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1. FC Köln mit 73 Millionen Euro Verlust – „Uns hat die Pandemie extrem hart getroffen“

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1.FC Köln, LanxessArena, Mitgliederversammlung, Alexander Wehrle (1.FC Köln)
FC-Geschäftsführer Alexander Wehrle bei der Mitgliederversammlung zur Saison 2020/2021 © Herbert Bucco/Imago

Der 1. FC Köln hat seit Pandemie-Beginn 73 Millionen Euro Umsatzverluste gemacht. Der Verzicht auf Rückerstattungen hätte mit 8,6 Millionen Euro geholfen.

Köln – Der 1. FC Köln hat das vom Coronavirus geprägte Geschäftsjahr 2020/21 mit einem Jahresverlust von 3,9 Millionen Euro nach Steuern abgeschlossen. Wie der Fußball-Bundesligist am Samstag auf seiner Mitgliederversammlung mitteilte, erzielte der FC insgesamt einen Umsatz von 140,6 Millionen Euro. In der Vorsaison hatte der Umsatz noch 122,5 Millionen Euro betragen. Der Verlust war mit 23,8 Millionen Euro deutlich größer gewesen als 2020/21.

1. FC Köln: Jahresverlust 2020/21 von 3,9 Millionen Euro

„Uns hat die Corona-Pandemie extrem hart getroffen“, sagte Geschäftsführer Alexander Wehrle. „Seit Beginn der Pandemie im März 2020 stehen saisonübergreifend 73 Millionen Euro coronabedingter Umsatzverlust zu Buche.“

Der 46-Jährige bedankte sich bei Partnern und Fans des FC für die Unterstützung. „Ihnen allen, unseren Dauerkarten-Inhabern und all unseren Partnern ein herzliches Dankeschön! Das macht uns in Deutschland, das macht uns in ganz Europa keiner so schnell nach. Respekt!“

Der Verzicht auf Rückerstattungen hätte den Kölnern im gesamten Corona-Zeitraum mit 8,6 Millionen Euro geholfen. Das Eigenkapital der Rheinländer betrug zum 30. Juni dieses Jahres rund 17 Millionen Euro. Die Mitgliederversammlung fand als Hybrid-Veranstaltung statt. Die Mitglieder konnten in Präsenz oder online teilnehmen. (jaw/dpa) Mehr News auf der 24RHEIN-Homepage. Tipp: Täglich informiert, was in NRW passiert – einfach unseren kostenlosen 24RHEIN-Newsletter abonnieren

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