FC im DFB-Pokal

Vor Pokal-Duell in Regensburg: 1. FC Köln träumt vom Viertelfinale – es steht einiges auf dem Spiel

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Auch bei Jahn Regensburg will der 1. FC Köln wieder jubeln.
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Erstmals seit 2010 kann der 1. FC Köln bei Jahn Regensburg (Mittwoch, 20:45 Uhr) wieder das Viertelfinale des DFB-Pokals erreichen.

  • Der 1. FC Köln träumt im DFB-Pokal vor der Partie in Regensburg vom Viertelfinale
  • Ein Weiterkommen würde Einnahmen im siebenstelligen Bereich bedeuten
  • Markus Gisdol dürfte auf dasselbe Personal vertrauen wie zuletzt gegen Bielefeld

Köln – In der Bundesliga feierte der 1. FC Köln jüngst mit dem 3:1-Sieg gegen Arminia Bielefeld ein wichtiges Erfolgserlebnis – mit diesem Rückenwind soll nun auch Zweitligist SSV Jahn Regensburg bezwungen werden. Beim Duell geht es für die Kölner nicht um so dringend benötigte Punkte im Kampf um den Klassenerhalt – sondern um den Einzug ins Viertelfinale des DFB-Pokals und eine stattliche Summe Geld. „Wir gehen mit einem guten Gefühl ins Spiel und wollen unbedingt ins Viertelfinale. Wir werden alles daran setzen, dass wir die Hürde nehmen“, erklärte Coach Markus Gisdol vor der Partie.

1. FC Köln gegen Jahn Regensburg: Prämie in siebenstelliger Höhe winkt bei Weiterkommen

Denn: Bezwingen die Geißböcke am Mittwochabend den aktuell Elftplatzierten der 2. Liga, winkt dem Vernehmen nach eine Prämie in Höhe von 1,4 Millionen Euro – Geld, dass die klammen Clubkassen ordentlich auffüllen würde. Bereits der Sieg gegen Osnabrück (1:0) in der zweiten Pokalrunde hatte einen mittleren sechsstelligen Betrag ans Geißbockheim gespült. Zählt man den hohen sechsstelligen Betrag, den der 1. FC Köln bei der Leihe von Anthony Modeste spart, dazu, könnten die Kölner bei einem Weiterkommen also mit einem dicken finanziellen Plus rechnen.

Dass die Aufgabe beim Jahn allerdings keine leichte ist, versteht sich von selbst. Nachdem man in der ersten Runde Altglienicke mit 6:0 aus dem Stadion schoss und auch gegen den VfL Osnabrück kaum gefährdet war, droht gegen die unangenehm zu bespielenden Regensburger ein echter Kraftakt. Personell dürfte Markus Gisdol an der Formation festhalten, die jüngst im Rhein-Energie-Stadion erstmals seit fast einem Jahr ein Spiel gewinnen konnte. Neuzugang Emmanuel Dennis dürfte einsam stürmen, Max Meyer hofft nach seinem Kurzeinsatz am Wochenende auf mehr Spielzeit.

DFB-Pokal hat seine eigenen Gesetze – Beispiel Bayer Leverkusen als Warnung für den 1. FC Köln

Der 1. FC Köln braucht volle Konzentration, um den Traum vom Viertelfinale zu realisieren und die Clubkassen erheblich aufzuhübschen. Dass in Pokal-Partien alles möglich ist, demonstrierte am Dienstagabend Rot-Weiß Essen eindrucksvoll: Mit 2:1 nach Verlängerung warf der Regionalligist Champions-League-Aspirant Bayer 04 Leverkusen aus dem Wettbewerb. Markus Gisdol und seine Profis dürften also gewarnt sein – bei allem, was auf dem Spiel steht. (mo)

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