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1. FC Köln: Skhiri-Gerüchte, Transfer von Julian Chabot & Schalke-Testspiel

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Von: Max Dworak

Anthony Modeste jubelt nach einem Tor für den 1. FC Köln.
Der Wochenrückblick des 1. FC Köln. © Nordphoto/Ulrich Hufnagel/Imago

Beim 1. FC Köln ging es in der letzten Woche vor Transferschluss heiß her. Abseits des Leih-Deals mit Julian Chabot rollte auch der Ball gegen Schalke.

Köln – Julian Chabot, der Wunschspieler für die Innenverteidigung, ist nun endlich in seiner neuen Wahl-Heimat angekommen. Der 1. FC Köln kann deutlich entspannter Richtung 21. Spieltag in der Bundesliga schauen, da der Kader von Trainer Steffen Baumgart jetzt drei Innenverteidiger zählt. Was neben dem ganzen Trubel um Neuverpflichtungen auf der Agenda der Geißböcke stand, gibt es im 24RHEIN-Wochen-Rückblick.

1. FC Köln/Transfer: Julian Chabot unterschreibt in der Domstadt

Nach einem etwas kräftezehrenden Unterfangen einigten sich der italienische Erstligist Sampdoria Genua und der 1. FC Köln am 26. Januar auf einen Leih-Deal zwecks Innenverteidiger Julian Chabot. Zwischenzeitlich sah es so aus, als würde der Wechsel des 1,95 Meter Turms nach Köln aufgrund finanzieller Differenzen zwischen den Klubs platzen. Am Ende einigten sich beide Vertragspartner auf einen Betrag von 300.000 Euro, der Spieler ist bis mindestens Sommer 2023 an den Bundesligisten gebunden. Die Kaufoption, die nach offizieller Beendigung des Arbeitspapiers seitens der Kölner gezogen werden kann, liegt bei etwa 2,7 Millionen Euro. Sollte der 23-Jährige, der beim Effzeh die Rückennummer 24 erhielt, über eine gewisse Anzahl an Pflichtspielen kommen, sind die Domstädter wohl sogar verpflichtet, Julian Chabot zu kaufen.

Ellyes Skhiri im Viertelfinale des Afrika-Cups: Neue Wechsel-Gerüchte?

Am 23. Januar zog der Kölner Star-Spieler Ellyes Skhiri, der aktuell mit der tunesischen Nationalmannschaft in Kamerun um den Sieg des Afrika-Cups kämpft, dank eines 1:0-Siegs im Achtelfinale gegen Turnier-Favorit Nigeria in das Viertelfinale des Wettbewerbs ein. Der 26-jährige Mittelfeldspieler absolvierte jede Partie über die volle Distanz, konnte jedoch bislang noch keinen Treffer erzielen. Am 29. Januar wartet auf die Adler von Karthago der Außenseiter aus Burkina Faso.

Zudem scheinen sich auch auf dem Transfermarkt wieder vermehrt Vereine aufzutun, die ihre Fühler kurz vor Ende der Einkaufs-Periode nach dem Ausnahmekönner ausstrecken. Wie der Express vermeldet, soll der französische Erstligist Olympique Lyon konkretes Interesse an dem Sechser des 1. FC Köln haben.

Hintergrund: Dem Elftplatzieren aus der Ligue 1 droht der Abgang von Stammspieler Bruno Guimarães, der mit hoher Wahrscheinlichkeit beim englischen Premier League-Klub Newcastle United anheuern wird. Interims-Sportchef Jörg Jakobs sagte im Gegenzug, dass kein weiterer FC-Profi vor einem Verkauf im Winter stünde. In Köln hat Ellyes Skhiri noch einen Vertrag bis Sommer 2023.

1. FC Köln: Jörg Jakobs will weiteren Profi für die Innenverteidigung

Julian Chabot soll jedoch nicht der letzte Streich auf der Haben-Seite bleiben. Bis zum Schluss des Transferfensters am 31. Januar soll laut Jörg Jakobs ein Perspektivspieler für die Abwehrzentrale hinzukommen. Steffen Baumgart befeuerte diese Gerüchte, als er den angereisten Journalisten am Geißbockheim nahelegte, bis zum letzten Tag wachsam zu bleiben: „Ich würde in dieser Phase an eurer Stelle nie freimachen. Ich mache mein Telefon auch nicht aus. Gucken wir mal.“

1. FC Köln im Testspiel gegen den FC Schalke 04

Das Hauptereignis am 27. Januar war jedoch nicht das Statement des Kölner Übungsleiters hinsichtlich der vereinsinternen Transfer-Pläne, sondern vielmehr der Probe-Kick gegen den Zweitligisten FC Schalke 04 im Franz-Kremer-Stadion. Unter Ausschluss der Öffentlichkeit lieferten sich die beiden Traditionsvereine einen erbarmungslosen Fight über 90 Minuten, der mit einem 2:2-Remis endete. Neuzugang Julian Chabot stand zudem erstmals für seinen neuen Arbeitgeber auf dem Rasen und durfte 60 Minuten lang sein Können unter Beweis stellen. Sein neuer Coach Steffen Baumgart klopfte seinem Schützling im Anschluss an die Begegnung verbal auf die Schulter: „Ich freue mich über Jeff, weil er ein guter Innenverteidiger ist. Es ist wichtig, in und nach solchen Spielen mit ihm zu arbeiten. Wenn man Sachen erklären will, braucht man auch das Bildmaterial. Ich finde, dass er das gut gemacht hat und insgesamt fehlerfrei war. Er hat auch gut angefangen, zu organisieren.“ (md) Mehr News auf der 24RHEIN-Homepage. Tipp: Täglich informiert, was in Rheinland & NRW passiert – einfach unseren kostenlosen 24RHEIN-Newsletter abonnieren

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