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1. FC Köln löst Vertrag mit Cestic auf – nur noch drei Innenverteidiger bleiben

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Von: Robin Josten

Steffen Baumgart und Cestic stehen beim Training zusammen.
Sava-Arangel Cestic mit seinem ehemaligen Coach Steffen Baumgart. © Herbert Bucco / Imago

Der 1. FC Köln und Innenverteidiger Sava-Arangel Cestic werden in Zukunft getrennte Wege gehen. Der Vertrag des 20-Jährigen in Köln wurde aufgelöst.

Köln – Nach Jens Castrop, der den 1. FC Köln verlässt und auf Leihbasis zum 1. FC Nürnberg wechselt, verabschieden sich die Geißböcke vom nächsten Talent. Der Vertrag mit Youngster Sava-Arangel Cestic wurde aufgelöst. Nun kann sich der 20-Jährige um einen neuen Verein bemühen. Wohin es den Serben zieht, ist bisher noch nicht bekannt. In der vergangenen Woche kursierten Gerüchte um einen Wechsel zu Liga-Konkurrent Greuther Fürth, aber auch ein Wechsel ins Ausland stand im Raum.

NameSava-Arangel Cestic
Geboren19. Februar 2001 (Alter 20 Jahre)
NationalitätSerbien
Größe1,92 m
Beim FC seitSommer 2019
Marktwert1 Million (Stand: 22.12.21)
PositionInnenverteidigung

Jörg Jakobs, sportlich Verantwortlicher beim 1. FC Köln, sagte zu der Vertragsauflösung: „Wir haben bereits seit Sommer mit Sava im offenen Austausch gestanden und mit ihm über seine Optionen gesprochen. Sava ist ein talentierter Abwehrspieler, der nun den nächsten Schritt in seiner Entwicklung nehmen muss. In gemeinsamen Gesprächen sind wir zu dem Ergebnis gekommen, dass es für alle Beteiligten am besten ist, den Vertrag aufzulösen. So kann sich Sava für seine Karriere neu orientieren. Auf seinem weiteren Weg wünschen wir ihm alles Gute.“

1. FC Köln: Czichos und Cestic weg – nur noch drei Innenverteidiger für Baumgart

Nach der Vertragsauflösung mit Cestic und dem Wechsel von Czichos in die MLS stehen FC-Coach Steffen Baumgart mit Timo Hübers, Luca Kilian und Jorge Meré nominell nur noch drei Innenverteidiger zur Verfügung. Die drei Spieler haben zwar alle Bundesliganiveau, auf Dauer muss der FC aber noch einen weiteren Innenverteidiger verpflichten. Sollten sich im Laufe der Saison Spieler verletzen und die Geißböcke haben keinen adäquaten Ersatz verpflichtet, könnte das ein großes Problem im Abwehrzentrum darstellen. Demnach müssen die Kölner auf dem Winter-Transfermarkt eigentlich erneut aktiv werden, obwohl man eigentlich keine neuen Spieler verpflichten wollte und der Abgang von Czichos intern aufgefangen werden sollte. (rj) Mehr News auf der 24RHEIN-Homepage. Tipp: Fair und unabhängig informiert, was in Köln, Rheinland, NRW passiert – hier den kostenlosen 24RHEIN-Newsletter abonnieren.

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