1. 24RHEIN
  2. 1. FC Köln

1. FC Köln: 5 Erkenntnisse aus dem Hertha-Spiel

Erstellt: Aktualisiert:

Von: Max Dworak

Die Spieler des 1. FC Köln jubeln nach einem Tor auf dem Rasen.
Der 1. FC Köln konnte gegen Hertha BSC Berlin den siebten Saisonsieg klarmachen. © Nordphoto/Imago

Der 1. FC Köln ist mit einem Sieg in Berlin optimal in die Rückrunde gestartet. Nun stehen die Geißböcke vorübergehend auf den internationalen Plätzen.

Köln – Toller Offensiv-Fußball, 28 Punkte und jede Menge Selbstvertrauen: Der 1. FC Köln steht nach dem dritten Erfolgserlebnis in Folge auf Platz sechs der Bundesliga-Tabelle. Chef-Trainer Steffen Baumgart sagte in der Pressekonferenz nach Spielende: „Wir haben das umgesetzt, was wir uns vorgenommen haben, sind sehr zufrieden und freuen uns über den Sieg. [...] Wir freuen uns über die 28 Punkte, die wir bis jetzt geholt haben.“ Alles, was in der Hauptstadt funktionierte, gibt es nun in einer kurzen Zusammenfassung zum Nachlesen.

  1. Dritter Bundesliga-Sieg in Serie
  2. Ondrej Duda mit 2. Saisontor, Jan Thielmann beendet Durststrecke
  3. Anthony Modeste überholt Lukas Podolski
  4. Marvin Schwäbe weiterhin auf Zack
  5. Abwehr steht nach Czichos-Wechsel

1. FC Köln: Dritter Bundesliga-Sieg in Serie #1

Mit neun Punkten aus drei Partien kann man zweifelsohne behaupten, dass sich die Domstädter aktuell in herausragender Verfassung präsentieren. Erwähnenswert: Mit dem Erfolgserlebnis gegen Hertha BSC Berlin schaffte es der 1. FC Köln, innerhalb von drei Spieltagen den zweiten Auswärtssieg einzufahren. Darüber hinaus stehen die Domstädter zum derzeitigen Stand auf dem sechsten Platz – gleichbedeutend mit der Europa League-Qualifikation. Zum Vergleich: Vergangene Saison befand sich der 1. FC Köln nach 18 Spieltagen auf dem Relegationsplatz. Vor dem Spiel im RheinEnergie-Stadion gegen Tabellenführer Bayern München könnte diese Formkurve nicht ganz unwichtig für das Selbstvertrauen sein.

1. FC Köln: Ondrej Duda mit 2. Saisontor, Jan Thielmann beendet Durststrecke #2

Wer die letzten Statements von Steffen Baumgart noch im Kopf hat, der weiß, dass der 50-Jährige nicht vollends zufrieden mit der bisherigen Leistung von Ondrej Duda war. Der 27-jährige Spielmacher, der zu Beginn der Saison eher in einer Joker-Rolle steckte, schaffte es gegen seinen Ex-Klub, das 2. Saisontor zu schießen. Mit seinem – zugegebenermaßen nicht ganz unhaltbaren – Treffer ins linke Eck zum zwischenzeitlichen 0:2 zeigte der Slowake, wie viel Gefühl und Präzision in seinem rechten Fuß steckt. Das nunmehr vorletzte Tor von Ondrej Duda, der kürzlich mit einem Wechsel nach Italien in Verbindung gebracht wurde, knipste der Profi am 13. Spieltag gegen Borussia Mönchengladbach.

Auch Youngster Jan Thielmann, der in der 91. Spielminute mit dem 1:3 den Triumph des 1. FC Köln besiegelte, trug sich ebenfalls nach längerer Sendepause wieder in die Torschützenliste ein. Die letzte Bude in der Bundesliga gelang dem deutschen U21-Nationalspieler zuvor am 21. Januar 2021 gegen den FC Schalke 04 (Quelle: transfermarkt.de).

1. FC Köln: Anthony Modeste überholt Lukas Podolski #3

Anthony Modeste, die Tor-Maschine des 1. FC Köln, scheint sich über Weihnachten gut erholt zu haben. Modeste konnte in Berlin mit seinem 12. Saisontreffer – davon das mittlerweile neunte per Kopf – weiter an seinem Legenden-Status in Köln arbeiten. Mit 56 Bundesliga-Toren für die Geißböcke schaffte es der 33-Jährige, Lukas Podolski im vereinsinternen Ranking zu überholen: Ein weiterer Meilenstein im Herbst der Karriere des einst abgeschriebenen Franzosen. Sollte „Tony“ noch drei Mal im laufenden Wettbewerb einnicken, kann er sich überdies den Titel des besten Kopfball-Stürmers der Liga-Geschichte sichern.

1. FC Köln: Marvin Schwäbe weiterhin auf Zack #4

 „Marvin Schwäbe hält großartig und wir gehen im Gegenzug in Führung“, konstatierte Steffen Baumgart nach Abpfiff im Olympiastadion. Mit einer Glanzparade gegen Hertha-Angreifer Myziane Maolida vereitelte der Kölner Keeper den Rückstand in der 28. Spielminute. Auch wenn der Schlussmann beim Anschlusstreffer der Berliner nicht gut aussah, bewies sich der 26-Jährige Horn-Konkurrent als stabiler Mann zwischen den Pfosten: „Ich freue mich über die Chance, dass ich mich heute wieder zeigen durfte“, gab ein zufriedener Marvin Schwäbe nach Spielende zu Protokoll.

1. FC Köln: Abwehr steht nach Czichos-Wechsel #5

Die erste Bundesliga-Begegnung nach dem schmerzhaften Abgang von Abwehrchef Rafael Czichos ist erfolgreich überstanden. Timo Hübers, der mit Luca Kilian die Abwehrzentrale bildete, wies nach 90 Minuten eine Zweikampf-Quote von 60 Prozent vor und sicherte sich diesbezüglich in der Verteidigung den besten Wert seines Teams. Die entsprechenden Zahlen von Luca Kilian (42 Prozent), Benno Schmitz (40 Prozent) und Jonas Hector (45 Prozent) sind jedoch noch ausbaufähig (Quelle: Heimspiel Medien). „Es war nicht einfach auf dem Rasen, ich habe selten auf so einem Platz gespielt, aber wir haben es angenommen und das Beste daraus gemacht“, meinte die Mainzer Leihgabe nach dem Sieg seiner Mannschaft im Interview. (md) Mehr News auf der 24RHEIN-Homepage. Tipp: Täglich informiert, was in Rheinland & NRW passiert – einfach unseren kostenlosen 24RHEIN-Newsletter abonnieren

Auch interessant