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1. FC Köln: Elvis Rexhbecaj spricht über Derby-Sieg – „Es ist mir auch ein bisschen unangenehm“

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Von: Oliver Schmitz

1. FC Köln im Borussia-Park in Mönchengladbach: Torjubel zum 0:1 durch Elvis Rexhbecaj.
Elvis Rexhbecaj (rechts) avancierte mit den beiden Treffern gegen Borussia Mönchengladbach zum Derby-Held für den 1. FC Köln. © IMAGO/Revierfoto

Nach seinem Glanzauftritt im Rhein-Derby spricht Elvis Rexhbecaj über seinen ersten Bundesliga-Doppelpack, dessen Folgen und den Druck von außen.

Köln – Es läuft bei Elvis Rexhbecaj. Nach seinem Treffer gegen Arminia Bielefeld war der Mittelfeldspieler des 1. FC Köln gegen Borussia Mönchengladbach gleich doppelt erfolgreich. Damit schoss sich der 23-Jährige als Derbyheld mitten in die Kölner Fan-Herzen.

1. FC Köln: Elvis Rexhbecaj neue FC-Legende? Dem 23-Jährigen ist der Titel als „Derbyheld“ unangenehm

Im Interview auf der FC-Website äußert sich Elvis Rexhbecaj nun über seine Gefühlslage nach dem überraschen Derby-Sieg in Gladbach. „Die ersten Tage war es sehr unreal. Es war generell mein erster Doppelpack im Profifußball – und dann auch noch im Derby. Viele haben gesagt, ich hätte mich damit zur Legende gemacht“, meint der Mittelfeldspieler lachend.

Etwas gemischte Gefühle hat Rexhbecaj jedoch etwas mit dem überschwänglichen Lob nach der Partie. „Es ist mir auch ein bisschen unangenehm. Das haben ja auch noch nicht viele geschafft. Ich glaube, ich bin jetzt hinter Dominic Maroh der nächste, der in so einem Spiel einen Doppelpack geschnürt hat. Ich freue mich riesig. Das bleibt für immer“, sagt der Doppeltorschütze über seinen neuen Titel als „Derbyheld“.

Nach dem Sieg im Borussia-Park kamen gleich mehrere FC-Spieler wie Rafael Czichos auf die Idee mit der Eckfahne den Sieg zu feiern. Elvis Rexhbecaj erklärt nochmal den Ursprung der Aktion, die er nach dem Hinspiel gemeinsam mit dem nun verliehenen Anthony Modeste geschmiedet hatte: „Wir haben gesagt: Wenn wir das Rückspiel gewinnen, nehmen wir Rache. Wir haben erst im Mittelkreis gejubelt, dann habe ich gesehen, dass Rafa zur Eckfahne ist. Wir sind hingerannt und haben mein Trikot ausgezogen – das war die Revanche für den Gladbacher Jubel in Köln.“

1. FC Köln: Elvis Rexhbecaj gibt sich bescheiden und watscht Erwartungshaltung ab: „wir müssen gar nichts“

Für Doppelpacker Rexhbecaj ist das Team „der Star“ und nicht er selbst. So sei es letztlich egal wer die Tore macht, Hauptsache wäre die Punkte zu holen und den Klassenerhalt zu schaffen. Die beiden Siege gegen Bielefeld und Gladbach waren dafür laut dem 23-Jährigen „sehr wichtig“. Dabei hebt er aber vor allem ersteres hervor: „Die Spiele gegen die direkten Konkurrenten sind immer nochmal wichtiger. Der Druck von außen ist da ist größer“. Davon will sich die FC-Mannschaft jedoch nicht beeinflussen lassen. „Alle sagen, dass man gegen die vermeintlich kleinen Vereine gewinnen muss. Wir haben gesagt, wir müssen gar nichts. Wir konzentrieren uns auf uns. Das ist unser Weg“, meint der Mittelfeldspieler abschließend.

Auch wenn die Zukunft von Rexhbecaj beim FC nach dem Derby-Sieg mehr als ungewiss ist, dürfte er von nun an für immer einen besonderen Stellenwert in Köln genießen. (os)

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