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1. FC Köln: Das sagen die Fans zum neuen Sportchef Christian Keller

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Von: Max Dworak

Christian Keller winkt im Regensburger Stadion in Richtung der Zuschauer.
Ab 1. April 2022 Kölner Sportchef: Christian Keller, hier bei seiner offiziellen Verabschiedung aus Regensburg. © Zink/Imago

Christian Keller wird das Amt des Sportchefs beim 1. FC Köln übernehmen. Das blieb auch der Instagram-Community nicht verborgen.

Köln – Endlich herrscht beim 1. FC Köln Klarheit darüber, wer den Klub in Zukunft sportlich führt. Zum 1. April 2022 wird Christian Keller den Interims-Sportchef Jörg Jakobs beim 1. FC Köln ersetzen. Bis November war der promovierte Donaueschinger beim Zweitligisten SSV Jahn Regensburg angestellt. Auf Social Media erntet der Bundesligist für diesen Coup Beifall.

1. FC Köln: Bisherige Arbeit von Christian Keller wertgeschätzt

Während seiner Schaffenszeit in Regensburg gelang es dem 42-Jährigen, die Stellung des bayrischen Vereins in der 2. Bundesliga schrittweise zu festigen. Für seine Dienste erhält der Funktionär die gebührende Anerkennung von einem Fan seines Ex-Arbeitgebers: „Ihr habt da nen richtig guten Mann bekommen! Er hat bei uns gewisse Zeit zur Eingewöhnung gebraucht, aber den Jahn dann Schritt für Schritt weiterentwickelt. Ohne ihn wäre Regensburg heute höchstens Drittligist.“

„Sehr schön, ohne jegliches Gerede in den Medien vor Bekanntgabe“, meint ein weiterer User. Dazu muss gesagt werden, dass dies natürlich nicht ganz der Wahrheit entspricht. Vereinzelt war in den letzten Wochen immer mal wieder von einer möglichen Übernahme durch Christian Keller zu lesen, nachdem Samir Arabi – Sportchef von Arminia Bielefeld – absagte.

1. FC Köln: User scherzen über den „Kölner Keller“

„Keller übernimmt am 1. April - mehr Doppeldeutigkeit kenne ich nicht“, witzelt ein Fan in der Kommentarspalte. Gemeint ist damit natürlich nicht der neue Sport-Boss, sondern die Video-Schiedsrichterzentrale der Deutschen Fußball Liga. Die VARs, die seit der Saison 2017/18 in der obersten deutschen Spielklasse zum Einsatz kommen, sitzen im Stadtteil Deutz.

Da sich die Arbeitsräume im Keller des Cologne Broadcasting Center befinden, festigte sich im Lauf der Zeit der entsprechende Code-Name. „Wenn der Deutzer Keller übernimmt, können wir uns aus dem Profifußball ganz verabschieden“, reagiert ein Supporter auf den Scherz. In der Vergangenheit haderten die Geißböcke immer mal wieder mit den Entscheidungen des Kellers.

In weniger als sechs Monaten wird Christian Keller seinen Dienst am Geißbockheim antreten. Für einige Kölner ist jetzt schon klar, dass in Anbetracht seiner Vorgänger kaum etwas schief gehen kann: „Bin gespannt ob er dem gewachsen ist, aber Veh oder Heldt zu übertreffen sollte nicht so schwer sein.“(md) Mehr News auf der 24RHEIN-Homepage. Tipp: Fair und unabhängig informiert, was in Köln, Rheinland, NRW passiert – hier den kostenlosen 24RHEIN-Newsletter abonnieren. Dieser Text wurde am 17. September 2021 inhaltlich aktualisiert.

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