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1. FC Köln: Limnios wechselt zu Twente Enschede

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Von: Andreas Ohlberger

Dimitris Limnios (1. FC Köln) im Dribbling gegen einen Verteidiger vom VfL Osnabrück
Dimitris Limnios, hier im Pokalspiel gegen Osnabrück, konnte in seinem ersten Jahr beim 1. FC Köln nicht überzeugen. © Dennis Ewert/Imago

Der 1. FC Köln hat einen Abnehmer für Dimitris Limnios gefunden. Der Grieche wechselt für ein Jahr auf Leihbasis zu Twente Enschede in die Niederlande.

Köln – Der 1. FC Köln hat vor dem Start in die Saison eine Lösung für Mittelfeldspieler Dimitris Limnios (23) gefunden. Nachdem sich der Grieche weder in der Vorsaison unter Markus Gisdol und Friedhelm Funkel, noch in der Vorbereitung bei Steffen Baumgart nachhaltig empfehlen konnte, standen die Zeichen auf Trennung. Limnios stand in der vergangenen Saison in 13 Spielen für den FC auf dem Platz, davon lediglich einmal über die volle Distanz – im DFB-Pokal, in der zweiten Runde gegen den VfL Osnabrück.

Limnios wechselt auf Leihbasis vom 1. FC Köln zu Twente Enschede

Mit Twente Enschede ist nun ein Klub gefunden, bei dem der griechische Nationalspieler wieder in die Spur finden soll. Ein Comeback im FC-Trikot ist dennoch unwahrscheinlich. Nach Informationen des kicker leiht der FC Limnios für ein Jahr (mit Kaufoption) an den niederländischen Erstligisten aus. Der Rechtsaußen weilte am heutigen Mittwoch (4. August) zum Medizincheck in Enschede. Der Wechsel soll offiziell am Donnerstag verkündet werden.

Der 23-Jährige absolvierte bereits den obligatorischen Medizincheck in Enschede. Hintergrund: Der FC Twente sucht händeringend Ersatz für die rechte Offensivposition, da dort mit Jody Lukoki und Virgil Misidjan gleich zwei Stammkräfte mit schwereren Verletzungen auf unbestimmte Zeit ausfallen.

Griechischer Nationalspieler konnte sich beim 1. FC Köln nicht durchsetzen

Horst Heldt holte Limnios im September 2020 für 3,3 Millionen Euro Ablöse von PAOK Saloniki zum 1. FC Köln. Der Grieche besitzt in Köln noch einen Vertrag bis 2024. Doch zuletzt kristallisierte er sich immer mehr als Streichkandidat heraus. Spätestens als Trainer Steffen Baumgart ihn nicht für das letzte Vorbereitungsspiel gegen Roda JC Kerkrade (1:1) nominierte, deuteten alles auf einen vorzeitigen Abschied hin.

Eine üppige Leihgebühr wird für den chancenlosen Reservisten wohl nicht fällig. Doch immerhin spart der FC nach Informationen des Portals Geissblog immerhin 50 Prozent des Jahresgehalts des Spielers ein. Wie viel Spielraum der FC dadurch für die Verpflichtung neuer Spieler gewinnt, ist indes nicht bekannt. (ao) Mehr News auf der 24RHEIN-Homepage. Tipp: Fair und unabhängig informiert, was in Köln, Rheinland, NRW passiert – hier kostenlosen 24RHEIN-Newsletter abonnieren.

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