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1. FC Köln: Die wichtigsten Erkenntnisse zum Derbysieg über Gladbach

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Von: Robin Josten

Anthony Modeste kippt den FC-Spielern Wasser über den Kopf. Zusammen feiern sie den Treffer zum 3:1 von Ondrej Duda.
Die FC-Spieler feiern den Treffer von Ondrej Duda zum 3:1. © Weis/TEAM2sportphoto / Imago

Kein Modeste-Treffer, starker Schwäbe, Skhiri-Sieg und mehr: Das sind die wichtigsten Erkenntnisse zum 4:1-Derbyerfolg des 1. FC Köln über Borussia Mönchengladbach.

Köln – „4:1 hört sich klar an, aber so klar war es nicht“, sagte Steffen Baumgart auf der Pressekonferenz nach dem Derbysieg des 1. FC Köln über Borussia Mönchengladbach. Damit machte er klar, dass die Begegnung auch in die andere Richtung hätte kippen können. Dennoch war der Erfolg über die Fohlen am Ende vollkommen verdient und die FC-Spieler konnten ausgiebig mit den 50.000 Fans im RheinEnergie-Stadion feiern.

1. FC Köln: Baumgarts Mannschaft kann ohne Modeste-Treffer punkten

In den vergangenen Wochen war es immer wieder Anthony Modeste, der den Kölnern mit seinen Toren Punkte sichern konnte. Am Samstagnachmittag erzielte der Franzose allerdings keinen Treffer. Das zeigt, dass auch andere Spieler die nötige Kaltschnäuzigkeit vor dem Tor besitzen. Im Rhein-Derby gegen Gladbach zeigten Ljubicic, Uth, Duda und Andersson ihre Qualität im Abschluss.

1. FC Köln: Mit Skhiri gewinnt der FC wieder

Ellyes Skhiri wurde beim 1. FC Köln schmerzlich vermisst - und das zu Recht. Im Derby zeigte der Tunesier einmal wieder seine individuelle Klasse. Er brillierte aber nicht vorwiegend mit seiner Laufleistung oder mit den vielen gewonnenen Zweikämpfen sondern viel mehr mit dem Dirigieren und Mitreißen von seinen Teamkameraden. Zudem strahlte der Mittelfeldmotor große Sicherheit aus, wenn er den Ball am Fuß hatte.

1. FC Köln: Schwäbe liefert ab - dauerhafter Konkurrent für Horn

Durch die Verletzung von Timo Horn kam Marvin Schwäbe im Derby gegen Gladbach zu seinem Debüt in der Bundesliga. Besonders in der zweiten Halbzeit konnte sich der Neuzugang mehrmals gut in Szene setzen. Mit seinen Paraden war er eine wichtige Säule beim Derbyerfolg. Baumgart sagte nach dem Spiel über den Torhüter: „Das bestätigt, dass wir ihn nicht umsonst geholt haben.“ Sollte der 26-Jährige weiterhin so starke Leistungen zeigen, könnte er auch langfristig Timo Horn als Stammtorhüter ablösen.

1. FC Köln: Geißböcke können mit Rückschlägen umgehen

In der jüngeren Vergangenheit hatte der 1. FC Köln mit Rückschlägen in einem Spiel häufig große Probleme. Diese Schwäche gibt es aber unter Steffen Baumgart nicht mehr. Anstelle von hängenden Köpfen sah man nach dem 1:1-Ausgleichstreffer von Jonas Hofmann engagierte Kölner Spieler, die nach vorne spielten und die erneute Führung erzwingen wollten. Umso schöner, dass dieser Wille im Endeffekt mit drei weiteren Toren belohnt wurde. (rj) Mehr News auf der 24RHEIN-Homepage. Tipp: Täglich informiert, was in NRW passiert – einfach unseren kostenlosen 24RHEIN-Newsletter abonnieren.

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