1. 24RHEIN
  2. 1. FC Köln

1. FC Köln vor Endspiel gegen Schalke – so bereitet sich die Polizei in Köln vor

Erstellt: Aktualisiert:

Von: Oliver Schmitz

1. FC Köln gegen den SC Freiburg: Polizeikräfte vor dem RheinEnergie-Stadion in Köln-Müngersdorf.
Die Kölner Polizei war bereits beim letzten Heimspiel gegen den SC Freiburg rund ums Stadion im Einsatz. © IMAGO/Beautiful Sports

Für den 1. FC Köln geht es am Samstag um nicht weniger als den Klassenerhalt. Dabei rechnet die Kölner Polizei auch mit einem großen Fan-Andrang – und bereitet sich vor.

Köln – Das Endspiel steht an: Der 1. FC Köln kämpft im letzten Saisonspiel gegen den FC Schalke 04 mal wieder um den Verbleib in der Bundesliga. Auch wenn Trainer Friedhelm Funkel optimistisch ins Finale geht, muss mit allem gerechnet werden – denn die Kölner haben den Ausgang nur zum Teil selbst in der Hand.

Aufgrund der Brisanz der Partie und vor allem, weil das Spiel im heimischen RheinEnergie-Stadion stattfindet, wird auch mit einigen Fans im Stadionumfeld gerechnet. Die Polizei in Köln bereitet sich bereits darauf vor.

Endspiel für den 1. FC Köln: 1000 Fans vor Stadion erwartet – Polizei setzt hunderte Einsatzkräfte ein

Aufgrund der Corona-Lage in Köln sind am letzten Bundesliga-Spieltag weiterhin keine Fans im RheinEnergie-Stadion erlaubt – auch wenn man im Vorfeld noch kurz darauf gehofft hatte. Doch beim letzten Heimspiel gegen den SC Freiburg waren dennoch einige Fangruppen im Stadionumfeld anzutreffen. Gegen Schalke wird nun wohl mit deutlich mehr FC-Anhängern gerechnet. Wie die Kölnische Rundschau berichtet, erwartet man rund 1000 FC-Fans auf den Jahnwiesen vor dem Stadion.

Dementsprechend trifft auch die Kölner Polizei einige Vorkehrungen, um etwaige Ausschreitungen oder Verstöße gegen die Corona-Regeln möglichst zu verhindern, wie ein Polizeisprecher gegenüber 24RHEIN am Freitag bestätigte. Nach aktuellen Planungsstand möchte man vier Hundertschaften der Bereitschaftspolizei rund um das Stadion einsetzen. Im restlichen Stadtgebiet soll die Polizeipräsenz am Samstag ebenfalls hoch ausfallen, was sowohl mit dem FC-Spiel als auch anderen geplanten Versammlungen zu tun hat. Mehr Informationen zu der Partie zwischen Köln und Schalke gibt es im Live-Ticker* von ruhr24.de.

Fans des 1. FC Köln stehen vor dem RheinEnergie-Stadion, um ihre Mannschaft beim Spiel gegen den SC Freiburg anzufeuern.
Bereits beim letzten FC-Heimspiel hatten sich viele Fans rund um das Stadion versammelt, diesmal werden es wohl deutlich mehr. © Henning Kaiser/dpa

1. FC Köln trifft ebenfalls Vorkehrungen – Polizei ruft Fans auf Zuhause zu bleiben

Wie die Kölner Polizei gegenüber 24RHEIN erklärte, steht man bereits vor der Partie im engen Austausch mit dem 1. FC Köln. So wird der Verein auch eigene Vorkehrungen treffen. Unter anderem soll der naheliegende Bereich um das Stadion komplett abgesperrt werden.

Die Polizei selbst werde laut dem Sprecher am Samstag in erster Linie auf die Einhaltung der Corona-Regeln achten. Dabei erklärte er, dass man auf einen freundschaftlichen Umgang vor Ort hoffe. Grundsätzlich ruft man die FC-Fans aber dazu auf, Zuhause zu bleiben. Falls Anhänger aber dennoch zum Stadion fahren, müssen diese den Empfehlungen der Polizei Folge leisten. Weiter erklärte der Polizeisprecher, dass man zwar wisse, dass es auch mal emotionaler werden könne, sich die Fans aber dennoch an die „Spielregeln halten sollen“.

Das bestätigte auch der leitende Polizeidirektor Michael Tiemann in einer Mitteilung am Freitag: „[...] Ich habe Verständnis für sportliche Emotionen am Saisonende. Die eingesetzten Polizistinnen und Polizisten werden genau hinschauen, um drohende Auseinandersetzungen früh zu erkennen und zu unterbinden. Eine Missachtung von Corona-Abstandsregeln und eng zusammenstehende Fußballanhänger ohne Mund-Nasen-Bedeckung werden wir auch nicht ohne weiteres hinnehmen.“

1. FC Köln: Fans waren die ganze Saison auch vor Ort aktiv

Wie nicht nur die Polizei weiß, ist das Umfeld des 1. FC Köln, und somit auch die Anhänger, hochemotional. So kam es über die sportlich schwierige Saison immer wieder zu diversen Fan-Aktionen. Vor dem Derby gegen Borussia Mönchengladbach machten zum Beispiel die Ultras mit dem Einsatz von Pyro- und Feuerwerk-Technik auf sich aufmerksam.

Ein anderes Beispiel war das große Banner mit der Kritik an Sportchef Horst Heldt, das Fans Mitte April am Geißbockheim aufgehängt hatten. Insgesamt hoffen alle Beteiligten auf einen möglichst ruhigen Polizeieinsatz am Samstag und dass sich die Fans, selbst im Falle eines möglichen Abstiegs, an die Regeln halten werden. (os) *ruhr24.de ist ein Angebot von IPPEN.MEDIA

Mehr News auf der 24RHEIN-Homepage.

Auch interessant