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1. FC Köln: 5 Erkenntnisse nach dem Stuttgart-Spiel – Modeste, Özcan und Schwäbe

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Von: Max Dworak

Die Spieler des 1. FC Köln jubeln nach einem Sieg.
Der 1. FC Köln kann nach dem Sieg über den VfB Stuttgart beruhigt in die Winterpause gehen. © Beautiful Sports/Imago

Mit einem Dreier gegen den VfB Stuttgart geht der 1. FC Köln in die Winterpause der Bundesliga. Steffen Baumgart wird viel Positives aus diesem Spiel mitnehmen.

Köln – Nach vier aufregenden Monaten mit kleinen Abs und umso mehr Aufs ist die Hälfte der Bundesliga-Saison für den 1. FC Köln nun rum. Der ersehnte Erfolg zum Abschluss der Hinrunde ist den Geißböcken gegen den VfB Stuttgart am 17. Spieltag geglückt. Ein sichtlich erleichterter Steffen Baumgart sagte der Presse nach Abpfiff: „Die Jungs haben gefightet und viele Bälle gewonnen. Wir freuen uns sehr über den Sieg und die 25 Punkte.“ Eine Analyse verdeutlicht, was die Kölner gegen die Schwaben alles richtig gemacht haben.

1. FC Köln: Erstes Spiel zu Null in der Bundesliga

Lange hat es gedauert, am letzten Spieltag sollte es dann schlussendlich klappen: Der 1. FC Köln hat zum ersten Mal in dieser Spielzeit das eigene Tor sauber halten können. Mit 27 Gegentreffern und der gleichen Anzahl an Treffern können die Domstädter darüberhinaus eine ausgeglichene Tordifferenz vorweisen. Kleine Randnotiz: Dass Ersatzkeeper Marvin Schwäbe dieses Kunststück gelang – und eben nicht die verletzte Nummer eins Timo Horn – dürfte in der Torwartfrage womöglich für weiteren Diskussionsstoff gesorgt haben.

Salih Özcan kompensiert Abwesenheit von Ellyes Skhiri

Wie schon am 16. Spieltag musste der FC auch zum Hinrunden-Abschluss im RheinEnergie-Stadion ohne den tunesischen Mittelfeldmann Ellyes Skhiri auskommen. Sein direkter Konkurrent auf der Sechs, Salih Özcan, knüpfte gegen den VfB Stuttgart an seine starken Leistungen der letzten Auftritte an. Gemeinsam mit Kapitän Jonas Hector, den Steffen Baumgart im Laufe der Begegnung zusätzlich ins defensive Mittelfeld orderte, konnte der deutsche U21-Europameister auf ganzer Linie überzeugen. Dennoch macht sich die Abwesenheit von Ellyes Skhiri – zumindest auf dem Punkte-Konto – bemerkbar: Aus insgesamt sieben Spielen ohne den Star-Spieler nahmen die Kölner nur 8 von 21 möglichen Zählern mit.

1. FC Köln: Kingsley Schindler liefert dritten Assist

Bereits im Spiel gegen den VfL Wolfsburg hatte Kingsley Schindler mit seinen zwei Vorlagen mindestens genau so einen großen Anteil am Erfolg wie der Torschütze Anthony Modeste selbst. Gegen den VfB Stuttgart kam der 28-Jährige wieder kurz vor Schluss in das Spiel. Erneut wusste er seine Einsatzzeit sinnvoll zu nutzen: Dank seiner Flanke – die nebenbei einer Kopie aus dem Wolfsburg-Spiel glich – auf das französische Kopfball-Ungeheuer konnte er mit seinem Team den sechsten Saisonsieg bejubeln. Auf der Pressekonferenz vor der Partie lobte Steffen Baumgart seinen Schützling bereits für seine professionelle Einstellung: „King ist so ein Spieler, den man sich als Trainer wünscht, wenn es darum geht, dass alle mitziehen und nicht eingeschnappt durch die Gegend laufen, wenn sie nicht spielen. Ich freue mich, ihn zu haben, wie viele andere auch.“

Anthony Modeste sorgt für gelungenen Abend

Last-Minute-Treffer scheinen in den letzten Wochen das Markenzeichen von Anthony Modeste geworden zu sein. Der Franzose sicherte dem 1. FC Köln mit seinem Tor in der 88. Spielminute – wie schon im Duell mit den Wolfsburgern – den zweiten Sieg in Folge. Mit seinem achten Kopfballtor zeigte der Stürmer abermals, wo seine größte Qualität liegt. Nach Ende der Partie war Anthony Modeste die Freude im Gesicht abzulesen: „Das ist geil für mich. Jetzt dürfen wir Weihnachten genießen – ich denke, das haben wir verdient.“

1. FC Köln: Gelungene Hinrunde unter Steffen Baumgart

„Jeder Gegner weiß, wie wir mittlerweile spielen. Ich habe das Gefühl, dass wir uns Respekt erarbeitet haben. Diese 25 Punkte haben wir uns verdient“, bewertete Steffen Baumgart die Leistung seiner Jungs gegen Stuttgart. Klar ist: Mit dem ein oder anderen Quäntchen Glück hätten die Kölner sicherlich noch mehr Punkte einsammeln können. Ein Vergleich zur Vorsaison macht jedoch parallel deutlich, dass die Fans Stolz auf die bisherige Leistung sein sollten: Unter Ex-Coach Markus Gisdol reichte es nach 17 Partien nur für den Relegationsplatz und 15 Punkte. Dazu kam ein miserables Torverhältnis von minus 13. (md) Mehr News auf der 24RHEIN-Homepage. Tipp: Täglich informiert, was in Rheinland & NRW passiert – einfach unseren kostenlosen 24RHEIN-Newsletter abonnieren.

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