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1. FC Köln ruft zur Teilnahme an Friedensdemo auf - „Solidarität mit der Ukraine“

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Von: Robin Josten

Die Spieler des 1. FC Köln und Greuther Fürth halten ein Banner mit der Aufschrift „Stop War. Wir gegen Krieg“.
„Stop War. Wir gegen Krieg“: Vor dem FC-Spiel am Samstag sendeten die Akteure ein Zeichen. © Philippe Ruiz / Imago

Der 1. FC Köln hat die Entscheidung, den Rosenmontagszug in eine Friedensdemonstration umzuwandeln, begrüßt und ruft die FC-Familie zur Teilnahme auf.

Köln – Der geplante Rosenmontagszug im RheinEnergie-Stadion wurde abgesagt. Stattdessen findet eine Friedensdemonstration des Kölner Karnevals statt. Das Motto: „Kölner Karneval für Frieden in Europa“. Der 1. FC Köln ruft die komplette FC-Familie zur Teilnahme auf.

Rahmendaten zur Friedensdemonstration

9.30 Uhr: FC-Treffpunkt auf der Grünfläche an der Straße „Sachsenring“ Ecke „Kartäuserhof“

9.45 Uhr: Gemeinsamer Gang zum Chlodwigplatz

10.00 Uhr: Kurze Auftaktkundgebung auf dem Chlodwigplatz, anschließend Start des Demozugs über die Severinstraße, den Neumarkt, den Rudolfplatz und die Ringe in Richtung Mohrenstraße über eine Gesamtlänge von ca. 4,5 Kilometern.

Hinweis: 24RHEIN berichtet live über die Kölner Friedensdemo an Rosenmontag

„Auf dieser Veranstaltung möchte die FC-Familie gemeinsam mit den Kölner Bürgerinnen und Bürgern seine Solidarität mit der Ukraine ausdrücken. Außerdem zeigen wir durch die Teilnahme unsere Entschlossenheit, gesellschaftliche Verantwortung zu übernehmen und bei allem zu helfen, was durch diesen Krieg auf uns zukommt“, so FC-Präsident Dr. Werner Wolf. Auch der Verein selbst nehme an der Friedensdemo teil.

Alle, die diese Botschaft mit den Verantwortlichen, Mitgliedern, Fans und Partnern des FC verbreiten möchten und ein deutliches Zeichen setzten wollen, sind herzlich eingeladen. Die Stadt Köln rechnet mit „30.000 Teilnehmenden“. Nach Angaben der Polizei ist mit erheblichen Beeinträchtigungen auf den Straßen zu rechnen.

„Es ist Krieg in Europa und jedem von uns fällt es schwer, unserem Tagesgeschäft in der Bundesliga nachzugehen. Ohnmächtig haben wir den Einmarsch in die Ukraine mitverfolgt, geschockt sind wir über diesen offensichtlich sehr lange geplanten Angriff und von der Kälte, mit der er in den vergangenen Tagen ausgeführt wurde“, schrieb der FC-Vorstand im Newsletter des 1. FC Köln.

1. FC Köln will auch in den kommenden Wochen unterstützen

Darüber hinaus hat der FC-Vorstand angekündigt, dass man in den kommenden Wochen Aktionen unterstützen werde, die im Einflussbereich des Vereins sind, um den Opfern im Ukraine-Konflikt zu helfen.

Bereits vor dem Spiel bei Greuther Fürth hatte man ein erstes Zeichen gesetzt: Die Spieler hielten ein Banner mit der Aufschrift „Stop War. Wir gegen Krieg“. Der Stadionsprecher sprach zudem ein paar Worte: „Wir verurteilen jede Art von Krieg. Sport steht für Miteinander. Unser Mitgefühl ist bei den unschuldigen Menschen, die um Leben und Heimat fürchten müssen.“ (rj) Mehr News auf der 24RHEIN-Homepage. Tipp: Fair und unabhängig informiert, was in Köln, Rheinland, NRW passiert – hier den kostenlosen 24RHEIN-Newsletter abonnieren.

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