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1. FC Köln - Hamburger SV: Die wichtigsten Fakten zum Pokalduell

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Von: Max Dworak

Steffen Baumgart und Tim Walter stehen sich gegenüber, im Hintergrund sieht man das RheinEnergie-Stadion.
Steffen Baumgart (links) spielt heute mit dem 1. FC Köln gegen den Hamburger SV von Trainer Tim Walter (rechts). © Picture Point LE/MIS/Imago

Zum zehnten Mal spielt der 1. FC Köln gegen den HSV im DFB-Pokal. Die Geißböcke haben die Chance, erstmals nach zwölf Jahren ins Viertelfinale einzuziehen.

Köln – Für Steffen Baumgart, Trainer des 1. FC Köln, ist das Duell gegen den Hamburger Sportverein etwas besonderes: „Ich bin von Kind auf HSV-Fan gewesen. Da ich jemand bin, der treu ist und nicht sofort den Verein wechselt, habe ich immer noch Sympathien für den Verein“, erklärte der 50-Jährige auf der Abschluss-PK vor dem DFB-Pokalspiel. An Zurückhaltung wird der Bundesligist dennoch nicht denken. Immerhin geht es um das erste Viertelfinal-Ticket seit einer gefühlten Ewigkeit, welches die Kölner lösen können.

1. FC Köln – Hamburger SV, DFB-Pokal, Achtelfinale

Wann? Dienstag, 18. Januar 2022, 18:30 Uhr

Wo? RheinEnergie-Stadion

Zuschauer? 750

TV/Stream? Sky

1. FC Köln gegen Hamburger SV: Gesamt-Bilanz zwischen beiden Teams ausgeglichen

Bereits neun Mal gab es das Aufeinandertreffen der beiden Vereine im höchsten deutschen Fußball-Pokal bis dato. Drei Mal ging der 1. FC Köln als Sieger vom Platz, zwei Mal gab es ein Unentschieden (bis zur Saison 1974/75 galten noch andere Regeln im Wettbewerb) und in drei Spielen ging der Effzeh als Verlierer vom Platz. Mit vier Treffern ist die Kölner Sturm-Legende Hannes Löhr, der von 1964 bis 1978 in Köln kickte, der amtierende Rekord-Torschütze dieses Pokal-Duells (Quelle: transfermarkt.de).

Die letzte Pokal-Partie zwischen den beiden Teams konnten überdies die Hanseaten für sich entscheiden: Mit einem 2:0-Erfolg zogen die Norddeutschen im Jahr 2017 ins Viertelfinale ein. Kurios: Auch das vorletzte Spiel war ein Achtelfinale, welches der aktuelle Zweitligist ebenfalls gewann. Tim Walter, genau wie sein Gegenüber seit 1. Juli 2021 im Amt, hofft nach dem 1:1-Unentschieden gegen Dynamo Dresden in der Liga auf Besserung: „Wir wollen auch in Köln viel den Ball haben, denn nur so kann man den Gegner stressen.“ Die Hamburger spielen die mittlerweile vierte Saison in Folge in der 2. Bundesliga und wollen zum Ende der laufenden Spielzeit endlich wieder erstklassig werden. Derzeit belegen die „Dinos“ den fünften Tabellenplatz.

DFB-Pokal: Alle Ergebnisse zwischen dem 1. FC Köln und dem Hamburger SV

1. FC Köln: Anthony Modeste will alles geben für Steffen Baumgart

Auch am Dienstagabend sind wieder alle Augen auf Top-Knipser Anthony Modeste gerichtet. Der 33-Jährige, der in der Liga nach 19 Spieltagen bereits unfassbare neun Kopfballtore erzielen konnte, will seinem Coach gegen den HSV mit all seiner Qualität zur Seite stehen: „Der Trainer hat einen großen Wunsch und möchte in seiner zweiten Heimat Berlin unbedingt mal im Finale stehen. Diesen Wunsch wollen wir ihm als Mannschaft erfüllen“, wird Modeste im Sport1-Interview zitiert. Ein Treffer von Kölns Rückennummer 27 ist – zumindest auf Grundlage der Vergangenheit – nicht allzu unwahrscheinlich: In insgesamt acht Pflichtspielen schoss „Tony“ sieben Tore gegen den kommenden Gegner – vier davon im Trikot des 1. FC Köln.

Den letzten Viertelfinal-Einzug im DFB-Pokal brachte der 1. FC Köln am 27. Oktober 2009 mit einem Sieg gegen den damaligen Regionalligisten SV Eintracht Trier 05 zustande. Es wird also wieder Zeit, dass die unter Trainer Steffen Baumgart neu geformte Truppe dieses Kunststück wiederholt. (md) Mehr News auf der 24RHEIN-Homepage. Tipp: Täglich informiert, was in Rheinland & NRW passiert – einfach unseren kostenlosen 24RHEIN-Newsletter abonnieren

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