Kronhardt-Nachfolger gesucht

1. FC Köln braucht neuen Talentsucher: Horst Heldt schaut sich wohl wieder mal im Bekanntenkreis um

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Horst Heldt hat beim 1. FC Köln aktuell alle Hände voll zu tun.
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Der 1. FC Köln ist kurz nach dem bestätigten Abgang von Chefscout Kronhardt bereits in Gesprächen mit potentiellen Nachfolgern. Eine Spur führt in Heldts Bekanntenkreis.

  • Der 1. FC Köln beschäftigt sich intensiv mit neuen Kandidaten für den scheidenden Chefscout Willi Kronhardt
  • Ein guter Freund von Horst Heldt soll wohl für die Position in Frage kommen
  • Der Effzeh hat auch Möglichkeiten die Stelle intern zu ersetzen – Entscheidung fällt erst 2021

Köln – Der Abgang von FC-Chefscout Willi Kronhardt ist beschlossene Sache und die Zukunftsplanung am Geißbockheim somit weiterhin in vollem Gange. Während der 1. FC Köln bei den Trainern auch im kommenden Jahr auf Kontinuität setzt, entscheidet man sich nach dem Abschied von Kaderplaner Frank Aehlig also für einen kompletten Umbruch im Bereich der Transfer-Planung. Im Zuge dessen kommen nun bereits die ersten konkreten Gerüchte über mögliche Nachfolger für den 51-jährigen Kronhardt auf.

1. FC Köln sucht Chefscout: Horst Heldt spricht wohl mit Kumpel – wiederholt er Vehs Fehler?

Der aktuell heißeste Kandidat auf die Stelle des leitenden Talentsuchers beim FC ist laut Express der ehemalige Bundesliga-Profi Harald Cerny, der als aktiver Spieler unter anderem für den FC Bayern München auf dem Platz stand. Der 47-jährige Österreicher war zuletzt bei Hannover 96 als Scout tätig und ist privat sehr gut mit FC-Geschäftsführer Horst Heldt befreundet. So war es auch Heldt der Cerny damals zu den Niedersachen lockte und nun möglicherwiese zum 1. FC Köln holen möchte. Laut Express war der Österreicher auch tatsächlich schon zu ersten Gesprächen im Geißbockheim.

Horst Heldt (links) und Harald Cerny (rechts) sind auch privat sehr gut befreundet.

Wird Horst Heldt jetzt also doch zum zweiten Armin Veh? Denn in letzter Zeit gab es bereits Gerüchte, dass der FC-Geschäftsführer auch Gerhard Zuber und Arnd Hovemann nach Köln locken möchte. Mit beiden arbeitete er bereits beim FC Schalke 04 zusammen, mit Zuber sogar nochmals bei Hannover 96. Zumindest bezüglich seiner Entscheidung damals Cerny zu Hannover zu holen, verteidigte sich Heldt im oben genannten Podcast jedoch bereits: „Ich habe ihn als Scout geholt, weil er Ahnung hat. Aber klar: Loyalität ist ganz wichtig. Harald macht mich besser.“

1. FC Köln: Auch interne Lösung bietet sich an – offizielle Entscheidungen erst 2021

Doch bei aller Skepsis werden neben Harald Cerny auch noch weitere Namen für die Position des Chefscouts in den Raum geworfen. So wäre laut Geissblog.Koeln auch Martin Bülles ein äußerst geeigneter Kandidat für den Posten. Der 39-Jährige ist schon seit 2007 beim 1. FC Köln, war Co-Trainer und schließlich erfolgreich im Scouting des Nachwuchses tätig und entdeckte selbst einige der heutigen FC-Profis. Mittlerweile ist er der Leiter Nachwuchsleistungszentrum (NLZ). Somit wäre Bülles also eine interne Lösung und demnach grundsätzlich kostengünstiger.

Egal wer es letztlich wird, die finalen Entscheidungen bezüglich der Nachfolge von Aehlig und Kronhardt werden laut Horst Heldt erst im Frühjahr 2021 offiziell verkündet werden. Man muss sich also noch etwas gedulden, bevor man wirklich weiß, in welche Richtung der 1. FC Köln in Sachen Transferplanung zukünftig gehen möchte. (os)

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