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1. FC Köln: Ellyes Skhiri über geplatzten Wechsel zum AC Mailand

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Von: Max Dworak

Ellyes Skhiri wäre im Sommer fast beim AC Mailand gelandet.
Ellyes Skhiri wäre im Sommer fast beim AC Mailand gelandet. © Herbert Bucco/Imago

Der Name Ellyes Skhiri wurde im vergangenen Transfersommer heiß diskutiert. Am Ende blieb der Tuniesier beim 1. FC Köln. Doch wie lange ist das noch so?

Köln – „Ich bin nicht enttäuscht, dass es nicht geklappt hat.“, äußerte sich Ellyes Skhiri, Mittelfeld-Star des 1. FC Köln, am 16. September 2021 in einem Interview mit der Bild. Der Tunesier, mit einem Marktwert von zehn Millionen Euro (Quelle: transfermarkt.de) der wertvollste Spieler im Kader von Trainer Steffen Baumgart, liebäugelt schon seit Monaten mit einem Wechsel zu einem neuen Arbeitgeber. Im Sommer kursierten bereits zahlreiche Gerüchte. Von den englischen Erstligisten West Ham United und dem FC Chelsea, bis hin zu den italienischen Top-Klubs SSC Neapel und dem zuletzt gehandelten AC Mailand war alles dabei.

1. FC Köln: Ellyes Skhiri in Verhandlungen mit dem AC Mailand

Dem FC ist bewusst, dass man Skhiri bei anhaltendem Interesse aus Europas Top-Ligen nicht ewig halten kann, nicht zuletzt aufgrund der finanziellen Situation des Vereins. Sportchef Jörg Jakobs kommentierte Skhiris Lage Anfang August gegenüber dem Kölner Stadt-Anzeiger mit den Worten: „Wenn noch ein Interessent bei uns vorstellig werden sollte und Ellyes das machen will, hören wir uns das alles genau an.“

Mit dem AC Mailand gab es tatsächlich genau diesen einen Interessenten. Kurz sah es so aus, als könnte der Transfer zum italienischen Spitzenklub tatsächlich über die Bühne gehen. Auch Paolo Maldini, Klub-Legende und technischer Direktor der Mailänder, sei laut Bild-Informationen zuversichtlich gewesen, dass man den Tunesier verpflichten könne.

Transfer von Ellyes Skhiri: AC Mailand entscheidet sich für Bakayoko

Letztlich scheiterte der Wechsel von Kölns Nummer 28 aber an den zu hohen Ablöseforderungen, die nach verschiedenen Quellen bei etwa 15 Millionen Euro lagen: „Am Ende war eben kein Verein bereit, in diesem Sommer eine Ablöse zu zahlen, die sich der Verein vorgestellt hat.“, bestätigte der Spieler den Ausgang der Verhandlungen. Der AC Mailand verstärkte sich stattdessen mit Tiemoué Bakayoko vom FC Chelsea, den man für zwei Millionen Euro zwei Spielzeiten lang auslieh.

So verließ der 26-Jährige – bei dessen Personalie man sich kurz nicht sicher war, ob er nach der Länderspiel-Pause (30. August bis 9. September) überhaupt noch mal wieder ans Geißbockheim zurückkehrt – Köln doch nicht. Allerdings macht der Spieler auch nach dem Wechsel-Hickhack keinen Hehl daraus, dass das Thema in naher Zukunft wieder aufkommen wird: „Ich kann nicht vorhersagen, wann und ob es zu einem Wechsel kommen würde. Definitiv klar sein wird die Situation im nächsten Sommer, weil mein Vertrag 2023 ausläuft, man also entweder verlängert, oder wechselt.“

Die Gründe für den gescheiterten Skhiri-Wechsel spielen im Duell des 1. FC Köln mit RB Leipzig am 18. September 2021 keine Rolle. Da sind vielmehr seine Qualitäten in Sachen Zweikampf, Passspiel und Laufleistung gefragt. (md) Mehr News auf der 24RHEIN-Homepage. Tipp: Täglich informiert, was in Köln & NRW passiert – einfach unseren kostenlosen 24RHEIN-Newsletter abonnieren.

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