Trotz Negativtrend

5 Gründe, warum der 1. FC Köln bei Bayern München Punkten kann

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Der 1. FC Köln hatte sich im Hinspiel gegen die Bayern bereits gut geschlagen.
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Nach der Pleite gegen den VfB Stuttgart steht der 1. FC Köln wieder unter Zugzwang. Ausgerechnet gegen den FC Bayern München könnte aber etwas zu holen sein.

Köln/München – Der 1. FC Köln befindet sich aktuell nicht gerade in der besten Verfassung. Nach einem kurzen Aufwärtstrend setzte es gegen Eintracht Frankfurt und den VfB Stuttgart zuletzt wieder zwei Niederlagen. Aufgrund der Erfolge der Konkurrenz stehen die Geißböcke im Abstiegskampf nun wieder gehörig unter Druck. Jetzt müssten eigentlich wieder Punkte her, doch am Wochenende (27.02.2021, 15:30 Uhr) wartet mit dem amtierenden Meister und Tabellenersten FC Bayern München keine leichte Aufgabe. Fünf Gründe wieso der FC trotzdem eine Chance haben könnte.

1. FC Bayern München ist defensiv anfällig

Der FC Bayern München ist eine wahre Offensivmacht. Der Rekordmeister hat in dieser Saison bereits 62 (!) Tore geschossen, was durchschnittlich fast drei pro Spiel sind. Damit stehen sind mit weitem Abstand vor den Zweitplatzieren Eintracht Frankfurt und Borussia Dortmund (jeweils 45 Tore).

Ganz anders sieht die Situation aber in der Defensive der Münchener aus. So hat der amtierende ChampionsLeague-Sieger in dieser Saison verhältnismäßig bereits viele Tore kassiert. Mit 31 Gegentoren steht die Abwehr der Bayern gemeinsam mit Borussia Dortmund und Werder Bremen auf dem fünften Platz der Bundesliga. Somit ist der Rekordmeister also defensiv durchaus anfällig.

2. Der FC Bayern München ist müde

Als in der vergangenen Saison erfolgreichste Fußball-Mannschaft weltweit hat der FC Bayern München einen straffen Terminkalender. Gerade die vergangenen Wochen hatten es wirklich in sich. Ganze sechsmal stand der Weltpokalsieger im Februar bereits für ein Pflichtspiel auf dem Rasen. Die Münchener haben die anhaltenden englischen Wochen deutlich in den Knochen, weshalb zuletzt zunehmend Erschöpfungserscheinungen auftraten. So verloren die Bayern erst vergangenes Wochenende gegen Eintracht Frankfurt mit 1:2.

3. 1. FC Köln überrascht in Drucksituationen

Bei allen Auf und Abs in dieser Saison, hat der 1. FC Köln meistens genau dann zugeschlagen, wenn keiner damit gerechnet hatte. Zuerst nach acht sieglosen Spielen mit dem Sensationssieg gegen Borussia Dortmund, dann mit einem Unentschieden bei RB Leipzig und zuletzt im Rhein-Derby gegen Borussia Mönchengladbach. Selbst bei der Hinspiel-Niederlage gegen die Bayern schlug sich der FC mehr als ordentlich und verlor nur knapp mit 1:2. Man kann also sagen, dass die Geißböcke in dieser Bundesliga-Saison gut unter Druck gut funktionieren. Dann ist der Fokus der Mannschaft von Trainer Markus Gisdol wohl besonders hoch.

4. Der FC ist auswärts besonders stark

Auch wenn sich der 1. FC Köln in der jüngeren Vergangenheit in der Allianz Arena nicht gerade gut verkaufen konnte, könnte das diesmal anders aussehen. Denn in dieser Bundesliga-Saison sind die Kölner vor allem auswärts erfolgreich. Während man im heimischen RheinEnergie-Stadion bisher nur 6 Punkte holte, waren es auf fremden Rasen ganze 15 Zähler. Drei von vier Siegen gelangen den Geißböcken auswärts.

5. Arminia Bielefeld hat gezeigt, wie es geht

Erst vor kurzem hat es der direkt Konkurrent Arminia Bielefeld in bester Manier vorgemacht. Statt sich einzumauern traten die Ostwestfalen gegen den FC Bayern München mutig und offensiv auf und das mit Erfolg. Nach 37. Minuten führte der Außenseite mit 2:0 in der Allianz Arena. Auch wenn es letztlich „nur“ für ein 3:3 reichte, war dies natürlich dennoch ein großer Erfolg.

Wenn bereits Bielefeld das gelingt, wieso nicht auch dem 1. FC Köln? Erst vor kurzem hatte der FC die Konkurrenz auf Bielefeld noch mit 3:1 klar geschlagen, weshalb die Geißböcke dem Aufsteiger grundsätzlich doch überlegen sind. Dafür muss der FC nur seine Spielausrichtung deutlich ändern und sich mehr Offensive zutrauen. Angesichts der möglichen Rotation im Mittelfeld stehen die Chancen für ein besseres Angriffsspiel rund um Mittelstürmer Emmanuel Dennis gar nicht mal so schlecht. (os)

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