Lichtblick im Abstiegskampf

1. FC Köln: Florian Kainz mit furiosem Pflichtspiel-Comeback – wird er zum Retter in der Not?

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Florian Kainz war beim internen Testspiel einer auffälligsten Akteure auf dem Platz.
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Nach langer Verletzungspause hat Florian Kainz in zwei Spielen sofort überzeugen können. Nun könnte der Linksaußen zu einem Hoffnungsträger im Abstiegskampf werden.

Köln – Egal wie lange die Saison läuft und was man auch versucht, der 1. FC Köln bekommt sein Offensivproblem nicht in den Griff. Es scheint als ob vor allem einfach das verfügbare Sturmpersonal um Emmanuel Dennis, Tolu Arokodare oder auch Ismail Jakobs zurzeit einfach nicht ausreicht. Glücklicherweise befinden sich mit Sebastian Andersson und Florian Kainz gleich zwei Stürmer kurz vor der Rückkehr in den FC-Kader. Dabei machte vor allem letzterer nun mit starken Leistungen auf sich aufmerksam.

1. FC Köln: Florian Kainz liefert bei ersten Partien direkt ab – Linksaußen in Bestform eine große Verstärkung

Nach vielen erfolgreichen Trainingssession gab Florian Kainz am vergangenem Wochenende tatsächlich sein Pflichtspiel-Comeback wenn auch nur in der Regionalliga für die U21 des 1. FC Köln. Nichtsdestotrotz zeigte der Linksaußen dabei eindrucksvoll sein Können und feiert auch sofort einen Torerfolg. Diese Form bestätigte der 28-Jährige dann auch beim FC-internen Testspiel im RheinEnergie-Stadion am Donnerstag. Nicht nur konnte er ganze 71. Minuten spielen – zeigte sich also entsprechend fit – sondern war auch einer der auffälligsten Spielern auf dem Platz und an zwei Toren direkt beteiligt.

Kainz war zuvor über sechs Monate ausgefallen. Der Österreicher hatte sich vergangenen Sommer eine schwere Knieverletzung zugezogen und kam deshalb in der laufenden Saison noch nicht zum Einsatz. Anfang des Monats kehrte er dann ins Mannschaftstraining zurück und konnte sich von Woche zu Woche steigern.

1. FC Köln: Verstärkung auf kritischen Positionen naht – Kainz und Andersson gegen Wolfsburg dabei?

Auch wenn sich Horst Heldt bereits Gedanken über zukünftige Lösungen für das Sturmproblem macht, muss dieses auch jetzt schon bestmöglich behoben werden. Andernfalls wird der Abstiegskampf für den FC mehr als schwierig. Nicht erst die jüngsten Auftritt haben bewiesen, dass Florian Kainz der schwachen FC-Offensive durchaus behilflich sein könnte. In der letzten Saison war der 28-Jährige noch ein großer Pfeiler im Kölner Angriffsspiel und somit auch für den damaligen Klassenerhalt. Mit zwölf Scorerpunkte spielte er sogar seine beste Bundesliga-Saison jemals. Er wäre also eine riesen Verstärkung für die linke Offensivseite der Kölner. Dort kam bisher zwar Ismail Jakobs zum Einsatz, doch der U21-Nationalspieler strahlte zu selten wirkliche Torgefahr aus.

Auch Mittelstürmer Sebastian Andersson könnte für die letzten Spiele noch eine wichtige Rolle spielen. Denn dass gerade im Sturmzentrum riesen Bedarf besteht, ist selbstredend. Laut Aussagen von Markus Gisdol soll der Schwede körperlich sogar noch weiter als Kainz sein. Gegen Borussia Dortmund hatte es für die beiden zwar noch nicht ganz gereicht, doch gegen den VfL Wolfsburg könnten die Hoffnungsträger endlich wieder dabei sein. (os)

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