!“ Nachdem der Franzose in der vergangenen Saison von den Effzeh-Fans regelrecht vom Hof gejagt wurde, tönten am Samstagabend nach dem Abpfiff Modeste-Sprechchöre durch das RheinEnergie-Stadion.

1. FC Köln: Timo Horn ist der Spieler des Spiels

FC-Torhüter Timo Horn wurde von den Fans des 1. FC Köln zum Spieler des Spiels gewählt. Mit acht Paraden (teilweise sensationell) und einer Passquote von 89 Prozent zeigte der 28-Jährige gegen Leipzig eine überragende Leistung. Ohne den Rückhalt des gebürtigen Kölners wäre das Spiel vermutlich schon früh in Richtung Leipzig gekippt. Damit sendete er auch ein dickes Ausrufezeichen an alle seine Hater und untermauerte, dass er nach wie vor die unangefochtene Nummer eins zwischen den Pfosten der Geißböcke ist.

In der kommenden Woche ist der 1. FC Köln in Frankfurt zu Gast. Um bei der Eintracht etwas holen zu können, wird erneut eine gute Leistung des Kölner Schlussmanns gefragt sein. (rj) Mehr News auf der 24RHEIN-Homepage. Tipp: Täglich informiert, was in NRW passiert – einfach unseren kostenlosen 24RHEIN-Newsletter abonnieren.

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