1. 24RHEIN
  2. 1. FC Köln

1. FC Köln gegen BVB: Markus Gisdol macht Hoffnung auf Einsatz von Langzeitverletzten

Erstellt:

Von: Oliver Schmitz

Links: Sebastian Andersson (1. FC Köln) Rechts: Trainer Markus Gisdol (1. FC Köln) beim Training
Markus Gisdol kann gegen Dortmund vielleicht wieder auf Mittelstürmer Andersson zurückgreifen (links). © IMAGO/Eduard Bopp

Markus Gisdol hat vor der Partie gegen Borussia Dortmund Hoffnung auf die Einsätze von Andersson und Kainz gemacht. Heldt will sich derweil nicht zur Trainer-Diskussion äußern.

Köln – Nach der Niederlage gegen Union Berlin hat der 1. FC Köln mit vielen verschiedenen Baustellen zu kämpfen. Vor der Partie gegen Borussia Dortmund steht nicht nur Trainer Markus Gisdol mächtig unter Druck, sondern ausgerechnet jetzt musste man auch noch einen Tag Zwangspause vom Mannschaftstraining einlegen. Ursache war ein positiver Corona-Test im FC-Staff am Dienstag.

1. FC Köln: Markus Gisdol will nicht rumjammern – „positive Signale“ bei Andersson und Kainz

Dass die Vorbereitung der Geißböcke durch den letztlich unproblematischen Corona-Fall erschwert wurde, gefällt auch Markus Gisdol nicht besonders: „Das ist natürlich nicht optimal“, sagte der FC-Trainer auf der Spieltags-PK am Donnerstag. Jedoch wollte sich Gisdol damit nicht lange aufhalten und ergänzte: „Jetzt großartig rumzujammern macht auch keinen Sinn“.

Grund zur Hoffnung machen derweil aber wohl die Fortschritte der beiden Langzeitverletzten Florian Kainz und Sebastian Andersson. So hat Gisdol eine Rückkehr der potentiellen Leistungsträger im Spiel gegen Borussia Dortmund nicht ausgeschlossen. „Wir warten händeringend auf die Rückkehr von beiden, weil beide uns wirklich guttun“, sagte der Coach am Donnerstag. Es gebe „positive Signale“. Andersson sei einen „Tick“ weiter als Kainz. Ob es für die Partie in Dortmund reicht, ließ er letztlich offen. Die beiden FC-Profis waren zuletzt nach längeren Verletzungspausen wieder ins Mannschaftstraining eingestiegen. Zum ebenfalls ins Training zurückgekehrten Sebastiaan Bornauw äußerte sich Gisdol am Donnerstag nicht.

1. FC Köln: Gisdol fordert gegen BVB besseres Abwehrverhalten – Heldt geht nicht auf Trainer-Diskussion ein

Markus Gisdol, dessen Team die Dortmunder in der Hinrunde 2:1 besiegt hatte, forderte von seiner Mannschaft wieder mehr Aufmerksamkeit in der Abwehr. Es brauche beim Verteidigen eine Konsequenz, die „einem Abstiegskampf würdig ist“. Zuletzt hätte bei den Gegentoren die Konzentration gefehlt. „Das müssen wir abstellen. Dann schaffen wir es auch wieder, zu null zu spielen.“

Auf der PK betonte Gisdol auch, dass die FC-Profis die Diskussionen um seine Person ausblenden sollen. „Wir wollen es schaffen, dass die Mannschaft sehr fokussiert auf das Spiel ist und sich nicht mit den Themen rund um den Trainer beschäftigt“, sagte er. Zum Job eines Bundesliga-Trainers gehöre es dazu, mit solchen Situationen umzugehen. Zudem sei es Aufgabe der Spieler, sich auf ihre Leistungen zu konzentrieren. „Zum Schluss geht es nicht um Personen, sondern um unseren Club.“

FC-Sportchef Horst Heldt hatte am Sonntag klar gemacht, dass er keinen akuten personellen Handlungsbedarf bei der Trainerposition sehe. Eine Jobgarantie für Gisdol bis zum Saisonende sprach Heldt aber nicht aus. Ob die Heimpartie gegen BVB für den Trainer ein Endspiel sei, wollte er am Donnerstag nicht sagen. Zu seinen Aussagen vom Sonntag sei nichts hinzuzufügen. „Ich denke, dass es wichtig ist, sich auf das Wesentliche zu fokussieren“, so Heldt. Nichtsdestotrotz gibt es seit einigen Tagen bereits Gerüchte über potentielle Nachfolger von Markus Gisdol. (os mit dpa)

Auch interessant