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Vor 39 Jahren: 1. FC Köln feiert DFB-Pokal-Triumph - gegen Fortuna Köln

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Von: Robin Josten

Die FC-Spieler feiern den DFB-Pokal-Erfolg nach dem 1:0-Sieg über Fortuna Köln 1983
Stephan Engels, Harald Konopka und Paul Steiner strecken den DFB-Pokal in die Höhe. © Thomas Zimmermann / IMAGO

Genau vor 39 Jahren feierte der 1. FC Köln seinen letzten großen Titel. Im DFB-Pokalfinale 1983 am 11. Juni schlug der FC die Fortuna aus Köln mit 1:0.

Köln – Beim 1. FC Köln wächst mit den starken Leistungen aus der vergangene Saison auch wieder die Sehnsucht nach einem Titel. Der letzte große Triumph liegt tief in der Vergangenheit. Genau heute vor 39 Jahren durften sich die Domstädter zuletzt über einen Titel freuen.

Am 11. Juni 1983 kam es zum Aufeinandertreffen zwischen dem 1. FC Köln und Fortuna Köln im DFB-Pokalfinale. Das Müngersdorfer Stadion war mit 61.000 Zuschauern restlos ausverkauft. Nachdem die Geißböcke die Bundesliga auf dem fünften Rang beendet hatten, erwartete jeder Fußballfan an diesem Nachmittag ein klares Ergebnis zugunsten der Domstädter. Dass Fortuna Köln über weite Strecken ebenbürtig war, machte das DFB-Pokalfinale 1983 zu einem echten Stadtderby-Krimi.

1. FC Köln im DFB-Pokal-Finale: Fortuna Köln schnupperte 1983 an Sensation

Mit Stars wie Klaus Fischer, Klaus Allofs, Toni Schumacher und Pierre Littbarski ging der 1. FC Köln als klarer Favorit in das Pokalfinale gegen den Stadtrivalen. Damals spielte Fortuna Köln in der zweiten Bundesliga und der 1. FC Köln rangierte auf den oberen Rängen in der Fußball-Bundesliga. Daher wünschte sich jeder neutrale Fußballfan an jenem Tag eine Fortuna-Sensation.

In der ersten Halbzeit wurde die Hoffnung umso stärker, da der 1. FC Köln leicht überheblich daherkam und Fortuna Köln die besseren Chancen verbuchen konnte. Allerdings gab es für die Fortunen kein vorbeikommen an Nationalkeeper Toni Schumacher. Mit überragenden Paraden verhinderte der inzwischen 68-Jährige eine Fortuna-Führung.

DFB-Pokal-Finale 1983: Littbarski lässt 1. FC Köln jubeln

Erst im zweiten Spielabschnitt kam die Mannschaft von Rinus Michels besser ins Spiel und auch zu eigenen Großchancen. Nach einem Fehler in der Fortuna-Hintermannschaft war es dann aus FC-Sicht in Minute 68 endlich soweit. Fortuna-Keeper Helmschrot und Innenverteidiger Finkler wurden sich nach einer Flanke von der linken Seite nicht einig und das Leder fiel vor die Füße von Pierre Littbarski. Der Kölner brauchte die Kugel nur noch einschieben. Es sollte der einzige Treffer dieses Pokalfinales bleiben. (rj) Fair und unabhängig informiert, was in NRW passiert – hier unseren kostenlosen 24RHEIN-Newsletter abonnieren.

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