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1. FC Köln nach Augsburg-Pleite: „Niederlagen sind dafür da, um daraus zu lernen.“

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Von: Robin Josten

Andersson fasst sich mit der linken Hand ins Gesicht.
Sebastian Andersson machte gegen den FC Augsburg kein gutes Spiel. © Gladys Chai von der Laage / Imago

In den Sozialen Medien bekommt der 1. FC Köln nach der 0:2-Niederlage gegen den FC Augsburg viel Zuspruch. Sebastian Andersson kommt hingegen bei den Fans nicht gut weg.

Köln – Nach der Niederlage gegen den FC Augsburg am Freitagabend war die große Enttäuschung den Spielern des 1. FC Köln ins Gesicht geschrieben. Trotz einer über weite Strecken ansprechenden Leistung schaffte es der FC nicht, Rafal Gikiewicz im Tor des FC Augsburg zu überwinden. Niedergeschlagen von dem bitteren Ergebnis stellten sich die FC-Spieler nach dem Spiel vor die Hans-Schäfer-Südkurve im RheinEnergie-Stadion und wurden von den Fans direkt wieder aufgebaut. Aber nicht nur im Stadion, sondern auch in den Sozialen Medien erhielt die Mannschaft von Steffen Baumgart viel Zuspruch.

1. FC Köln: Aufbauende Worte von einem Weltmeister

Thomas Häßler schrieb: „Die Niederlagen sind dafür da, um daraus zu lernen. Die Rückschläge machen uns stärker und nur so kann man den nächsten Schritt in der Entwicklung machen. Also: Aufstehen, kurz analysieren und weiter machen!“ Der ehemalige FC-Spieler und Weltmeister von 1990 traf damit genau den richtigen Ton, denn es bringt nichts, den verlorenen Punkten lange nachzutrauern. Viel wichtiger wird es sein, dass die Spieler die Pleite bis zum kommenden Dienstag abhaken und in Wolfsburg wieder angreifen.

1. FC Köln: User tadeln Andersson für schwachen Auftritt

„Bruder, was macht Andersson?“ oder „Andersson bester Augsburger“ schrieben die User unter einen Instagram-Beitrag des 1. FC Köln. An diesem Abend konnte man den Schweden für seine Leistung durchaus kritisieren, aber ihn als „besten Augsburger“ zu betiteln geht auf jeden Fall einen Schritt zu weit.

Andersson erwischte am Freitag wahrlich nicht sein bestes Spiel. Seine Passquote lag bei 53 Prozent und seine Zweikampfquote bei miserablen 33 Prozent. Zudem lief der Stürmer „nur“ neun Kilometer. Seine mit Abstand schlechteste Aktion war aber gleich zu Beginn, als er hinter Modeste hochsprang und den Franzosen so behinderte, dass dieser den Ball mit dem Kopf aus kürzester Distanz nicht im Tor unterbringen konnte. Baumgart hätte den 30-Jährigen vermutlich früher auswechseln sollen und einen kreativeren Spieler bringen müssen. (rj) Mehr News auf der 24RHEIN-Homepage. Tipp: Täglich informiert, was in Rheinland & NRW passiert – einfach unseren kostenlosen 24RHEIN-Newsletter abonnieren.

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