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1. FC Köln: Bright Arrey-Mbi vor Amateur-Debüt, Chabot weiter in Lauerstellung

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Von: Max Dworak

Julian Chabot und Bright Arrey-Mbi unterhalten sich und grinsen.
Julian Chabot (links) und Bright Arrey-Mbi (rechts) warten noch auf ihren ersten Pflichtspiel-Einsatz für den 1. FC Köln. © Herbert Bucco/Imago

Der 1. FC Köln verpflichtete mit Julian Chabot und Bright Arrey-Mbi zwei neue Innenverteidiger. Nun steht zumindest einer der zwei vor seinem ersten Einsatz.

Köln – Mit den Transfers von Julian Chabot und Bright Arrey-Mbi verstärkte der 1. FC Köln die dünn besetzte Innenverteidigung aus Timo Hübers und Luca Kilian kurz vor Transfer-Schluss Ende Januar. Auf dem Trainingsplatz stehen die beiden Neuzugänge seither täglich, um mit den neuen Teamkollegen zu ackern. Dem Youngster des FC Bayern München winkt nun das Pflichtspiel-Debüt bei den Rheinländern – wenn auch nicht unter Steffen Baumgart.

1. FC Köln: Bright Arrey-Mbi wird für die Regionalliga-Mannschaft spielen

Vielmehr wird der 18-Jährige, der bis 2023 an den FC ausgeliehen ist, in der zweiten Mannschaft auf dem Rasen stehen. Um 14 Uhr am heutigen Tage kann der Abwehrspieler demnach erstmals im neuen Gewand sein Können unter Beweis stellen. Dort steht der Regionalliga-Mannschaft im Franz-Kremer-Stadion ein Duell mit Borussia Mönchengladbach II, dem Rivalen vom Niederrhein, bevor.

„Es passt jetzt einfach vom Zeitpunkt des Spiels“, kommentierte Steffen Baumgart die Entscheidung, Bright Arrey-Mbi bei den Amateuren debütieren zu lassen. „Es ist wichtig, dass er diese Spielpraxis will. Er selbst hat uns darum gebeten, bei der U21 zu spielen. Ich glaube, es ist ein gutes Zeichen, dass man diesen Willen bei den Spielern erkennt“, so der 50-Jährige Cheftrainer der ersten Mannschaft weiter. Aktuell befinden sich die Jungs von Coach Mark Zimmermann – wie auch die Profis in der 1. Bundesliga – auf dem siebten Platz in der Regionalliga West.

1. FC Köln: Julian Chabot wartet weiter auf seinen Bundesliga-Start

Für Julian Chabot, Abwehr-Kante vom italienischen Erstligisten Sampdoria Genua, kommt derweil wohl kein Einsatz in der zweiten Auswahl der Geißböcke in Frage. Der 24-Jährige, der bis 2023 an die Rheinländer gebunden ist, sehnt sich nach Spielpraxis im deutschen Oberhaus. Bislang ist es dazu allerdings noch nicht gekommen: In den Spielen gegen SC Freiburg (5. Februar) und seinen Ausbildungsverein Eintracht Frankfurt (19. Februar) stand der 1,95 Meter Hüne zwar im Kader, blieb jedoch über die gesamte Spieldauer auf der Bank sitzen. Die Partie in Leipzig (11. Februar) verpasste der Innenverteidiger aufgrund einer Corona-Infektion. Die Tatsache, dass seine direkten Konkurrenten – Luca Kilian und Timo Hübers – eine sehr gute Figur in der Kölner Abwehrzentrale abgeben, macht es für den Leih-Spieler zusätzlich schwer, Fuß zu fassen.

Kurz nach seinem Wechsel sprach der Neuling bereits über seine beiden Teamkollegen in der Innenverteidigung: „Wir sind in erster Linie Teamkameraden. Timo und Luca haben es bisher sehr gut gemacht. Ich bin hier, um der Mannschaft zu helfen. Wir werden sehen, wie sich der Trainer künftig entscheidet.“

Vielleicht gönnt Steffen Baumgart einem seiner beiden Stammspieler gegen Greuther Fürth eine kleine Pause, sodass Julian Chabot zu seiner Premiere im Geißbock-Shirt kommt. Wir werden es spätestens am Samstag um 15:30 Uhr erfahren. (md) Mehr News auf der 24RHEIN-Homepage. Tipp: Fair und unabhängig informiert, was in Köln, Rheinland, NRW passiert – hier den kostenlosen 24RHEIN-Newsletter abonnieren.

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