1. 24RHEIN
  2. 1. FC Köln

1. FC Köln: Fans reagieren auf den Transfer von Julian Chabot

Erstellt: Aktualisiert:

Von: Max Dworak

Julian Chabot im Trikot von Sampdoria Genua.
Julian Chabot ist seit dem 26. Januar ein Spieler des 1. FC Köln (Symbolbild). © Marco Canoniero/Imago

Transfer: Julian Chabot ist seit Mittwoch offiziell ein Spieler des 1. FC Köln. Auf Instagram teilte der Verein ein Begrüßungsvideo, das die Fans seither kommentieren.

Köln – Trainer Steffen Baumgart kann tief durchatmen. Der 1. FC Köln hat nach langen Verhandlungen mit dem italienischen Erstligisten Sampdoria Genua einen neuen Innenverteidiger im Kader. Mit Julian Chabot kommt ein großer, robuster und erfahrener Spieler ans Geißbockheim: „Es ist ja bekannt, dass wir nur zwei gelernte Innenverteidiger hatten. Das ist natürlich zu wenig. Jetzt haben wir mit Jeff den dritten, der zumindest mal für Ansätze von Konkurrenzkampf sorgen wird“, sagte Interims-Sportchef Jörg Jakobs zu dem geglückten Leih-Deal. Auch die Fans nahmen den Transfer auf Social Media mit Freude zur Kenntnis.

1. FC Köln: Anhänger stellt sich besonders eine Frage zum Chabot-Transfer

Neben all den Glückwünschen an den Spieler selbst, kristallisiert sich besonders eine Fragestellung der Kölner Fans heraus: „Kaufoption?“, möchte unter anderem User „jul.ka07“ wissen und ist damit nicht alleine. Zu den Konditionen lässt sich folgendes sagen: Julian Chabot wird zunächst bis Juni 2023 in Köln bleiben, Sampdoria Genua kassiert dafür eine Gebühr von 300.000 Euro. Zusätzlich soll eine Kaufoption in seinem Arbeitspapier verankert worden sein, die ab einer bestimmten Anzahl an absolvierten Pflichtspielen zur Kaufpflicht wird. Diese beträgt verschiedenen Medienberichten zufolge zwischen 2,5 und 2,7 Millionen Euro.

1. FC Köln: Julian Chabot „sorgt für mehr Konkurrenzkampf“

Während sich „herkules1974“ auch eine Woche später noch sichtlich genervt von dem Abgang von Jorge Mere zeigt und von Trainer Steffen Baumgart eine Entschuldigung für das Pokal-Aus gegen den Hamburger SV erwartet, weist „effzehkanalysis“ lieber auf die Stärken des Neuzugangs hin: „Er sorgt für mehr Konkurrenzkampf und es ist eine Chance für ihn. Er spielt kompromisslos. In Italien lernt man viel Stellungsspiel. Heute Voraussetzungen für einen IV!“ Ein weiterer FC-Supporter mit dem Nutzernamen „felixav161202“ scherzt zudem: „Hoffentlich ist er in echt schneller als in FIFA.“ Hintergrund: Bei der Videospiel-Simulation liegt Julian Chabots Geschwindigkeitswert bei 36 von möglichen 100 Punkten.

Doch, was sagt eigentlich der Neu-Kölner selbst zu seinem Wechsel? Julian Chabot gab dem Verein in seinem ersten Statement die Antwort: „Jeder Junge, der wie ich in Deutschland groß geworden ist, träumt davon, irgendwann Bundesliga zu spielen. Deshalb wollte ich diese Chance unbedingt nutzen und freue mich auf meine neue Aufgabe in Köln. Die Erfahrungen, die ich in den letzten viereinhalb Jahren im Ausland gesammelt habe, werden mir mit Sicherheit helfen. Ich bin dankbar für diese Zeit, möchte beim FC jetzt den nächsten Schritt gehen und mich in der Bundesliga beweisen.“

Da sich der 23-Jährige 1,95 Meter Riese bereits seit gestern auf dem Trainingsplatz befindet, ist damit zu rechnen, dass er beim heutigen Testspiel gegen den FC Schalke 04 (Anstoß 13 Uhr im Franz-Kremer-Stadion) mit von der Partie sein wird. (md) Mehr News auf der 24RHEIN-Homepage. Tipp: Täglich informiert, was in Rheinland & NRW passiert – einfach unseren kostenlosen 24RHEIN-Newsletter abonnieren

Auch interessant