Lage vor Bundesliga-Heimspiel

1. FC Köln: Trotz Negativserie – Statistik gegen Werder Bremen macht Hoffnung

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In der Hinrunde holte der 1. FC Köln (hier Salih Özcan im Bild) einen Punkt in Bremen.
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Nach drei Niederlagen in Folge steht der 1. FC Köln vor der Partie gegen den SV Werder Bremen am Sonntag unter Zugzwang. Um den Negativtrend zu stoppen, muss der zweite Heimsieg her.

Köln – Die 1:5-Pleite gegen den FC Bayern München war die dritte Bundesliganiederlage in Folge für den 1. FC Köln. Dennoch steht das Team von Trainer Markus Gisdol weiterhin unverändert auf Platz 14 der Liga – mit drei Punkten Vorsprung auf den Relegationsplatz. Grund dafür ist vor allem, dass die Konkurrenz um Hertha BSC und Arminia Bielefeld ebenfalls seit Wochen nicht gewinnen konnte. Allerdings verliert der FC durch die Niederlagen auch an den Anschluss an die Mittelfeldplätze. Der FC Augsburg ist bereits auf fünf Punkte davongezogen. Direkt davor auf Platz 12 liegt der SV Werder Bremen, der am Sonntag (7. März, 15:30 Uhr) im RheinEnergie-Stadion zu Gast ist.

Ausfälle vor Spiel gegen Bremen: Auf diese Spieler muss der 1. FC Köln verzichten

Bremen ist auf dem Papier ein Gegner auf Augenhöhe für den FC und wenn man bedenkt, dass in den darauffolgenden Partien mit Union Berlin, Borussia Dortmund und dem VfL Wolfsburg drei Teams aus den Top-7 der Tabelle warten, ist ein Sieg gegen die Werderaner fast schon Pflicht für die Mannschaft von Markus Gisdol.

Verzichten muss der Coach weiterhin auf die Langzeitverletzten Sebastiaan Bornauw, Sebastian Andersson und Florian Kainz. Vorsichtige Hoffnung gibt es noch für ein mögliches Comeback von FC-Kapitän Jonas Hector, der seit Anfang Februar mit muskulären Problemen im Oberschenkel ausfällt. Aber selbst wenn Hector spielen könnte, wäre er höchstwahrscheinlich nur eine Option für die Bank. Bitter ist zudem der Ausfall von Rafael Czichos, der mit wegen seiner fünften gelben Karte am Sonntag zuschauen muss.

Statistik macht Hoffnung: FC zu Hause seit über 15 Jahren gegen Bremen ungeschlagen

In der Hinrunde konnte der FC den Bremern auswärts in einem hart umkämpften Spiel ein 1:1 abtrotzen. Damals beschränkte sich die Gisdol-Elf vor allem auf die Defensive, während Werder nur schwer in den Spielaufbau fand. Allerdings steht der FC am Sonntag unter Druck und wird mit einer offensiveren Spielweise agieren müssen. Auch, weil Bremen selbst seit dem Jahreswechsel aus einer kontrollierteren Defensive spielt und damit Erfolg hat. Die Werderaner verloren nur eines ihrer letzten fünf Ligaspiele und bezwangen am letzten Spieltag mit Eintracht Frankfurt sogar das Team der Stunde.

Da macht aus Kölner Sicht die Tatsache, dass der FC die drittschlechteste Offensive der Bundesliga hat und in der ganzen Saison erst ein Heimspiel gewann, nicht besonders viel Hoffnung. Aber: Mit Werder Bremen kommt einer der absoluten Lieblingsgegner der letzten Jahre nach Köln-Müngersdorf. Seit Dezember 2005 hat der 1. FC Köln kein Heimspiel mehr gegen Bremen verloren, holte seitdem vier Siege und fünf Unentschieden gegen die Grün-Weißen. Viele Fans werden sich sicherlich noch gerne an das spektakuläre 4:3 aus dem Mai 2017 erinnern, das den FC damals auf einen Euro-League-Platz bugsierte.

Bei der aktuellen Offensivschwäche der Kölner ist ein solches Ergebnis für Sonntag eher nicht zu erwarten. Aber sollte der FC defensiv stabil stehen und vorne seine Chancen nutzen, dann kann die Negativserie gestoppt werden. (bs)

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