1. 24RHEIN
  2. 1. FC Köln

1. FC Köln bittet bei Fans um finanzielle Hilfe – Corona-Schäden sind „gewaltig“

Erstellt:

Fans des 1. FC Köln im Rheinenergie-Stadion.
Aktuell dürfen nur 750 Fans ins RheinEnergie-Stadion – das bedeutet bei jedem Heimspiel Verluste in Millionenhöhe für den 1. FC Köln. © Chai v.d. Laage/Imago

Der 1. FC Köln bekommt die Folgen der Corona-Pandemie vor allem finanziell schwer zu spüren. Daher bittet der Club nun seine Fans um finanzielle Hilfe.

Köln – Der 1. FC Köln bittet Fans, die eine Dauerkarte mit Erstattung erworben haben, in einem Schreiben um finanzielle Hilfe. Damit will der FC zumindest teilweise die durch die Corona-Pandemie entstandenen finanziellen Schäden beim Club eindämmen.

1. FC Köln: Fans sollen finanziell helfen – „Schäden sind gewaltig“

In dem Schreiben versucht der Club, die Anhänger bis zum 28. Januar zu einem neuerlichen Verzicht auf die Rückerstattung der Dauerkartenpreise zu bewegen, wie die Kölnische Rundschau berichtet. „Wir kommen in eine Phase, in der wir das wirtschaftlich nicht lange aushalten. Die Schäden sind gewaltig“, sagte FC-Geschäftsführer Alexander Wehrle. „Es sagt uns ja keiner, dass es ab Frühjahr mit vollen Stadien weitergeht.“

1. FC Köln will wieder Mitarbeiter in Kurzarbeit schicken

Dem Bericht zufolge, hatten die Dauerkarteninhaber in den ersten 18 Monaten der Corona-Pandemie bereits auf 8,6 Millionen Euro Erstattung verzichtet. Insgesamt habe der coronabedingte Umsatzverlust beim 1. FC Köln fast 85 Millionen erreicht. In jedem Heimspiel ohne Zuschauer verliert der Club etwa 1,8 Millionen Euro.

„Wir werden wieder Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in Kurzarbeit schicken müssen“, sagte Wehrle. Der 46-Jährige sprach sich zumindest für eine Zulassung von 25 Prozent der Zuschauer im ersten Schritt aus und vor allem für eine einheitliche Lösung. Der Geschäftsführer bangt auch um die Zukunft der Branche. „Ich sehe schon die Gefahr, dass wir Generationen verlieren. Junge Menschen, die ihre Stars, ihre Vorbilder nicht mehr hautnah erleben können.“ (bs/dpa) Mehr News auf der 24RHEIN-Homepage. Tipp: Täglich informiert, was in Köln & NRW passiert – einfach unseren kostenlosen 24RHEIN-Newsletter abonnieren.

Auch interessant