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1. FC Köln gegen Bayern doch vor Zuschauern – dank neuer Corona-Regeln

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Von: Oliver Schmitz

Die Mannschaft des 1. FC Köln steht vor der Südkurve im RheinEnergie-Stadion.
Die Tribüne des 1. FC Köln wird nun wohl nicht mehr komplett leer, aber trotzdem weit von der Gesamtkapazität entfernt sein. (Symbolbild) © Sven Simon/Imago

Der 1. FC Köln kann gegen Bayern München doch vor Publikum im RheinEnergie-Stadion spielen. Die neuen Corona-Regeln in NRW machen es möglich. Viele werden es aber nicht.

Köln – Doch keine Geisterspiele im RheinEnergie-Stadion? Mit den neuen Corona-Regeln können die Heimspiele des 1. FC Köln doch wieder vor Zuschauern stattfinden. Ab Donnerstag (13. Januar) gilt für überregionalen Veranstaltungen in Nordrhein-Westfalen eine einheitliche Obergrenze von maximal 750 Zuschauern.

Das werde dann auch für Fußballstadien wirksam, erklärte NRW-Gesundheitsminister Karl-Josef Laumann am Dienstag (11. Januar). „Wir brauchen eine Regelung, die vor Gericht standhält“, sagte er bei der Vorstellung der aktualisierten Corona-Schutzverordnung in Düsseldorf. Daher gebe es nun eine Vereinheitlichung für alle Großveranstaltungen. Doch was plant nun der 1. FC Köln? Wer darf womöglich mit einem der wenigen Tickets rechnen?

Zuschauer beim 1. FC Köln: Wer erhält gegen Bayern Tickets fürs RheinEnergie-Stadion?

Mit der neuen Regelung ist es dem 1. FC Köln bei der anstehenden Partie gegen den FC Bayern München am Samstag (15. Januar) also doch erlaubt, einige wenige Zuschauer ins Stadion zu lassen. Nach dem letzten FC-Heimspiel gegen den VfB Stuttgart (vor rund 15.000 Fans) war das Publikum eigentlich aus den Stadien in NRW verbannt worden, nun also die kleine Kehrtwende der Landesregierung.

Da auch der 1. FC Köln im Vorfeld nichts von der Regel-Änderung gewusst haben dürfte, hat sich der Verein noch nicht zu der möglichen Umsetzung geäußert. Zwar ist davon auszugehen, dass die Geißböcke diese neue Maßnahme dankend annehmen werden und somit auch 750 Leute ins Stadion lassen. Jedoch ist noch absolut unklar, wer dabei zum Zug käme. Die Vereinsführung soll sich aktuell über die genaue Ticket-Vergabe abstimmen. (os mit dpa) Mehr News auf der 24RHEIN-Homepage. Tipp: Täglich informiert, was in NRW passiert – einfach unseren kostenlosen 24RHEIN-Newsletter abonnieren. Dieser Text wird laufend aktualisiert.

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