Nach Niederlage gegen FCB

1. FC Köln: Kritik an Emmanuel Dennis reißt nicht ab – Markus Gisdol unzufrieden mit Leistungen

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Emmanuel Dennis ist beim 1. FC Köln noch nicht richtig angekommen.
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Emmanuel Dennis kommt beim 1. FC Köln einfach nicht in Fahrt. Markus Gisdol fand nun erneut kritische Worte für die Leistungen des Mittelstürmers.

Update vom 15. März, 11:25 Uhr: Auch zwei Wochen später ist Markus Gisdol unzufrieden mit Leih-Transfer Emmanuel Dennis. Nach der Niederlage gegen Union Berlin äußerte der FC-Trainer widerholt Kritik an den Leistungen des Mittelstürmers. Nicht nur sieht Gisdol in Mittelfeldspieler Ondrej Duda die zurzeit bessere Lösung für den FC-Sturm, sondern er spricht Dennis auch die „extreme Torgefahr“ ab.

1. FC Köln: Markus Gisdol zählt Neuzugang Dennis erneut öffentlich an

Update vom 1. März, 10:10 Uhr: Markus Gisdol zeigte sich nach dem Bundesliga-Spiel gegen Bayern München erneut äußerst unzufrieden mit der Leistung des Mittelstürmers Emmanuel Dennis. „Es ist kein großes Geheimnis, dass er heute keine gute Partie gemacht hat“, ließ der FC-Trainer nach der Partie verlauten. Dabei vermisse er vor allem „die absolute Disziplin gegen den Ball“.

Folgerichtig wurde Dennis auch zur Halbzeit ausgewechselt, was seinem Selbstvertrauen nicht gerade helfen dürfte. „Das war bitter für ihn. Am Ende ist das Leistungssport und wenn einer einen schlechten Tag hat, wird er ausgewechselt“, erläuterte Gisdol anschließend. So langsam wird man sich beim 1. FC Köln wohl Gedanken machen, wie es mit der Leihgabe weitergehen soll. Denn eins ist klar: So wie aktuell kann der Mittelstürmer den Geißböcken nicht weiterhelfen.

1. FC Köln: Erster Stress mit Neuzugang Dennis? Markus Gisdol bemängelt Körpersprache

Köln – Im Januar kam Emmanuel Dennis noch als großer Hoffnungsträger für das Angriffsspiel des 1. FC Köln. Doch der 23-Jährige konnte dieser Rolle bisher nicht wirklich gerecht werden. Trotz guter Chancen wartet der Mittelstürmer nach vier Spielen für den FC, weiterhin auf seinen ersten Bundesliga-Treffer. Das macht sich zunehmend auch am dem Verhalten von Dennis bemerkbar, weshalb es nun zu ersten Spannungen kam.

NameEmmanuel Dennis
Geboren am15.11.1997
Größe1,74 Meter
PositionMittelstürmer
Geliehen bis30.06.2021

1. FC Köln: Markus Gisdol kündigt Gespräch mit Emmanuel Dennis an

Bei der 0:1-Niederlage gegen den VfB Stuttgart war die Kölner Offensive erneut das größte Problem. Dabei erwischte auch Mittelstürmer Emmanuel Dennis einen rabenschwarzen Tag. Viele verlorene Bälle, schlechte Pässe und Großchance auf das 1:1 vergeben – nichts stimmte. Davon sichtlich genervt machte der 23-Jährige seinem Frust zunehmend durch diverse Gesten Luft.

Verständlicherweise war Markus Gisdol davon alles andere als begeistert und kritisierte den Stürmer auf der Pressekonferenz nach dem Stuttgart-Spiel deutlich. „Er ist emotional und will die Bälle haben. Aber dadurch erhöht er nur den Druck auf sich selbst, weil dann beim nächsten Anspiel jeder auf ihn guckt, ob er denn nun selbst den Ball festmacht. Das ist eine Körpersprache, die uns und dem Team nicht gefällt“, sagte der FC-Trainer und kündigte an. „Darüber werden wir sprechen“.

1. FC Köln mit großem Offensivproblem – Horst Heldt mit Erklärungsversuch für Dennis-Situation

Nach zwischenzeitlicher Besserung, war das Angriffsspiel der Kölner zuletzt wieder fast nicht existent. Für Markus Gisdol lässt sich dieses Problem auch nicht allein an Emmanuel Dennis festmachen, sondern er sieht das Problem eher im großen Kontext. „Wir können das nur gemeinsam lösen. Wir müssen uns bewusst sein, welche Laufwege Dennis uns in Zukunft bieten kann, und diese auch besser nutzen. Das ist ein Zusammenspiel zwischen ihm und der gesamten Mannschaft. Da ist sicher noch Luft nach oben“, sagte der 51-Jährige zur aktuellen Situation.

„Dass wir in unserem Sturmzentrum nicht die Spieler haben, die ein Tor nach dem anderen schießen, wissen wir. Das ist unser Los in dieser Saison. Das wird sich auch nicht ändern“, sagte Gisdol abschließend. Damit fällte der FC-Trainer ein Urteil, welches dem als empfindlich geltenden Dennis sicherlich nicht schmeicheln dürfte. Nur vier Wochen nach seiner Ankunft in Köln, scheint es also bereits erste Differenzen zwischen dem Neuzugang und dem Verein zu geben.

FC-Sportchef Horst Heldt versuchte derweil die Lage des Neuzugang zunächst etwas zu erklären: „Er braucht Zeit, um sich an die Bundesliga zu gewöhnen. Wir müssen uns gedulden“. Doch anschließend äußerte auch er eine kleine, wenn auch nur sportliche, Kritik an dem Mittelstürmer: „Er hätte das Tor gegen Stuttgart machen können, wenn er den Ball richtig trifft, das hatte nichts mit Feinjustierung zu tun“. (os)

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