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1. FC Köln: Die wichtigsten Erkenntnisse zum 3:2-Heimerfolg über Mainz 05

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Von: Robin Josten

Ellyes Skhiri behauptet den Ball gegen Dominik Kohr
FC-Torschütze Ellyes Skhiri im Zweikampf mit Dominik Kohr. © IMAGO/BEAUTIFUL SPORTS/Wunderl

Der 1. FC Köln konnte am Samstag einen 0:2-Rückstand gegen Mainz 05 drehen und lässt den Europapokal-Traum weiter leben. Die wichtigsten Erkenntnisse zum Spiel.

Köln – In einem komplett verrückten Spiel zwischen dem 1. FC Köln und dem 1. FSV Mainz 05 sah die Mannschaft von Bo Svensson lange nach dem Sieger aus. Burkardt (14.) und Onisiwo (55.) brachten die Mainzer mit zwei Toren in Führung. Doch die Geißböcke steckten nicht auf und drehten in den letzten 30 Minuten das Spiel. Ellyes Skhiri per Kopf, Ljubicic mit einem sehenswerten Schlenzer und Kilian, der seinen ersten Treffer im FC-Dress feiern konnte, erzielten die Treffer für die Mannschaft von Steffen Baumgart.

1. FC Köln: Ultras sorgen für sensationelle Stimmung über 90 Minuten

Die Ultras des 1. FC Köln meldeten sich mit einer sensationellen Choreographie vor dem Anpfiff gegen Mainz 05 zurück im Stadion. In den anschließenden 90 Minuten machte die Südkurve ununterbrochen Stimmung, obwohl es zwischenzeitlich auf dem Rasen nicht lief. In der letzten halben Stunde wurde das RheinEnergie-Stadion zum Tollhaus als der FC aufdrehte und das Spiel auf den Kopf stellte. „Normalerweise gehe ich immer als Letzter raus, dieses Mal war ich absichtlich der Erste, um mir die Choreo anzuschauen. Ich kann sagen, es hat sich sehr gelohnt“, so Baumgart zur Choreographie.

1. FC Köln: Geißböcke erzielen drei Tore obwohl Modeste nicht trifft

60 Minuten lang strahlten die Geißböcke kaum Torgefahr aus. Den einzigen ansatzweise gefährlichen Abschluss hatte Anthony Modeste in Minute 39. Das änderte sich mit dem Anschlusstreffer von Skhiri. In den letzten 20 Minuten drückten die Kölner Mainz hinten rein und kreierten viele gute Möglichkeiten. Zwei dieser Chancen wurden von Dejan Ljubicic und Luca Kilian verwertet. Anthony Modeste blieb an diesem Nachmittag ohne Treffer, womit er bei diesem Ergebnis sicherlich leben kann.

1. FC Köln: Baumgarts Dreifachwechsel leitet die Wende ein

Kurz nach dem zweiten Mainz-Treffer durch Onisiwo brachte Steffen Baumgart Dejan Ljubicic, Salih Özcan und Louis Schaub in die Partie. Duda, Horn und Kainz, die allesamt ein sehr dürftiges Spiel lieferten, mussten vom Platz. Danach wirkte der FC wie ausgewechselt. Die Jungs von Steffen Baumgart waren viel griffiger in den Zweikämpfen und belohnten sich relativ schnell mit dem Anschlusstreffer von Skhiri. Der Baumgart-Dreifachwechsel veränderte die komplette Spieldynamik und war ein entscheidender Grund für den Comeback-Sieg des 1. FC Köln.

1. FC Köln: Der Traum von Europa lebt weiter

Mit 43 Punkten nach 29 Spieltagen ist der 1. FC Köln immer noch auf Kurs Europa. Mit dem Sieg haben sich die Kölner wieder auf einen Punkt an Hoffenheim ran geschoben. Allerdings spielt die TSG am Sonntagabend noch gegen RB Leipzig. Dennoch lebt in der Domstadt der Traum vom Europapokal zumal die Kölner auch das vermeintlich leichteste Restprogramm der Europapokal-Konkurrenten haben. (rj) Mehr News auf der 24RHEIN-Homepage. Tipp: Täglich informiert, was in NRW passiert – einfach unseren kostenlosen 24RHEIN-Newsletter abonnieren.

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