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1. FC Köln: Drexler vor Abgang – Bankdrücker könnte zum Millionengeschäft werden

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Von: Oliver Schmitz

 1. FC Köln, Training, von links: Dominick Drexler, Steffen Baumgart (1. FC Köln)
Dominick Drexler hätte wohl auch unter dem neuen Trainer Steffen Baumgart nur eine Joker-Rolle beim 1. FC Köln eingenommen. © Herbert Bucco/Imago

Der 1. FC Köln wird mit Dominick Drexler wohl bald den nächsten Abgang verzeichnen. Er soll in die zweite Liga wechseln und dürfte den FC viel Geld ersparen.

Köln – Mitten in der Verbreitung ist die Kaderplanung beim 1. FC Köln noch nicht beendet. Sehr zeitnah dürften die Geißböcke ihren nächsten Abgang bekannt geben. Es wäre der nächste Wechsel nach den Transfers von Sebaastian Bornauw und Ismail Jakobs: Dominick Drexler soll laut Medienberichten vor einem Wechsel zum Bundesliga-Absteiger FC Schalke 04 stehen. Der Abschied dürfte dem FC dabei ziemlich viel Geld ersparen und könnte sogar noch neues einbringen.

1. FC Köln: Dominick Drexler vor (vorerst) abslösefreiem Wechsel zu Schalke 04

Es scheint auf den ersten Blick paradox: Dominick Drexler soll ablösefrei zum FC Schalke 04 wechseln und dennoch dürfte sich der Abgang für den FC finanziell durchaus lohnen. Denn der offensive Mittelfeldspieler soll mindestens eine Million Euro Jahresgehalt verdienen, welches sich die Kölner bei seinem Abgang natürlich sparen würden.

Im Bestfall könnt aber wohl in Zukunft noch etwas Ablöse hinzukommen. Denn sollten die Knappen den direkten Wiederaufstieg in die Bundesliga schaffen, soll der FC eine sechsstellige Summe erhalten. Zuerst war von 600.000 Euro die Rede, später hieß es 100.000 Euro. So oder so wäre das in der aktuellen Situation wohl ein gutes Geschäft für die Geißböcke, bei denen Drexler nur noch ein Jahr Vertrag hatte.

Der Wechsel des 31-Jährigen zum FC Schalke soll nun nur noch Formsache sein und der Vertrag nach dem Medizinheck am Dienstag unterschrieben werden. Offenbar erhält Drexler bei den Knappen einen Zwei-Jahres-Vertrag bis 2023.

1. FC Köln: Dominick Drexler überzeugte in der zweiten, aber nie in der ersten Bundesliga

Die Geschichte von Dominick Drexler beim 1. FC Köln ist letztendlich eher eine ambivalente. Der offensive Mittelfeldspieler war 2018 nach starken Jahren bei Holstein Kiel für vier Millionen Euro ans Geißbockheim gewechselt und schlug sofort ein: Mit 9 Toren und 18 Vorlagen war er einer DER Schlüsselspieler für den Bundesliga-Aufstieg in der Saison 2018/19.

Doch in der ersten Liga konnte er anschließend nie mehr an seine goldenen Zeiten anschließen. War er zunächst noch Stammspieler, geriet er nach und nach ins Abseits und fungierte vor allem in der vergangenen Saison meist nur noch als Joker. Drexler ist damit ähnliche wie Ex-FC-Stürmer Terodde wohl ein typischer Fall von: zu gut für die zweite, zu schlecht für die erste Bundesliga. In bisher 95 Pflichtspielen für den FC erzielte der gebürtige Bonner 17 Treffer und bereitete 27 weitere vor.

Der wahrscheinliche Abgang von Drexler könnte aber auch zweieinhalb Wochen vor Saison-Start nicht der letzte bleiben. So soll allen vor an Ellyes Skhiri weiter heiß umworben sein und könnte dem FC noch viel Geld einbringen. (os)

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