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1. FC Köln: Die wichtigsten Erkenntnisse der Mitgliederversammlung

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Von: Robin Josten

Das Logo des 1. FC Köln erstrahlt in der Lanxess Arena.
Die Mitgliederversammlung des 1. FC Köln fand in der Lanxess Arena statt. © Herbert Bucco/Imago

Umsatzverlust, Geißbockheim-Ausbau und mehr: Die Mitgliederversammlung des 1. FC Köln hat viele wichtige Informationen rund um den Verein zum Vorschein gebracht.

Köln – Um Punkt 11:11 startete am Samstagvormittag die Mitgliederversammlung (Liveticker zum Nachlesen) des 1. FC Köln. Bis in die Abendstunden wurde über die verschiedensten Themen diskutiert, beratschlagt oder abgestimmt. Nach siebeneinhalb Stunden Versammlung in der Lanxess Arena konnten so gut wie alle Beteiligten zufrieden nach Hause gehen.

Die wichtigsten Erkenntnisse der Mitgliederversammlung des 1. FC Köln (6.11.2021)

Auch FC-Cheftrainer Steffen Baumgart erschien auf der Bühne und wurde mit viel Applaus empfangen. Der 49-Jährige sprach über seine Beziehung zum Verein und das Spiel des 1. FC Köln gegen Union Berlin am Sonntag: „Es geht darum, Feuer auf den Platz zu bringen und das Spiel zu gewinnen.“

Geißbockheim-Ausbau: Marsdorf kommt für den 1. FC Köln nicht in Frage

FC-Präsident Werner Wolf sagte zum Ausbau des Geißbockheim: „Marsdorf kommt für uns nicht in Frage! Die Stadt sagt im Klartext: Für den 1. FC Köln gibt es in der Stadt keinen Platz. Ich halte das für einen massiven Fehler, wir lassen wertvolle Zeit verstreichen, das bringt uns wettbewerbsmäßig in Nachteile. Fortuna Düsseldorf hat von der Stadt rund 2 Mio für ihr Nachwuchsleistungszentrum bekommen, das ist in zwei Jahren fertig gewesen. Warum ist sowas in Köln nicht möglich? Bei dem Thema fällt es mir schwer, die Ruhe zu bewahren. Deshalb lasst es uns heute klar und deutlich ausdrücken: Der 1. FC Köln ist ein fester Bestandteil der Stadt und wird es bleiben. Wir werden uns nicht aus unserer Heimatstadt vertreiben lassen.“

Umsatzverlust: Der 1. FC Köln hat seit Beginn der Pandemie 73 Mio. Euro Umsatzverlust

Alexander Wehrle, Geschäftsführer des 1. FC Köln, sprach über die finanziellen Folgen, welche die Corona-Pandemie mit sich gebracht hat. „Uns hat die Pandemie extrem hart getroffen. Seit Beginn der Pandemie stehen rund 73 Millionen Euro Corona-bedingter Umsatzverlust zu Buche. Die Spielzeit 2020/21 haben wir mit einem Umsatz von 140,6 Millionen Euro abgeschlossen, bei einem Verlust von 3,9 Mio. Euro nach Steuern“, so der 46-Jährige. Dennoch ist man mit einem positiven Eigenkapital von 17 Millionen Euro voll handlungsfähig.

1. FC Köln: 15 Personen in den Mitgliederrat gewählt – Konopka ist dabei

Der letzte Tagespunkt war die Wahl des neuen Mitgliederrats. Im Vergleich zum alten Rat, in dem insgesamt elf Personen saßen, umfasst der neue Rat 15 Personen. Harald Konopka ist wohl das bekannteste Gesicht im neuen Mitgliederrat. Der 68-Jährige sagte vor der Wahl: „Ich wurde immer wieder gefragt, warum ich mich nicht einbringe. In dieser in vielerlei Hinsicht kritischen Situation möchte ich helfen. Der FC muss zum Ausbildungsverein werden, Talente aus der Region finden, fördern und fordern.“ Neben ihm sitzt außerdem Stadionsprecher Michael Trippel sowie der bisherige Vorsitzende Ho-Yeon Kim im Rat. (rj) Mehr News auf der 24RHEIN-Homepage. Tipp: Fair und unabhängig informiert, was in Köln, Rheinland, NRW passiert – hier den kostenlosen 24RHEIN-Newsletter abonnieren.

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