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1. FC Köln: Strengere Corona-Regeln – keine Autogramme und Selfies für Fans

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Von: Andreas Ohlberger

Jorge Meré begrüßt die Fans mit der berühmten Armlänge Abstand beim Betreten des Trainingsplatzes am Geißbockheim zur ersten Trainingseinheit des 1. FC Köln nach der Winterpause.
Jorge Meré begrüßt die Fans mit der gebotenen Armlänge Abstand beim Betreten des Trainingsplatzes vor der ersten Trainingseinheit des 1. FC Köln nach der Winterpause am Geißbockheim. © BEAUTIFUL SPORTS/IMAGO

Autogramm- und Selfie-Verbot für die FC-Profis! Der 1. FC Köln verstärkt aufgrund der aktuellen Corona-Lage die Test- und Hygienemaßnahmen am Geißbockheim.

Köln – Zum Start in die Vorbereitung auf die Bundesliga-Rückrunde hat der 1. FC Köln in Abstimmung mit dem Kölner Gesundheitsamt seine Test- und Hygienemaßnahmen im Trainingsbetrieb der Profis intensiviert. Aufgrund der aktuellen pandemischen Lage unterzog sich das Team von FC-Cheftrainer Steffen Baumgart vor der ersten Zusammenkunft einem PCR-Test.

Corona-Impfung: FC-Profis geboostert in den Weihnachtsurlaub

Bereits vor der Winterpause hatte der FC angesichts der steigenden Corona-Fallzahlen in Deutschland wieder engmaschigere Tests der FC-Profis durchgeführt. Zudem erhielten große Teile der Mannschaft sowie des Trainer- und Betreuerteams nach dem letzten Spiel gegen den VfB Stuttgart eine Booster-Impfung.

Thomas Kessler: „wollen die Risiken einer Ansteckung so gut es geht minimieren“

„Wir wollen die Risiken einer Ansteckung so gut es geht minimieren. Aus diesem Grund haben wir die Jungs vor dem Trainingsstart noch einmal für das Thema sensibilisiert. Genauso wie für die Gesamtbevölkerung gilt auch für uns: Kontakte reduzieren, Abstand halten, Masken in geschlossenen Räumen“, sagt Thomas Kessler, Sportlicher Leiter der Lizenzspielerabteilung.

1. FC Köln will Situation wie bei anderen Bundesligisten vermeiden

Beim 1. FC Köln möchte man Situationen, wie sie bei anderen Bundesligisten eingetreten sind, vermeiden. Denn bislang blieb kaum ein Klub von positiven Tests nach der Winterpause verschont. Weil vier Profis (Manuel Neuer, Kingsley Coman, Corentin Tolisso und Omar Richards) sowie Co-Triner Dino Toppmöller positiv getestet wurden, hatte der FC Bayern München sogar den Trainingsauftakt verschoben.

Rheinische Rivalen und weitere Bundesligisten melden Corona-Fälle

Auch andere Bundesligisten, darunter die rheinischen Rivalen Borussia Mönchengladbach und Bayer Leverkusen, meldeten Corona-Infektionen bei Spielers und Betreuern. Markus Weinzierl, Trainer des FC Augsburg, bei dem Ersatztorhüter Tomas Koubek positiv auf das Virus getestet wurde, prophezeit: „Es wird in den nächsten Wochen alle treffen.“ Neben den genannten Clubs, verzeichneten auch Hertha BSC, Eintracht Frankfurt, Union Berlin, der VfB Stuttgart, der VfL Wolfsburg sowie der VfL Bochum neue Corona-Infektionen. Zuletzt kamen noch Borussia Dortmund und die TSG Hoffenheim hinzu.

Leidvolle Einschränkung für FC-Fans am Geißbockheim

Um die Ansteckungsgefahr von Außen zu minimieren, greift der 1. FC Köln am Geißbockheim zu drastischen Maßnahmen. Die FC-Profis sollen den näheren Kontakt mit den Fans vermeiden. Deshalb stehen die Spieler und der Trainer vor und nach den Trainingseinheiten am Geißbockheim bis auf weiteres nicht mehr für Autogramm- und Selfiewünsche zur Verfügung. Dies teilte der Verein auf seiner Homepage mit.

Trotzdem musste FC-Trainer Steffen Baumgart beim Trainingsauftakt auf einige Spieler verzichten – glücklicherweise jedoch nicht wegen Corona: Sebastian Andersson, Mark Uth und Kingsley Schindler hatten sich krank gemeldet. Mittelfeldspieler Ellyes Skhiri steht im Aufgebot der tunesischen Nationalmannschaft für den Afrika-Cup in Kamerun (9. Januar bis 6. Februar). (ao) Mehr News auf der 24RHEIN-Homepage. Tipp: Täglich informiert, was in NRW passiert – einfach unseren kostenlosen 24RHEIN-Newsletter abonnieren.

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