Pressekonferenz zum Nachlesen

1. FC Köln: Horst Heldt gibt sich einsilbig über Fall Fritz Esser – „ist alles gesagt worden“

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Markus Gisdol und Horst Heldt beziehen heute auf der Pressekonferenz vor dem Derby Stellung.
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Für den 1. FC Köln steht am Samstag das Derby gegen Borussia Mönchengladbach an – auf der Pressekonferenz haben Horst Heldt und Markus Gisdol über die kommende Partie gesprochen.

  • Nach der Pokal-Blamage in Regensburg ist der 1. FC Köln am Samstag wieder in der Bundesliga gefordert
  • Im Derby gegen Borussia Mönchengladbach geht es um wichtige Punkte im Abstiegskampf
  • Auf der Pressekonferenz vor dem Spiel stellten sich Markus Gisdol und Horst Heldt den Fragen der Journalisten

Update von 14 Uhr: Zusammenfassung: Einen Tag nach dem blamablen Ausscheiden im DFB-Pokal gegen Zweitligist Jahn Regensburg ist die Niederlage bei Markus Gisdol und Horst Heldt noch nicht verdaut. Während sich Gisdol vor allem über die Inkonsequenz seiner Mannschaft ärgerte, wunderte sich Heldt noch immer über das nicht gegebene Tor zum vermeintlichen 3:1 für den 1. FC Köln. Bei der Wahl der Elfmeterschützen hatte Gisdol denjenigen das Vertrauen geschenkt, die sich gleich entschlossen gezeigt hätten, im Nerven-Duell anzutreten. Sowohl Geschäftsführer, als auch Trainer sind sich jedoch einig, dass der Fokus nun auf dem Derby bei Borussia Mönchengladbach liegen muss. Dort zu bestehen, sei laut Gisdol „eine andere Nummer“.

Mithelfen, dass es auch im Borussia-Park mit einem Punktgewinn klappt, soll Stürmer Emmanuel Dennis, der gegen Regensburg sein erstes FC-Tor erzielte und von Gisdol trotz des verschossenen Elfmeters in der Regulären Spielzeit ein Sonderlob erhielt. Ob Marius Wolf, im Pokalspiel verletzt ausgewechselt, am Wochenende eine Option ist, wird der Trainer erst am Samstag entscheiden.

Bezüglich der Causa Fritz Esser, der nun doch nicht neuer Mediendirektor beim 1. FC Köln wird, zeigte sich Horst Heldt allerdings einsilbig. Mit dem am Mittwoch vom Verein veröffentlichten Statement sei zu dieser Angelegenheit alles gesagt, man werde den Fall intern aufarbeiten, so der Sport-Geschäftsführer.

Die Pressekonferenz des 1. FC Köln vor dem Derby gegen Mönchengladbach zum Nachlesen im Live-Ticker:

Update, 13:28 Uhr: Die Pressekonferenz ist beendet, damit endet hier auch unser Live-Ticker.

Update, 13:25 Uhr: Horst Heldt über das Theater um Fritz Esser: „Ich glaube zu diesem Thema ist alles gesagt worden, wir haben ein Statement abgegeben und werden das intern aufarbeiten. Ich bitte aber um Verständnis, dass es dazu nicht weiteres zu sagen gibt. Wir haben uns natürlich mit Herrn Esser ausgetauscht und diese Entscheidung getroffen. Jetzt werden wir das aufarbeiten und schauen, wie es weitergeht.“

Markus Gisdol über die Stürmer Anthony Modeste und Emmanuel Dennis

Update, 13:22 Uhr: Markus Gisdol über Anthony Modeste: „Zwischen mir und Anthony gab es nie ein Problem, wir hatten immer einen guten Austausch. Er hatte eine ganz schwierige Zeit, darüber haben wir viel gesprochen. Auch nach seinem Wechsel haben wir schon Kontakt gehabt. Ein Tapetenwechsel tut ihm aber jetzt gut. Ich glaube, es war ein logischer und sinnvoller Wechsel.

Update, 13:19 Uhr: Markus Gisdol über Emmanuel Dennis: „Er hilft uns sicher weiter, davon bin ich absolut überzeugt. Aber auch andere Spieler müssen in die Bresche springen. Jhon Cordoba und Mark Uth sind nicht mehr da, wenn solche Spieler nicht mehr zur Verfügung stehen, ist das keine Kleinigkeit. Sein Spielstil tut uns gut, er wird mit der Zeit mehr Bindung zur Mannschaft bekommen.“

Gisdol: „Um zu punkten, muss bei uns jeder einen guten Tag erwischen“

Update, 13:17 Uhr: Markus Gisdol über die Inkonstanz der Mannschaft: „Damit wir punkten, muss alles zusammenpassen. Jeder muss an seinem Maximum spielen. Das ist der Unterschied zu den Top-Teams, da reicht ab und an auch eine 90%-Leistung. Wir kommen über eine anderen Ansatz. Bei uns muss jeder einen guten Tag erwischen, das geht. Das ist kein Einstellungsproblem, sondern hängt mit unserem gesamten Leistungsvermögen zusammen.

Update, 13:14 Uhr: Markus Gisdol über die Elfmeterschützen gegen Regensburg: „Da ist es doch egal, ob einer jung oder alt ist, wenn er sich gut fühlt. Die Anzahl der Spieler, die sich nicht gut gefühlt haben, war aber auch nicht besonders groß.“

Markus Gisdol will blamables Pokal-Aus gegen Regensburg abhaken

Update, 13:12 Uhr: Markus Gisdol über die Spiel-Vorbereitung: „Für uns ist wichtig, heute den Tag als Regenerationsmaßnahme zu nehmen, auch für den Kopf. Ab morgen sprechen wir nur noch über Mönchengladbach. Das ist eine Champions-League-Mannschaft, wir erwarten ein anderes Spiel. Deswegen ist es auch gleich wieder die Chance, das Ein oder andere direkt wieder gut zu machen, und eine geschlossene Mannschaftsleistung zu zeigen. Gestern waren wir nicht so diszipliniert, wie ich mir das vorgestellt habe.“

Update, 13:10 Uhr: Markus Gisdol über Erkenntnisse aus dem Spiel gegen Regensburg: „Natürlich überwiegt die Enttäuschung, aber bis zum 2:0 haben wir es stabil gemacht. Aus nicht ersichtlichen Gründen haben wir nach dem nicht gegebenen 3:1 uns auf einen Fight eingelassen. Wir hätten das besser und stabiler zu Ende bekommen können. Wir versuchen, das abzuhaken und müssen das schnell verarbeiten. Wir müssen uns an dem Sieg gegen Bielefeld wieder hochziehen. Jetzt in Gladbach zu bestehen, ist eine andere Nummer.“

Horst Heldt und Markus Gisdol: Fokus liegt jetzt voll auf dem Derby gegen Mönchengladbach

Update, 13:08 Uhr: Markus Gisdol über die Personalsituation: „Bei Marius Wolf ist es so, dass er einen geschwollenen Knöchel hat. Weiter Behandlungen und Untersuchungen müssen wir abwarten, da ist es noch offen für Samstag. Florian Kainz und Sebastian Andersson fallen aus, sonst dürften alle dabei sein. Wir sind heute Nacht um halb Vier nach Hause gekommen, hatten wenig Zeit für Schlaf und Regeneration. Es kann sein, dass wir erst Samstag entscheiden können, wer spielfähig ist.“

Update, 13:04 Uhr: Horst Heldt über das Ausscheiden im DFB-Pokal: „Die Enttäuschung ist natürlich da, aber es gilt, das abzuhaken. Wir wollen es uns nicht leicht machen, sondern müssen uns auf das Derby vorbereiten. Eine interne Analyse findet statt, aber der Fokus liegt jetzt auf Samstag. Wir hatten die Möglichkeiten, weiterzukommen, es ist viel passiert. Wir sind in einen Fight reingekommen, der nicht notwendig war. Es ist immer noch nicht klar, warum wir das dritte Tor nicht bekommen haben. Das ist für mich nicht wirklich begreifbar. Im Elfmeterschießen ist es immer schwierig. Man kann keinem Schützen einen Vorwurf machen.“

Update, 13:00 Uhr: Herzlich Willkommen beim Live-Ticker zur Pressekonferenz des 1. FC Köln vor dem Derby gegen Borussia Mönchengladbach (Samstag, 18:30 Uhr). Markus Gisdol und Horst Heldt stellen sich den Fragen der Journalisten und dürften auch über das Pokal-Aus und das Theater um den als Mediendirektor vorgesehenen Fritz Esser sprechen.

Gisdol und Heldt auf der Pressekonferenz über das Derby, das Pokal-Aus und vieles mehr

Köln – Das Pokalaus noch nicht ganz verdaut, steht für den 1. FC Köln am Samstag bereits die nächste schwere Aufgabe an. Zum Topspiel um 18:30 Uhr gastieren die Geißböcke zum Derby beim ewigen Rivalen Borussia Mönchengladbach. Dass der FC dabei als klarer Außenseiter ins Spiel geht, versteht sich eigentlich allein aufgrund der Tabellensituation von selbst – dennoch will Markus Gisdol mit seinem Team nach Dortmund in dieser Saison den nächsten Großen ärgern. Wie der FC-Coach die schwierige Mission angeht, erklärt er ab 13 Uhr auf der Spieltags-Pressekonferenz, die wir hier im Ticker live begleiten. Auch FC-Geschäftsführer Horst Heldt wird mit dabei sein.

1. FC Köln vor Pressekonferenz: Auch Aus im DFB-Pokal und Posse um Medienchef werden eine Rolle spielen

Allerdings dürfte es natürlich nicht nur um die kommende Aufgabe, sondern vor allem auch um die vergangenen Ereignisse gehen. So schenkten die Kölner beim SSV Jahn Regensburg die große Chance auf das erste Pokal-Viertelfinale seit 2010 ab – und das im Elfmeterschießen, nachdem man in der Regulären Spielzeit bereits früh mit 2:0 in Führung gegangen war. Warum es der Erstligist nicht schaffte, das eine Spielklasse tiefer platzierten Team aus dem Wettbewerb zu werfen, wird ebenfalls eine der Fragen sein, auf die sich Markus Gisdol einstellen muss.

Über allem schwebte in den vergangenen Tagen aber natürlich die Posse um Fritz Esser (39), der eigentlich neuer Direktor für Medien und Kommunikation beim 1. FC Köln werden sollte. Nach heftigem Fan-Protest gegen diese Nominierung verkündete der Verein vor dem Pokalspiel, Esser werde die für ihn vorgesehen Rolle nicht bekleiden – ein erheblicher Image-Schaden, der für Kopfschütteln gesorgt hat.

Auf Markus Gisdol und den 1. FC Köln warten im Februar schwierige Gegner

Die beste Möglichkeit, das nun erneut aufkeimende Theater schnellstmöglich wieder zu beenden: Sportlichen Erfolg einfahren. Darauf wird das Hauptaugenmerk von Trainer Markus Gisdol liegen – auch wenn die kommenden Aufgaben mit Mönchengladbach, Frankfurt, Stuttgart und Rekordmeister München einen ungemütlichen Februar prophezeien. Denn trotz des jüngsten Sieges gegen Bielfeld ist es bis zum möglichen Klassenerhalt am Saisonende noch ein langer Weg. (mo)

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