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1. FC Köln: Benno Schmitz – vom Bankdrücker zum Fan-Liebling?

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Von: Robin Josten

Benno Schmitz guckt einen Ball an, der vor ihm in der Luft ist.
Benno Schmitz hat sich unter Steffen Baumgart zum Stammspieler entwickelt. © Revierfoto/Imago

Die Außenverteidigung war beim 1. FC Köln immer eine große Baustelle. Mit Benno Schmitz und Jonas Hector hat Steffen Baumgart nun eine gute Lösung gefunden.

Köln – Der 26-Jährige Spieler des 1. FC Köln Benno Schmitz wurde in München geboren und lernte in der Jungend des FC Bayern München das Fußballspielen. 2014 wechselte der Rechtsfuß zu RB Salzburg. Zwei Jahre später machte er den nächsten Schritt zu RB Leipzig und spielte von nun an in der höchsten deutschen Spielklasse. Bei Rasenballsport kam Schmitz in zwei Jahren auf insgesamt 18 Bundesligaeinsätze, konnte aber nie wirklich überzeugen.

NameBenno Schmitz
Geboren17. November 1994 (Alter 26 Jahre), München
NationalitätDeutsch
Größe1,82 m
Beitrittsdaten2018 (1. FC Köln), 2016 (RB Leipzig), 2014 (FC Red Bull Salzburg), 2013 (FC Bayern München II)
Marktwert800.000 Euro (Stand: 09.06.2021)
PositionRechter Verteidiger

2018 wechselte Schmitz in die Domstadt. In den vergangenen zwei Spielzeiten ließ er seine Qualitäten aber nur sporadisch aufblitzen. In 30 Bundesligaeinsätzen (17-mal Startelf) für die Geißböcke konnte er einen mickrigen Assist verbuchen. Diese Marke hat er in der laufenden Saison nach drei Spieltagen bereits eingestellt, obwohl er am zweiten Spieltag über 90 Minuten auf der Bank saß.

1. FC Köln: Position des rechten Verteidigers umkämpft

Benno Schmitz kann auf beiden Außenverteidigerpositionen spielen. Da Steffen Baumgart FC-Kapitän Jonas Hector aus dem zentralen Mittelfeld in die linke Verteidigung zurückbeordert hat, wird sich Schmitz auf Dauer hinten rechts durchsetzten müssen. Die Alternative auf dieser Position ist Kingsley Ehizibue, der bereits gegen den FC Bayern München spielen durfte. Baumgart ließ Schmitz gegen den Rekordmeister auf der Bank, weil er mit Ehizibue mehr Schnelligkeit auf dem Platz haben wollte.

1. FC Köln: Wird Schmitz der neue Fußballgott?

Die Fans im RheinEnergie-Stadion sind immer wieder für Spaß zu haben. In den vergangenen Jahren sind viele Spieler von den Zuschauern in den Stand eines Fußballgotts berufen worden, die vielleicht nicht die beste Technik und Schnelligkeit besaßen. Ein gutes Beispiel ist Co-Trainer Kevin McKenna: Der Kanadier war nicht der Virtuose mit dem Ball, stellte sich aber immer in den Dienst der Mannschaft.

Schmitz könnte der nächste Fußballgott werden, da seine Flanken in dieser Saison bisher überdurchschnittlich gut waren und er immer alles für sein Team gab. Seine einzige Schwäche: Dem gebürtigen Münchener fehlt für einen Außenverteidiger eigentlich die Schnelligkeit. Im Endeffekt könnte ihn aber genau diese Kombination an Fähigkeiten zum Publikumsliebling machen. (rj) Mehr News auf der 24RHEIN-Homepage. Tipp: Täglich informiert, was in Köln und NRW passiert – einfach unseren kostenlosen 24RHEIN-Newsletter abonnieren.

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