1. 24RHEIN
  2. 1. FC Köln

1. FC Köln: Funkel und Heldt zeigen sich vor Derby gegen Leverkusen optimistisch

Erstellt: Aktualisiert:

Von: Benjamin Stroka

Andre Pawlak und Friedhelm Funkel beim Training des 1. FC Köln in der Saison 2020/2021 am Geißbockheim.
FC-Trainer Friedhelm Funkel (r. neben Andre Pawlak) hofft auf einen erfolgreichen Einstand am Samstagabend. © C.Hardt/FutureImage

Am 29. Spieltag muss der 1. FC Köln auswärts zum Derby gegen Bayer 04 Leverkusen antreten. Die Pressekonferenz mit Friedhelm Funkel und Horst Heldt zum Nachlesen.

Update, 14:50 Uhr: Zusammenfassung: Der neue FC-Trainer Friedhelm Funkel und Sportchef Horst Heldt haben sich trotz der prekären Situation im Abstiegskampf auf der abschließenden Pressekonferenz zuversichtlich vor dem Spiel gegen Bayer 04 Leverkusen (17. April, 18:30 Uhr auf Sky) gezeigt. „Die Vorfreude ist riesengroß. Die Mannschaft hat gut gearbeitet und richtig Optimismus ausgestrahlt. Das brauchen wir für die letzten sechs Spiele, die wir vor der Brust haben. Ich freue mich auf das Spiel gegen Leverkusen und bin gespannt, wie wir das Erarbeitete im Spiel gegen Leverkusen umsetzen“, sagte Funkel.

Ein großes Thema auf der PK waren auch die Spielabsagen für Abstiegskonkurrent Hertha BSC. Das Team muss aufgrund mehrerer Corona-Fälle in häusliche Quarantäne. Ob das im Endspurt der aktuellen Bundesligasaison ein Vor- oder Nachteil für den FC ist, wollten Funkel und Heldt vorab nicht beurteilen. Heldt machte aber seine Sorgen über den eng gesteckten Zeitplan der Bundesliga deutlich. „Der Spielplan lässt kaum Raum, um nach hinten zu verschieben“, so der Sportchef. Nach dem 34. Spieltag würden direkt die Relegationsspiele und dann die EM folgen. „Wenn noch weitere Mannschaften in Quarantäne müssen, könnte es Probleme geben. Dann würde es wirklich schwierig werden.“

Funkel machte vor dem Leverkusen-Spiel deutlich, dass die Mannschaft sich im Training extrem reingehangen habe. Vor allem die Spieler, die zuletzt keine Chance bekamen, hätten versucht sich zu beweisen. Ob speziell Stürmer Emmanuel Dennis eine neue Chance bekommen könnte, ließ der neue Coach aber noch offen. Auch die Situation bezüglich der Rückkehr von Angreifer Sebastian Andersson bleibt noch unklar. Funkel sagte, dass er erst nach dem Abschlusstraining mit Andersson über einen möglichen Einsatz sprechen werde.

Den kommenden Gegner Bayer Leverkusen habe Funkel in den vergangenen Wochen schon mehrfach gesehen. Er sei gut vorbereitet, auch da ihm das Trainerteam des 1. FC Köln hier die Arbeit sehr leicht gemacht habe. „Wir kennen den Gegner, wissen was da an Schnelligkeit, Erfahrung und individueller Klasse auf uns zukommt. Aber wir haben dem auch einiges entgegenzusetzen“, sagte Funkel.

1. FC Köln: Funkel vor Derby – „Wir wissen, was auf uns zukommt, haben aber auch einiges entgegenzusetzen“

Update, 14:28 Uhr: Die PK ist beendet.

Update, 14:27 Uhr: Funkel und Heldt über die Zuschauerrückkehr in England: Friedhelm Funkel und Horst Heldt wurden zum Abschluss der Pressekonferenz gefragt, ob sie neidisch nach England schauen, da dort schon bald die Zuschauer wieder in die Stadien zurückkehren können. Die kurze und prägnante Antwort von Heldt: „Ja.“ Funkel betonte, dass er sich dem nur anschließen könne.

Update, 14:25 Uhr: Funkel über Verschiebungen im Spielplan: „Das ist natürlich nicht angenehm und auch negativ für Hertha BSC. Ob sich das auf die Saison auswirken wird, wenn man hinten raus ein paar Spiele mehr hat, kann ich nicht beurteilen. Es gibt auch Situationen, wo Mannschaften so etwas gut wegstecken.“

Update, 14:24 Uhr: Funkel über Bayer Leverkusen: „Ich habe Bayer Leverkusen in den letzten Wochen oft gesehen und bin gut vorbereitet. Ich habe hier aber auch sehr gute und qualifizierte Mitarbeiter an meiner Seite, die es mir sehr leicht gemacht haben, sich auf alles einzustellen. Wir kennen den Gegner, wissen was da an Schnelligkeit, Erfahrung und individueller Klasse auf uns zukommt. Aber wir haben dem auch einiges entgegenzusetzen.“

Update, 14:19 Uhr: Funkel über sein erstes Geisterspiel: „Erfahrung hilft im Leben immer, egal, in welchem Beruf. Ich habe mich auf dieses Spiel sehr intensiv vorbereitet und viele Gespräche mit den Spielern und meinem Trainerteam geführt. Jetzt muss ich schauen, wie ich diese Erfahrung so fokussiere, dass ich morgen die richtigen elf Spieler aufstelle und die Mannschaft so auf den Platz bringe, dass sie an sich glaubt und in der Lage ist, die nötige Leistung abzuliefern. An ein Geisterspiel ohne Fans muss ich mich noch gewöhnen. Das habe ich als Trainer noch nicht erlebt. Das wird für mich eine Situation sein, die ich akzeptieren muss, aber an die ich mich nie wirklich gewöhnen werde. Ich bin jemand, der mitspielt, mitfiebert und seine Jungs anfeuert. Das ist eine Herausforderung, der ich mich stellen werde.“

Update, 14:17 Uhr: Funkel über Emmanuel Dennis: „Die, die zuletzt nicht gespielt haben, sind im Training natürlich besonders engagiert. In den vergangenen Tagen hat jeder sein Bestes gegeben. Ich bin unvoreingenommen hierhergekommen. Jeder kann sich bei mir beweisen. Ich versuche, alle Spieler mitzunehmen. Auch die, die gar nicht dabei sein werden.“

1. FC Köln vor Derby gegen Leverkusen: Andersson-Einsatz laut Funkel noch offen

Update, 14:15 Uhr: Funkel über Sebastian Andersson: „Ich habe noch nicht mit ihm gesprochen. Ich wünsche mir, dass er morgen dabei ist. Aber wir müssen auch vernünftig sein. Wenn ein Risiko besteht, dann wird er nicht spielen. Ich habe viele Situationen erlebt, wo Spieler zu früh gespielt haben. Da muss man verantwortungsvoll handeln. Wir werden alles abwägen und nach dem Abschlusstraining entscheiden.

1. FC Köln: Heldt und Funkel optimistisch vor Leverkusen-Spiel

Update, 14:12 Uhr: Horst Heldt über einen möglichen Saisonabbruch durch Corona: „Wir hatten in der letzten Saison eine ähnliche Diskussion und Situation. Damals ging man noch schneller in Komplett-Quarantäne. Die Gefahr eines Saisonabbruchs bestand da auch schon. Zum Glück kam es dazu nicht und ich hoffe, dass es diesmal auch nicht dazukommt. Aber jetzt ist es noch viel zu früh, um öffentlich über solche Szenarien zu sprechen. Aktuell liegt der Fokus darauf, möglichst gut da durchzukommen.“

Update, 14:09 Uhr: Horst Heldt über Optimismus vor dem Leverkusen-Spiel: „Ich habe diese Woche genau gesehen, was ich mir erhofft habe. Es war ein Plan erkennbar. Die Mannschaft war sehr fokussiert, jeder einzelne wollte sich empfehlen. Da war Feuer drin. Die Mannschaft war engagiert und hatte Spaß. Ich hoffe natürlich, dass die Mannschaft das morgen auch umsetzen kann.“

Update, 14:07 Uhr: Horst Heldt über Absagen durch Coronafälle: „Der Spielplan lässt kaum Raum, um nach hinten zu verschieben. Es folgen direkt Relegationsspiele und dann die EM. Wenn weitere Mannschaften in Quarantäne müssen, könnte es Probleme geben. Dann würde es wirklich schwierig werden.“

Update, 14:05 Uhr: Funkel über seine Derby-Erfahrung: „Ich bin immer völlig gelassen in solche Spiele hineingegangen. Das Spiel gegen Leverkusen ist aus meiner Sicht eher ein rheinisches Duell. Aus meiner Erfahrung war immer das Spiel gegen Borussia Mönchengladbach das Derby für den 1. FC Köln.“

Update, 14:02 Uhr: Funkel über das Training in den ersten Tagen: „Die Vorfreude ist riesengroß. Die Mannschaft hat gut gearbeitet und richtig Optimismus ausgestrahlt. Das brauchen wir für die letzten sechs Spiele, die wir vor der Brust haben. Ich freue mich auf das Spiel gegen Leverkusen und bin gespannt, wie wir das Erarbeitete im Spiel gegen Leverkusen umsetzen. Die Jungs haben viel investiert und gearbeitet, wie man sich das wünscht. Was wir in den letzten Tagen auf den Platz gebracht haben, stimmt mich sehr zuversichtlich.“

Update vom 16. April, 14:00 Uhr: Der neue FC-Trainer Friedhelm Funkel und Sportchef Horst Heldt kommen aufs Podium. Die Pressekonferenz beginnt.

1. FC Köln vor Derby gegen Bayer Leverkusen unter Druck

Erstmeldung vom 16. April, 10:20 Uhr: Köln – Acht Spiele ohne Sieg und Platz 17 in der Bundesligatabelle mit drei Punkten Rückstand auf den Relegationsplatz. Die Situation für den 1. FC Köln ist vor dem 29. Spieltag prekär. Und nun geht es am Samstagabend (17. April, 18:30 Uhr) ausgerechnet auswärts zum Derby gegen den ungeliebten Nachbarn Bayer Leverkusen.

1. FC Köln: Friedhelm Funkel will zum Retter im Abstiegskampf werden

Das bedeutet viel Arbeit für den neuen FC-Trainer Friedhelm Funkel. Nach der bitteren 2:3-Niederlage gegen Mainz 05 am vergangenen Spieltag musste Markus Gisdol seinen Posten als Coach räumen. Funkel sah die Defizite beim FC zuletzt vor allem in der Offensive und will diese Baustelle vor dem Leverkusen-Spiel abstellen. „Der FC hatte zuletzt Probleme, Tore zu erzielen. Wir müssen vielleicht mehr Risiko im Spiel nach vorne gehen und mehr Läufe in die Tiefe machen. Daran werden wir im Training arbeiten“, sagte Funkel am Montag in Köln. Der FC schoss bislang nur 27 Tore in 28 Saisonspielen.

Mit dem Spiel gegen Bayer Leverkusen startet für den 1. FC Köln nun der Endspurt mit noch sechs ausstehenden Spielen in einer schwierigen Saison (hier finden Sie alle Infos zum Restprogramm des FC und der Abstiegskonkurrenten). Um Schwung in die angeschlagene Offensive zu bekommen, hofft Friedhelm Funkel auf einen Einsatz von Stürmer von Sebastian Andersson, der nach langer Verletzungspause sein Startelf-Comeback gegen Mainz gab.

1. FC Köln: Kampfansage von Verteidiger Czichos – „ich weiß, dass wir in der Liga bleiben werden“

Währenddessen erinnern sich FC-Fans nicht gerne an die Partie in der Hinrunde im RheinEnergie-Stadion zurück. Damals reiste Leverkusen nach einem herausragenden Saisonstart als Tabellenführer nach Köln und siegte am 16. Dezember 2020 deutlich mit 4:0. Ein Sieg der aber gleichzeitig eine lang anhaltende Schwächephase bei Bayer einleitete. Seitdem gelangen der Mannschaft von der anderen Rheinseite nur vier Siege aus den nächsten 16 Spielen. Es gab Pleiten gegen andere Abstiegskandidaten wie Hertha BSC oder Arminia Bielefeld.

Trainer Peter Bosz musste im März gehen, Hannes Wolf übernahm als Nachfolger die Geschicke in Leverkusen und konnte in den vergangenen beiden Spielen immerhin vier Punkte holen. Sollte Bayer 04 nun wieder zu alter Stärke zurückfinden, dann wird das Auswärtsspiel am Samstagabend eine echte Mammutaufgabe für den 1. FC Köln. Innenverteidiger Rafael Czichos macht im Vorfeld dennoch Mut und eine Kampfansage: „Wir wollen mit der nötigen Aggressivität am Samstag drei Punkte holen. Ich weiß, dass wir in der Liga bleiben werden, weil die Art und Weise wie wir zuletzt gespielt haben, mir Mut macht. [...] Es sind jetzt für alle sechs Endspiele, die es in sich haben werden.“ (bs)

Auch interessant